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Infografik: Zucker in Zahlen

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  10 Fakten über das süße Gift

Die Vorliebe für Süßes ist uns Menschen angeboren. Gerade Zuckermäuler leben in paradiesischen Zeiten, da die Lebensmittelindustrie ihre Produkte großzügig mit Zucker aufpeppt. Erfahren Sie in unserer Infografik ein paar interessante Fakten rund um Zucker:

Allianz - Infografik: Zucker in Zahlen – 10 Fakten über das süße Gift

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  Zucker: Die Fakten im Überblick

  • Zuckerproduktion

  • Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch

  • Ein Würfel Zucker …

  • Verbrauch einst und jetzt

  • WHO-Empfehlung

  • WHO-Tagesdosis als Getränk

  • Süßkraft – süßer als Zucker

  • Blutzucker

  • Jeder 13. Deutsche ist zuckerkrank

  • Versteckte Zucker

Zuckerproduktion

Weltweit werden jährlich 180 Millionen Tonnen Zucker-Rohware produziert.

Davon sind 78 % Rohrzucker und 22 % Rübenzucker.

Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch

Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch an Zucker 2014/2015

  • Kuba: 72,5 kg
  • Brasilien: 64,6 kg
  • Schweiz: 52,3 kg
  • Südafrika: 43,5 kg
  • Russland: 42,0 kg
  • EU: 37,6 kg
  • USA: 33,9 kg
  • Türkei: 30,6 kg
  • Indien: 21,6 kg
  • China: 12,2 kg

(Quelle: Statista 2016)

Ein Würfel Zucker …

… wiegt in Deutschland rund 3 Gramm und liefert 12 kcal.

Verbrauch einst und jetzt

Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch an Zucker in Deutschland einst und jetzt:

  • 1950/51: 28,1 kg
  • 2013/14: 31,3 kg – das entspricht 28,5 Würfeln (ca. 86 g) pro Tag

(Quelle: Statista 2016)

WHO-Empfehlung

Seit 2015 empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, nur 5 % des täglichen Energiebedarfs mit freiem Zucker zu decken. Das entspricht rund 25 g Haushaltszucker oder 8 1/3 Zuckerwürfel.

Der Begriff „freier Zucker“ umfasst unter anderem Traubenzucker, Fruchtzucker, Haushaltszucker, Malzzucker, Milchzucker – sprich alle Mono- und Disaccharide.

Da dieser Grenzwert weder praktikabel ist noch viel Nutzen verspricht, blieb die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 50 g freiem Zucker als erstrebenswerter Obergrenze.

WHO-Tagesdosis als Getränk

Umgerechnet 25 g freien Zucker trinken Sie mit:

  • 270–300 ml Orangensaft, Apfelsaft
  • 230–260 ml Cola, Fanta & Co.
  • 230–250 ml Energydrink
  • 140–170 ml Traubensaft
  • 210–280 ml Frucht-Smoothie
  • 710–750 ml Apfelschorle (2/3 Wasser)

Unser Tipp: Trinken Sie Wasser oder ungesüßte Tees gegen Durst.

Süßkraft – süßer als Zucker

Die Süßkraft beschreibt die relative Süßheit eines Zuckerersatzstoffes im Vergleich zu Haushaltszucker.

Milchzucker (Laktose): 0,3

Traubenzucker (Glukose): 0,5–0,8

Haushaltszucker (Saccharose): 1,0

Fruchtzucker (Fruktose): 1,0–1,8

Acesulfam-K (E 950): 130–200

Thaumatin (E 957): 2.000–3.000

Neotam (E 961): 7.000-13.000

Blutzucker

Jegliche Kohlenhydrate (Stärke, Zucker etc.) werden im Verdauungstrakt abgebaut, in Traubenzucker (Glukose) umgewandelt und in den Blutkreislauf aufgenommen. Die im Blut enthaltene Glukose wird als Blutzucker bezeichnet.

Jeder 13. Deutsche ist zuckerkrank

Etwa 6 Millionen Bundesbürger leiden an Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt. Der Begriff umfasst alle Stoffwechselerkrankungen, bei denen der Blutzucker chronisch erhöht und behandlungsbedürftig ist. Die mit über 90 % häufigste Form ist Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes). Auf den Plätzen folgen der erblich bedingte Typ-1-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes.

(Quelle: Deutsche Zentrum für Diabetesforschung)

Versteckte Zucker

Überraschend, aber wahr: Diese Lebensmittel zählen nicht zu den Süßigkeiten oder Süßspeisen, enthalten aber dennoch reichlich freien Zucker.

  • Ketchup (20 g Portionsbeutel): 1,5 Würfel Zucker
  • Tiefkühlpizza (390 g): 4,5 Würfel Zucker
  • Weißkrautsalat (100 g): 3,3 Würfel Zucker
  • Apfel (100 g): 3 Würfel Zucker
  • Cornflakes (100 g): 2,7 Würfel Zucker
  • Fruchtjoghurt (100 g): 4,4 Würfel Zucker
  • Tomaten-Fertigsuppe (250 ml): 3 Würfel Zucker
  • Müsliriegel (37 g): 5,6 Würfel Zucker

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