FAQ

Fragen und Antworten zur privaten Krankenversicherung

Von A wie Anwartschaft bis Z wie Zahnersatz - Fragen zur privaten Krankenversicherung können unterschiedlichster Natur sein. 

Wir helfen Ihnen gerne weiter und haben Ihre häufigsten Fragen und Antworten in einer Übersicht für Sie zusammengestellt. Mit einem Klick auf die Blöcke gelangen Sie zu Fragen und Antworten im jeweiligen Themenbereich. Oder Sie benutzen einfach unsere Suche und geben ein Schlagwort ein, zu dem Sie Informationen suchen.

Ist Ihre Frage nicht dabei? Kontaktieren Sie uns gerne unter allianz.de/live-chat oder telefonisch unter 0800 410 01 08.

  • Was ist eine Anwartschaftversicherung?

    Müssen Sie Ihre private Krankenversicherung zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit oder wegen einer Ausbildung unterbrechen, bietet die Allianz die Möglichkeit, den Vertrag auf eine Anwartschaftsversicherung umzustellen. Gegen einen geringen Betrag sichern Sie sich den Wiedereintritt in den bisherigen Tarif - zu den bisherigen Konditionen und ohne Gesundheitsprüfung oder Wartezeit. Sie haben die Wahl zwischen einer sogenannten kleinen Anwartschaft und einer großen, bei der weiterhin Altersrückstellungen bezahlt werden, um die Beiträge zur privaten Krankenversicherung auch nach Neueintritt gering zu halten. Leistungen aus der privaten Krankenversicherung können während der Anwartschaft nicht bezogen werden. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Ich werde Beamter. Kann ich mich da bei Ihnen versichern?

    Ja! Als Beamter (auch Beamte mit dienstlichen Wohnsitz im Ausland oder bei Abordnung ins Ausland), Richter, Versorgungsempfänger (z.B. Ruhestandsbeamte, Witwen/er, Vollwaisen, Hinterbliebene) und Beamtenanwärter gehören Sie bei Bezug von entsprechenden Bezügen (z.B. Dienstbezüge, Anwärterbezüge, Ruhegehalt, Witwengeld, Waisengeld) zu den beihilfeberechtigten Personen und können sich somit beihilfekonform privat krankenversichern. Hierzu berät Sie gerne Ihre Allianz Versicherungsagentur.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wen aus meiner Familie kann ich als beihilfeberechtigte Person mit versichern?

    Beihilfeberücksichtigungsfähig sind Ehegatten, Lebenspartner (bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze) und Kinder (soweit für sie der Familienzuschlag gezahlt wird) von beihilfeberechtigten Personen. Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, werden u.a. nur berücksichtigt, wenn sie sich in Schul-, Berufsausbildung oder im Studium befinden, ein freiwilliges soziales Jahr bzw. ein freiwilliges ökologisches Jahr leisten oder wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten. Seit dem 01.01.2007 ist eine Berücksichtigungsfähigkeit bei Ausbildung nur bis zum 25. Lebensjahr möglich. Familienangehörige können auch dann einen Beihilfeanspruch haben, wenn ein Familienmitglied Anspruch auf Heilfürsorge oder auf truppenärztliche Versorgung hat.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wieso steigen meine Beiträge?

    Die Medizin macht mit neuen, sehr wirksamen Medikamenten und Therapien bemerkenswerte Fortschritte. Viele schwere Krankheiten können erstmals geheilt oder zumindest gelindert werden. Damit steigen aber auch unsere Ausgaben. Der Gesetzgeber schreibt in solchen Fällen eine Beitragsanpassung vor. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Warum kommt es jetzt zu einer Erhöhung?

    Einmal im Jahr werden die angefallenen Leistungsausgaben in der Krankenversicherung mit den kalkulierten Leistungsausgaben verglichen. Wenn die angefallenen Leistungsausgaben deutlich über den kalkulierten liegen, greift der so genannte "auslösende Faktor (AF) Versicherungsleistungen“. Der Gesetzgeber verpflichtet uns dann zur Überprüfung und ggf. Anpassung der Beiträge. Bei der Anpassung müssen auch weitere Kalkulationsgrundlagen wie beispielsweise der Rechnungszins berücksichtigt werden. 
  • Was tun Sie, um meine Beiträge im Alter stabil zu halten?

    Wir arbeiten aktiv daran, für unsere Kunden die Beiträge auch in Zukunft möglichst stabil zu halten. Unser kundenorientiertes Leistungsmanagement trägt hierzu bei. Dazu zählen insbesondere: 

    • Eine gewissenhafte Prüfung der Rechnungen zum Schutz der Versichertengemeinschaft vor finanziellen Schäden 
    • Regressmöglichkeiten gegenüber anderen Kostenträgern, etwa bei fremd verschuldeten Unfällen
    • Kostenvorteile durch Kooperationen mit herausragenden Partnern auf dem Gesundheitsmarkt. 

    Darüber hinaus setzen wir zur Dämpfung der Beiträge im Alter gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen um:  

    • Die Bildung einer Alterungsrückstellung zum Ausgleich des im Alter steigenden Krankheitsrisikos  
    • Die Erhebung des gesetzlichen Beitragszuschlags (BTZ) in der Heilkostenvollversicherung 
    • Die Verwendung von Zinsüberschüssen, die sich vor allem bei einer hohen Nettoverzinsung eines finanzstarken Unternehmens ergeben. Sie begrenzen Beitragsanpassungen durch ein spezielles Limitierungsmodell für ältere Versicherte.
  • Wie kann ich vorsorgen, damit meine Beiträge im Alter stabil bleiben?

    Wenn Sie unter 59 Jahre alt sind, können Sie mit dem Zusatzbaustein „Vorsorgekomponente V“ schon heute eine Beitragssenkung ab Ihrem 65. Geburtstag vereinbaren. Der Zusatzbeitrag ist arbeitgeberzuschussfähig und die Beitragsentlastung im Alter ist steuerfrei. Allerdings wird dadurch auch der im Alter absetzbare Krankenversicherungsbeitrag gemindert.

    Jeder PKV-Versicherte in Bisex-Tarifen (welche getrennt nach Alter und Geschlecht kalkuliert sind) hat nach Vollendung des 65. Lebensjahres mit mindestens zehnjähriger Versicherungszeit zudem die Möglichkeit, in den Standardtarif zu wechseln. Unter bestimmten Bedingungen ist auch schon früher ein Wechsel möglich. Neukunden, die seit 2009 eine Heilkostenvollversicherung abgeschlossen haben, steht dafür der Basistarif zur Verfügung. Selbstverständlich können wir unseren Versicherten auch andere Abstufungsmöglichkeiten - je nachdem welcher Tarif besteht - anbieten. Gerne beraten wir Sie hierzu. Wenn Sie sich an Ihren Betreuer wenden, wird dieser nach Alternativen für Sie suchen. Sie können sich aber auch in unserem Kundenportal Meine Allianz beraten lassen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Ich habe im vergangenen Jahr nur wenige Rechnungen eingereicht. Warum muss ich trotzdem mehr zahlen?

    Die private Krankenversicherung ist eine Solidargemeinschaft. Das heißt, alle Versicherten eines Tarifs kommen gemeinsam für die anfallenden Kosten auf. So kann es auch dann zu einer Anpassung der Beiträge kommen, wenn Sie selbst keine oder nur wenige Leistungen in Anspruch genommen haben.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Hängt die Beitragsanpassung damit zusammen, dass ich älter geworden bin?

    Nein. Höhere Ausgaben im Alter gleichen wir mit der sogenannten Alterungsrückstellung aus. Die Beiträge der jüngeren Versicherten legen wir zu einem gewissen Teil am Kapitalmarkt sicher an und verwenden dieses Geld später für die im Alter steigenden Leistungsausgaben.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Hat die Allianz etwas unternommen, um der Beitragserhöhung entgegenzuwirken?

    Wir versuchen, Ihre Beiträge möglichst stabil zu halten. Beispielsweise durch unsere Kapitalanlagen. Unsere Finanzexperten verwalten Ihre Gelder und erwirtschaften damit Renditen, die über dem Marktdurchschnitt liegen. Auch dadurch konnten wir die vom Gesetz vorgegebene Beitragsanpassung auf das derzeitige Niveau abmildern.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Was kann ich tun, um meine Beiträge zu reduzieren?

    Ihren Gesundheitsschutz können Sie jederzeit an Ihre Lebenssituation anpassen. Sie können z.B. durch einen Wechsel in einen anderen Tarif Ihre Beiträge verringern. Falls Sie an einem Tarifwechsel interessiert sind, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir zeigen Ihnen auf, was dabei zu beachten ist. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich meine Selbstbeteiligung erhöhen um Beiträge zu sparen?

    Wenn Sie Ihren monatlichen Beitrag reduzieren möchten, ist ein Wechsel in einen Tarif mit einer höheren Selbstbeteiligung innerhalb Ihrer bestehenden Tarifserie eine mögliche Alternative. Beitragseinsparungen können aber auch Risiken ergeben: Im Falle einer schweren Erkrankung müssen Sie die Selbstbeteiligung unter Umständen voll tragen, da eine komplette Leistungserstattung erst nach Ausschöpfung der Selbstbeteiligung erfolgt.

    Eine Leistungsreduzierung oder eine Erhöhung des Selbstbehaltes sind Entscheidungen fürs Leben. Wenn Sie später wieder in ein Tarif mit umfassenderen Leistungen bzw. niedrigerer Selbstbeteiligung wechseln möchten, ist eine Gesundheitsprüfung für die „Mehrleistungen“ erforderlich. Hat sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert, ist die Rückkehr auf ein höheres Leistungsniveau oder eine geringere Selbstbeteiligung deshalb später oft nicht mehr möglich bzw. aufgrund hoher Risikozuschläge nicht von Vorteil. Eine momentane Beitragsersparnis kann durch eine höhere Selbstbeteiligung oder geringere Tarifleistungen aufgehoben werden. Ein schneller Kostenvorteil kann so langfristig zu einem Minusgeschäft werden. Auch ein neuer Zieltarif kann sich zukünftig durch Beitragserhöhungen verteuern. Selbstverständlich ist auch ein Wechsel in andere verkaufsoffene Tarife möglich. Da dies jedoch aufgrund unterschiedlicher Tarifmerkmale mit größeren Mehr- und Minderleistungen verbunden ist, ist eine ausführliche Beratung erforderlich.

  • Ich bin in Bisex-Tarifen versichert. Wie ist die Rechtsgrundlage für die Beitragsanpassung hierfür?

    Um einen risikogerechten Beitrag zu sichern, wird jährlich jeder Bisex-Tarif getrennt nach Alter und Geschlecht kalkuliert. Die Versicherten können von einer Anpassung in unterschiedlichen Zeitabständen, in unterschiedlicher Höhe oder auch gar nicht betroffen sein. Beiträge werden gezielt nur dort angepasst, wo es erforderlich ist. Die Anpassung kann eine Beitragserhöhung oder eine Beitragssenkung ergeben. Vorgehen: Für jeden Tarif werden die tatsächlich angefallenen Leistungen mit den kalkulierten Aufwendungen verglichen. Reichen die Beiträge nicht mehr aus, müssen sie angepasst werden. Dadurch können wir auch zukünftig unser Leistungsversprechen einhalten. Das Versicherungsaufsichtsgesetz (§ 155 VAG) und die Versicherungsbedingungen erlauben den privaten Krankenversicherern die Beiträge bei Bedarf anzupassen. Die Rechtsgrundlage für die Anpassung der Beiträge von Bisex-Tarifen ergibt sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus    § 203 Absatz 2 und 5 Versicherungsvertragsgesetz (VVG), wenn die Anpassung auf einer Abweichung von mehr als 10% beruht. Für die Anpassung von Risikozuschlägen und Selbstbeteiligungen ergibt sich die Rechtsgrundlage aus den Versicherungsbedingungen.
  • Ich bin in Unisex-Tarifen versichert. Wie ist die Rechtsgrundlage für die Beitragsanpassung hierfür?

    Um einen risikogerechten Beitrag zu sichern, wird jährlich jeder Unisex-Tarif (Tarife, bei denen Männer und Frauen den gleichen Beitrag zahlen) kalkuliert. Es muss jährlich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und für jeden Tarif geprüft werden, ob die rechnungsmäßig angesetzten Leistungsausgaben und Lebenserwartung mit den erforderlichen Größen übereinstimmen (§ 155 Abs. 3 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) in Verbindung mit den Versicherungsbedingungen). Bei Tarifen mit Unisex-Kalkulation wird zusätzlich noch das aktuelle Verhältnis der versicherten Männer und Frauen berücksichtigt. Diese Mischung kann sich im Laufe der Jahre verändern. Dadurch kann eine Beitragsänderung erforderlich werden. Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus § 203 Absatz 2 und 5 Versicherungsvertragsgesetz (VVG), wenn die Anpassung auf einer Abweichung von mehr als 10% beruht. Die Rechtsgrundlage für die Anpassung der Beiträge, Risikozuschläge und Selbstbeteiligungen von Unisex-Tarifen ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen.
  • Ich bin im Basis-/ Standardtarif versichert. Wie ist die Rechtsgrundlage für die Beitragsanpassung hierfür?

    Der Basistarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der PKV mit einem gesetzlich begrenzten Höchstbeitrag. Der Versicherungsschutz ist vergleichbar mit dem der GKV. Dieser Tarif erfüllt in der PKV vor allem eine soziale Schutzfunktion. Der Beitrag für den Basistarif sowie entsprechende Beitragsanpassungen werden vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. vorgegeben. Die Rechtsgrundlage für die Anpassung der entsprechenden Beiträge im Standard- oder Basistarif ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen.

    Beitragsanpassungen im Basistarif sind grundsätzlich erforderlich, wenn durch die Versichertengemeinschaft mehr Leistungen in Anspruch genommen wurden als kalkuliert. Die jetzige Anpassung erfolgte jedoch wegen des gestiegenen Höchstbeitrages in der GKV. Der Beitrag wurde lediglich an den Höchstbeitrag der GKV angeglichen. Es wurde somit keine Beitragsanpassung im eigentlichen Sinne vorgenommen.

  • Warum wurde mein Risikozuschlag bei der Beitragsanpassung mit erhöht?

    Mit dem Risikozuschlag decken wir ein erhöhtes Krankheitsrisiko ab. Dabei bleibt der Anteil des Risikozuschlags im Vergleich zur Grundprämie gleich. Um dies zu gewährleisten, wird der Risikozuschlag entsprechend der prozentualen Höhe der Beitragsänderung mit angepasst (§ 203 Abs. 2 Versicherungsvertragsgesetz (VVG)). Der prozentuale Anteil des Risikozuschlags zum Gesamtbeitrag bleibt so unverändert.
  • Kann ich der Beitragsanpassung widersprechen?

    Hohe Anpassungen belasten den Einzelnen unter Umständen erheblich. Müssen wir die Beiträge anpassen, betrifft das ohne Ausnahme alle Personen des jeweiligen Tarifkollektivs. Sie können der Beitragsanpassung zwar nicht widersprechen, haben aber ein Recht einen Tarifwechsel zu tätigen. Gerne beraten wir Sie hierzu. Wenn Sie sich an Ihren Betreuer wenden, wird dieser nach Alternativen für Sie suchen.
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem demographischen Wandel und einer Beitragsanpassung?

    Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dies bedingt einen steigenden Bedarf an Arzneimitteln. Die Pharmaindustrie hat darauf längst reagiert: Sie bietet immer mehr, immer bessere aber auch teurere Arzneien für chronisch Kranke und Patienten mit Mehrfacherkrankungen an. Dies sind häufig Medikamente einer neuen Wirkstoffklasse, die sich in einem hohen Preisgefüge bewegen. Auch die immer modernere Medizintechnik und die stetige Entwicklung verbesserter Behandlungsmethoden führen dazu, dass die Lebenserwartung weiter kontinuierlich ansteigt. Als Folge müssen höhere Rückstellungen für das Alter gebildet werden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich meinen Vertrag wegen der Beitragsanpassung kündigen?

    Nach einer Beitragserhöhung haben Sie für die betroffenen Tarife ein außerordentliches Kündigungsrecht. Bitte überlegen Sie diesen Schritt gründlich, da Sie durch eine Kündigung alle bisher erworbenen Rechte aufgeben. Wir möchten Sie außerdem gerne auf folgende Punkte hinweisen, die bei einem Wechsel des Krankenversicherers für Sie erhebliche Konsequenzen haben können:   

    • Ein neuer Krankenversicherer berechnet die Beiträge auf der Grundlage des erreichten  Alters und des aktuellen Gesundheitsstatus.
    • Kunden stehen nur noch Unisex-Tarife zur Wahl. Bestehende Bisex-Rechte wie z.B. das Wechselrecht in den Standardtarif gehen ggf. verloren. 
    • Die bisher angesammelten Alterungsrückstellungen können nur mitgenommen werden, wenn Tarife mit einem Übertragungswert versichert sind. Die Höhe des Anteils beschränkt sich auf Leistungen, die dem des Basistarif entsprechen. 
    • Im Falle eines Wechsels verlangt der neue Krankenversicherer eine Gesundheitsprüfung. Unter Umständen müssen Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse gezahlt werden. Je nach Versicherer werden auch erneute Wartezeiten für Versicherungsleistungen vereinbart. 
    • Bereits aus den Zinsüberschüssen erworbene Ansprüche auf eine Beitragsentlastung im Alter gehen verloren. Sie müssen beim neuen Versicherungsunternehmen wieder vollständig neu aufgebaut werden.
  • Kann ich die versicherungsmathematischen Unterlagen der letzten Beitragsanpassung bekommen?

    Nein. Die Beitragsberechnung erfolgt nach den sogenannten „technischen Berechnungsgrundlagen“ für die jeweiligen Tarife und ist sehr komplex. Durch die gesetzlichen Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) ist unser Vorgehen dabei streng geregelt. Bei jeder Beitragsanpassung muss ein unabhängiger Treuhänder prüfen, ob alle Vorschriften umgesetzt sind und damit die Interessen unserer Kunden berücksichtigt werden. Außerdem genießen versicherungstechnische Berechnungsgrundlagen einen besonderen Konkurrenzschutz. Sie unterliegen daher dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis.
  • Sie haben so hohe Unternehmensgewinne. Warum steigt dann trotzdem meine Beiträge?

    Anpassungen resultieren aus den gestiegenen Tarifleistungen in den einzelnen Tarifen und stehen nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Betriebsergebnis. Im Allgemeinen werden Überschüsse erzielt. Aber dennoch müssen die Beiträge in verschiedenen Tarifen erhöht werden. Auch in Jahren mit sehr guten Geschäftsergebnissen kann es deshalb zu Beitragserhöhungen kommen. Trotzdem profitieren alle Kunden von den hohen Überschüssen, da diese nach gesetzlichen Vorschriften überwiegend den Versicherten zugeführt werden müssen.
  • Muss ich zukünftig weiterhin mit Beitragsanpassungen rechnen?

    Die Entwicklung der Kosten im Gesundheitswesen lassen sich nicht vorhersehen. Ebenso wenig können wir voraussagen, in welcher Höhe unsere Versicherten künftig Leistungen in Anspruch nehmen. Wir können deshalb, und aus folgenden Gründen keine Prognose zur weiteren Beitragsentwicklung abgeben.

    Notwendige Beitragsanpassungen begründen sich in der Entwicklung der Krankheitskosten. Zusätzlich hängt die Höhe des Beitrags vom Leistungsverlauf der Versichertengemeinschaft des jeweiligen Tarifs ab. So kann trotz Steigerung der Krankheitskosten ein positiver Leistungsverlauf in einem Tarif zur Folge haben, dass die Beiträge in diesem Tarif über einen gewissen Zeitraum unverändert bleiben oder sogar im Rahmen einer Beitragsanpassung gesenkt werden können. Aus diesem Grund kann der Beitragsverlauf voneinander abweichen und damit nicht verglichen werden. Damit wir im Versicherungsfall auch zukünftig wie vereinbart leisten können, müssen wir die Beiträge der jeweiligen Entwicklung anpassen.

  • Steigen meine Beiträge im Rentenalter weiter?

    Weder zur zukünftigen Beitragsentwicklung  noch zur Höhe der Beiträge im Rentenalter können wir Ihnen eine verbindliche Aussage geben. Der Beitrag hängt maßgeblich von der Entwicklung der Kosten im Gesundheitswesen und von der Leistungsinanspruchnahme in den einzelnen Tarifen ab.
  • Es gibt andere Versicherer, die Ihre Beiträge nicht erhöht haben. Warum die Allianz?

    Grundsätzlich ist jeder Krankenversicherer von der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen betroffen. Früher oder später müssen daher alle Unternehmen ihre Beiträge anpassen. Auch wenn ein Unternehmen in einem Jahr bei einigen Tarifen die Beiträge stabil halten kann – weil die jährliche Ausgabengegenüberstellung keine zwingende Anpassung erfordert – summiert sich doch diese Steigerung im nächsten Jahr zu den weiterhin gestiegenen Ausgaben. Eine kurzzeitige Verschiebung der Beitragsanpassung bringt dann eine erhöhte Beitragsentwicklung mit sich. Wenn Beiträge verschiedener Unternehmen verglichen werden, erhält man immer nur eine Momentaufnahme. Aus diesem Grund ist für einen Vergleich eine langfristige Betrachtung der Beitragsstabilität des Versicherungsunternehmens erforderlich. Beitragsunterschiede können sich allein durch unterschiedliche Leistungen ergeben.
  • Warum ist die Kapitaldeckung der privaten Pflegepflichtversicherung ein Vorteil?

    In der privaten Pflegepflichtversicherung sorgen verzinslich angelegte Alterungsrückstellungen für das – mit dem Alter steigende – Pflegerisiko vor. Dadurch ergeben sich für viele Versicherte deutlich geringere Beiträge als in der sozialen Pflegeversicherung. Darüber hinaus sind die Beiträge der privaten Pflegepflichtversicherung nach einer Versicherungsdauer von fünf Jahren per Gesetz auf den Höchstbeitrag der sozialen Pflegeversicherung begrenzt.  
  • Was ist eine "Soll"-Bescheinigung?

    Die Vorsorgeaufwendungen in der "Bescheinigung der Vorsorgeaufwendungen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG" beziehen sich auf den aktuellen Vertragsstand bzw. auf die Absicherung in den einzelnen Tarifen. Diese Bescheinigung beinhaltet den Soll-Beitrag und stellt die im Beitragsjahr voraussichtlich steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen dar.
  • Was ist eine "Ist"-Bescheinigung?

    Die "Bescheinigung der übermittelten Vorsorgeaufwendungen" zeigt die tatsächlich gezahlten und erstatteten Vorsorgeaufwendungen. Diese müssen Sie in den jeweiligen Steuerformularen zu Ihrer Einkommenssteuererklärung angeben. Durch Tarifänderungen, Vertragsänderungen, Beitragsanpassungen, Rückzahlungen, o.ä. kann sich der Vorsorgeaufwand aus der "Bescheinigung der Vorsorgeaufwendungen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG" geändert haben.
  • Melden Sie meine Beiträge/Vorsorgeaufwendungen auch ohne Steuer ID direkt an die richtige Stelle?

    Die gesetzliche Grundlage für die steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit von Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeiträgen ist § 10 EStG. Früher musste uns eine Einwilligung zur Datenübermittlung vorliegen, um die gezahlten und erstatteten Vorsorgeaufwendungen für die private Krankenversicherung (KV) und die Pflegepflichtversicherung (PPV) an die zentrale Stelle (→ Deutsche Rentenversicherung Bund) übermittelt zu können. Ab dem Meldejahr 2019 ist keine Einwilligung zur Datenübermittlung mehr erforderlich. Durch Anpassungen im Einkommensteuergesetz ist beim Sonderausgabenabzug ab dem Veranlagungszeitraum 2019 keine Einwilligung des Steuerpflichtigen zur Datenübermittlung sowie zur Abfrage der SteuerID mehr erforderlich. Stattdessen wurden gesetzliche Ermächtigungsgrundlagen eingeführt. 
  • Wie funktioniert die private Krankenzusatzversicherung?

    Wenn Sie eine private Krankenzusatzversicherung haben, bekommen Sie von Ihrem Arzt, Krankenhaus oder Zahnarzt Ihre Rechnungen direkt. Auf der Rechnung sehen Sie die Gesamtkosten abzüglich des Anteils, den die gesetzliche Krankenkasse übernimmt. Sie senden uns diese Rechnung, und wir erstatten Ihnen den Betrag, den Sie über Ihren Tarif bei uns abgesichert haben – bis hin zum kompletten Eigenanteil. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Für wen lohnt sich die Krankenzusatzversicherung?

    Eine private Krankenzusatzversicherung ist für jeden interessant, der auf eine sehr gute medizinische Versorgung über den Leistungsrahmen der gesetzlichen Krankenkasse hinaus Wert legt. Mit geringen Beiträgen wird der Basisschutz der gesetzlichen Krankenkasse zu einem umfassenden Gesundheitsschutz aufgewertet. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Lohnt sich eine Zusatzversicherung für ambulante Operationen überhaupt?

    Viele Eingriffe können heute ambulant durchgeführt werden und ersparen dem Patienten einen Krankenhausaufenthalt. Mit dem Allianz Zusatzbaustein für ambulante Operationen können Sie auch für ambulante Operationen einen Spezialisten wählen. Wir erstatten Ihnen 100 Prozent der Kosten für alle Operationen, die im gemeinsamen Katalog der deutschen Krankenkassen, Krankenhausträger und kassenärztlichen Bundesvereinigungen aufgeführt sind.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Ist eine Krankenhauszusatzversicherung steuerlich absetzbar?

    Die Beiträge zur Krankenhauszusatzversicherung können Sie in der Steuererklärung als sogenannte Vorsorgeaufwendung eintragen.

    Zu den Vorsorgeaufwendungen zählen auch die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung:

    Der steuerlich absetzbare Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen liegt für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer bei 1.900 Euro pro Jahr.

    Wird diese Grenze von 1.900 Euro durch Ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterschritten, können Sie mit Ihren übrigen Vorsorgeaufwendungen, wie der Krankenhauszusatzversicherung, den fehlenden Betrag bis 1.900 Euro auffüllen. Die Beiträge sind dann soweit steuerlich abzugsfähig. Wird dagegen der Betrag von 1.900 Euro überschritten, ist ein Abzug der Beiträge der Krankenhauszusatzversicherung nicht möglich.

    Wo werden die Beiträge eingetragen? Im Formular "Vorsorgeaufwand" können Sie diese in Zeile 28 eintragen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann eine Krankenhauszusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden?

    Nein, die Krankenhauszusatzversicherung kann nicht ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden. Hierfür müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Sichern Sie mir die Leistungen aus der privaten Krankenversicherung zu?

    Sie haben mit uns einen Versicherungsvertrag geschlossen. Die darin vereinbarten Leistungen sichern wir Ihnen ein Leben lang zu. Sie profitieren somit vom medizinischen Fortschritt und hochwertigen Behandlungsmethoden. Wir unternehmen im Leistungs- und Gesundheitsmanagement viel, um die steigenden Kosten abzumildern und so Beitragssteigerungen auch in Zukunft einzudämmen. Einige Beispiele hierfür sind: unsere Klinikpartnerschaften, der Allianz Arzneimittelservice, die Geltendmachung von gesetzlichen Herstellerrabatten (AMNOG), unser Patientenbegleiter-Programm bei schwerwiegenden Erkrankungen sowie viele weitere Maßnahmen und Services.
  • Kann mein 16-jähriges Kind einen eigenen Krankenversicherungsvertrag abschließen?

    Personen können erst ab 18 Jahren die Eigenschaft als Versicherungsnehmer selbst übernehmen. Sollen Minderjährige versichert werden, ist die Versicherungsnehmer-Eigenschaft von einem gesetzlichen Vertreter zu übernehmen, d.h. dieser muss den Antrag für den Minderjährigen stellen und unterschreiben.
  • Was ist die Mindestbemessungsgrenze?

    Die Mindestbemessungsgrenze gilt für hauptberuflich Selbstständige, Freiberufler und Existenzgründer, die freiwillig in der GKV versichert sind. Der Mindestbeitrag orientiert sich an dem Mindestbemessungswert (auch Mindestgrenze genannt) und wird jedes Jahr angepasst an die aktuellen Sozialversicherungsrechnungsgrößen. Er ist die Grundlage zur Berechnung der Krankenkassenbeiträge und Pflegeversicherungsbeiträge in der GKV. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wie kann ich eine private Krankenversicherung abschließen?

    Ihre Private Krankenversicherung können Sie online oder über einen Vermittler abschließen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wie finde ich eine passende Agentur?

    Eine Agentur in Ihrer Nähe finden Sie unter: https://www.allianz.de/agentursuche/
  • Wie kann ich eine private Krankenversicherung online abschließen?

    1. Mit wenigen Klicks finden Sie heraus, wieviel eine PKV kostet. Der Beitrag richtet sich nach aktuellem Alter, aktuellem Gesundheitszustand und dem gewähltem Leistungsniveau des Tarifs.

    2. Füllen Sie die Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand wahrheitsgemäß und sorgfältig aus.

    3. Selbstständige oder Arbeitnehmer können den Antrag online abschicken. Dieser wird von der Allianz schnellstmöglich geprüft. Wenn die Risikoprüfung erfolgreich war und es keine Nachfragen gibt, erhalten Sie die PKV-Annahmebestätigung in wenigen Tagen per Post. Beamte & Ärzte wenden sich bitte an den Allianz Ansprechpartner vor Ort. 

    4. Warten Sie auf alle Fälle auf die PKV-Annahmebestätigung, bevor Sie Ihre bisherige Krankenversicherung kündigen. Bitte beachten Sie, dass die Kündigungsfrist bei der GKV zwei Monate zum Monatsende beträgt. Die Kündigungsfrist in der PKV beträgt meist drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Wählen Sie den Vertragsbeginn entsprechend aus. 

    • Jetzt berechnen - klicken Sie hier
  • Machen Sie eine Schufa-Anfrage?

    Bei jedem Kunden, der erstmalig oder erneut eine Heilkostenvollversicherung bei der Allianz Private Krankenversicherung abschließt, ist eine Bonitätsprüfung durchzuführen.
  • Ich bin nicht bei Ihnen versichert. Kann ich mein Kind trotzdem bei Ihnen privat krankenversichern?

    Es kommt darauf an. Unsere Richtlinien sehen bei Alleinversicherung von Kindern in der Heilkostenvollversicherung ein Aufnahmemindestalter ab vollendetem 2. Lebensjahr vor. Wenn Ihr Kind also älter ist, kann die Aufnahme geprüft werden. Setzen Sie sich hierzu bitte mit einem Allianz Fachmann oder mit unseren Kundenservicecenter in Verbindung. Für die Krankenzusatzversicherung ist kein Aufnahmemindestalter vorgesehen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Mein minderjähriges Kind soll versichert werden. Kann es selbst Versicherungsnehmer werden?

    Personen können erst ab 18 Jahren die Eigenschaft als Versicherungsnehmer selbst übernehmen. Sollen Minderjährige versichert werden, ist die Versicherungsnehmer-Eigenschaft von einem gesetzlichen Vertreter zu übernehmen, d.h. dieser muss den Antrag für den Minderjährigen stellen und unterschreiben. Zu versichernde Personen ab 16 Jahren müssen allerdings auf dem Antrag zusätzlich selbst unterschreiben, da man davon ausgeht, dass sie ab diesem Alter den Sinn und Zweck des Vertragsabschlusses erkennen und beurteilen können. Die Unterschrift dient insbesondere für die Schweigepflichtentbindung.
  • Kann ich mein neu geborenes Kind mitversichern?

    Die bedingungsgemäße Kindernachversicherung (KNV) ist gesetzlich geregelt im § 198 VVG. Zudem ist die bedingungsgemäße Kindernachversicherung vertraglich auch in den jeweiligen AVB geregelt. Neugeborene Kinder werden im Regelfall bei einem privat versicherten Elternteil mitversichert. Unter Einhaltung bestimmter Bestimmungen erfolgt die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung. Der Versicherungsschutz beginnt ohne Wartezeiten unmittelbar nach der Geburt und schließt auch Geburtsschäden sowie angeborene Krankheiten und Gebrechen mit ein.

    Hierzu berät Sie gerne Ihr Versicherungsfachmann oder unser Kundenservicecenter.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich bei Ihnen mein Adoptiv-/ Pflegekind versichern?

    Die bedingungsgemäße Kindernachversicherung (KNV) ist gesetzlich geregelt im § 198 VVG. Zudem ist die bedingungsgemäße Kindernachversicherung vertraglich auch in den jeweiligen AVB geregelt. Für Adoptivkinder gelten dieselben Regelungen zur KNV und Kinderalleinversicherung, allerdings mit folgenden Einschränkungen:                                                                                                                                                                                                                                                                       1. Höchstalter für KNV bis max. 18 Jahre.                                                                                                                                                         2. Es ist ein Antrag mit Gesundheitsangaben einzureichen.                                                                                                                         3. Risikozuschlag bis 100 % bei bedingungsgemäßer KNV möglich (§ 198 Abs.2 VVG).

    Pflegekinder sind weder leiblichen Kindern noch Adoptivkindern gleichgestellt. Es ist zur Prüfung immer ein Antrag mit vollständig ausgefüllten Gesundheitsangaben einzureichen. Die Unterschrift der Pflegeeltern auf dem Antrag ist ausreichend, wenn diese berechtigt sind die Angelegenheiten des täglichen Lebens für das Kind zu regeln. Eine entsprechende Vollmacht ist einzureichen.                                                                                                                                                  Haben Sie weitere Fragen hierzu? Dann berät Sie gerne Ihr Versicherungsfachmann oder unser Kundenservicecenter.  

  • Kann ich den Pflege Bahr mit einer weiteren Pflegezusatzversicherung kombinieren?

    Neben einem Pflege Bahr können Sie sich jederzeit mit einer weiteren Pflegezusatzversicherung absichern. Allerdings dürfen Sie nicht zwei staatlich geförderte Versicherungen parallel abschließen. Sie können aber eine andere private Vorsorge nutzen, etwa eine ungeförderte Pflegezusatzversicherung oder eine Pflegerentenversicherung.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Muss ich beim Abschluss des Pflege Bahrs Gesundheitsfragen beantworten?

    Nein, Sie müssen für den Abschluss des Pflege Bahrs dazu keinerlei Angaben machen. Versicherungsunternehmen machen bei dieser Basisversicherung keine Einschränkungen in Bezug auf Vorerkrankungen. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich den Allianz Pflege Bahr kündigen?

    Sie können Ihre Versicherung zum Ende eines Jahres kündigen. Dabei müssen Sie eine Frist von drei Monaten einhalten. Bei einer Beitragserhöhung haben Sie zudem ein Sonderkündigungsrecht. Wenn Sie kündigen, erhalten Sie im Pflegefall allerdings auch keine Leistungen aus der Versicherung. Der Vertrag kann alternativ auch bis zu drei Jahre ruhen, sofern Sie Grundsicherung bzw. Sozialhilfe empfangen. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich Kranken- und Pflegeversicherung bei unterschiedlichen Anbietern abschließen?

    Es ist nicht vorgeschrieben, dass Sie die private Pflegepflichtversicherung beim gleichen Anbieter abschließen wie die private Krankenversicherung (PKV). Da aber die Kranken- und Pflegeversicherung eng verzahnt sind, empfiehlt es sich, dass Sie beides kombinieren. Wollen Sie dennoch verschiedene Anbieter wählen, müssen Sie sich innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der PKV für einen anderen Anbieter entscheiden. Ansonsten sind Sie automatisch in Ihrer PKV pflegeversichert. 

    Freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) können sich entscheiden, ob sie sich in einer privaten Pflegepflichtversicherung oder in der GKV versichern wollen. Auch hier gilt die Frist von sechs Monaten.

  • Was hat sich durch das Pflegestärkungsgesetz (PSG) II geändert?

    Durch das PSG II gibt es seit Anfang 2017 neue Regeln, wie Pflegebedürftigkeit festgestellt und eingestuft wird. Aus den bisherigen drei Pflegestufen wurden fünf Pflegegrade. Dadurch sollen mehr Betroffene im Pflegefall staatliche Leistungen erhalten. Wer bei Einführung der Pflegegrade schon pflegebedürftig war, erhält dieselben oder sogar höhere Leistungen. Dennoch ist eine zusätzliche private Vorsorge zu empfehlen. 
  • Kann ich mich von der Versicherungspflicht befreien lassen?

    Nein. Die Versicherung ist verpflichtend für gesetzlich wie auch privat Versicherte, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Wer gesetzlich krankenversichert ist, zahlt automatisch in die Pflegeversicherung. Privatversicherte müssen sich grundsätzlich selbst um den Versicherungsschutz kümmern. Eine Befreiung ist aber auch hier nicht möglich. 
  • Ist eine Pflegezusatzversicherung steuerlich absetzbar?

    Grundsätzlich lassen sich die Beiträge von der Steuer absetzen – allerdings mit Einschränkungen: Sie können als Beamter oder Angestellter insgesamt höchstens 1.900 Euro im Jahr für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend machen, als Selbstständiger bis zu 2.800 Euro im Jahr. Wenn schon allein die Krankenversicherung diese Summe übertrifft, können Sie für die Pflege nichts mehr absetzen. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wann bin ich pflegebedürftig und wie wird das festgestellt?

    Von Pflegebedürftigkeit spricht man, wenn Sie sich im Alltag nicht mehr alleine versorgen können und deshalb Hilfe bei alltäglichen Aufgaben benötigen, etwa beim Duschen oder Essen. Dabei ist es unwichtig, ob diese Hilfsbedürftigkeit durch körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen entsteht. Sie erhalten einen Pflegegrad, wenn Sie mindestens sechs Monate lang entsprechende Hilfe brauchen. Für die dann benötigten Versicherungsleistungen stellen Sie einen Antrag bei der gesetzlichen Pflegekasse oder der privaten Pflegepflichtversicherung. 

    Nun werden Ihre Selbstständigkeit und Hilfsbedürftigkeit in sechs Bereichen geprüft. Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) übernimmt dies für die gesetzlichen Krankenkassen, die Gesellschaft „MEDICPROOF“ für privat Versicherte. Bewertet werden:

    • Mobilität
    • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
    • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
    • Selbstversorgung
    • Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
    • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

    Auf Grundlage der Einschätzung der genannten Punkte durch den medizinischen Dienst werden Sie in einen von fünf Pflegegraden eingestuft. Innerhalb eines Pflegegrads erhalten alle Versicherten gleiche Leistungen – abhängig von der Art der Versorgung (ambulant oder stationär).

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Welche Auswirkungen hat das Pflegestärkungsgesetz (PSG) II?

    Mit dem PSG II sind aus drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geworden. Dadurch sollen mehr Menschen Leistungen aus der Pflegekasse erhalten. 

    Trotz gewisser Fortschritte bleibt die Pflegepflichtversicherung nur ein Basisschutz. Eine Zusatzversicherung sorgt dafür, dass Sie auch im Pflegefall autonom weiterleben können und Ihre Angehörigen nicht finanziell belasten.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Gibt es eine Pflegezusatzversicherung ohne Wartezeit?

    Ja, beim Allianz PflegetagegeldBest gibt es keine Wartezeit. Sie genießen ab dem ersten Tag vollen Versicherungsschutz. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich mir die private Krankenversicherung im Alter noch leisten?

    Die private Krankenversicherung sorgt für das Alter vor. In jungen Jahren beinhalten die Beiträge einen Sparanteil, den die Allianz verzinslich anlegt. Die sogenannten Altersrückstellungen stabilisieren die Beiträge auch im Alter. Dabei kommt es anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung nicht darauf an, ob Ihr Tarif für den Neuzugang offen ist oder nicht. Anders als vielfach angenommen spart in der privaten Krankenversicherung jeder Jahrgang für sich, ein Tarif kann also gar nicht "vergreisen", die PKV ist vielmehr, anders als die gesetzliche Krankenversicherung, tatsächlich demographiesicher. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wenn ich privat krankenversichert versichert bin und in Rente gehe, bekomme ich dann von der Rentenversicherung einen Krankenversicherungsbeitragszuschuss und wenn ja, wie hoch wird der sein ?

    Wurden Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt, haben Sie auch als privat krankenversicherter Kunde Anspruch auf einen Zuschuss zur Krankenversicherung (analog des AG-Anteils während der Beschäftigungszeit). Dieser ist abhängig von der Höhe des Rentenanspruchs. Derzeit sind es 7,3% aus der gesetzlichen Rente als Zuschuss, maximal jedoch die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags. In der Regel fällt der Zuschuss also sehr gering aus. Deshalb gibt es die Möglichkeit, jetzt bereits eine Vorsorgekomponente zur garantierten Beitragsreduzierung ab dem 65. Lebensjahr abzuschließen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten (fortlaufende Zahlung, Einmalzahlung...). Am besten Sie lassen sich hierzu persönlich beraten, da das Thema sehr komplex ist.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Was sind "Ausbildungstarife"?

    Ausbildungstarife sind spezielle Tarife für Studenten, die auch nach dem 21. Lebensjahr keine Alterungsrückstellungen aufbauen. Zudem können auch Assistenzärzte sowie Ärzte in der Facharztausbildung entsprechende Tarife abschließen.
  • Was ist der sogenannte "Basistarif"?

    Wir unterscheiden zwischen Basistarif und Basis-Absicherung in der Krankenversicherung:                                                         

    Der Basistarif ist ein Tarif in der privaten Krankenversicherung (PKV). Die Leistungen des Basistarifes entsprechen den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und sind bei jedem Versicherungsunternehmen gleich. Er wurde 2009 mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführt und wird brancheneinheitlich von den Unternehmen der privaten Krankenversicherung angeboten. Das Absicherungsniveau ist mit dem der GKV vergleichbar, der Beitrag ist auf den GKV-Höchstsatz begrenzt. Der Basistarif enthält gleichzeitig einen Krankentagegeldtarif für Arbeitnehmer und Selbstständige mit einer Karenzzeit von 6 Wochen. Er steht allen Berechtigten offen, ohne dass versicherungsmedizinische Erschwernisse verlangt werden dürfen (Kontrahierungszwang). Beim Basistarif gibt es keine Wartezeiten.                                                   

    Die Basis-Krankenversicherung (entspricht sozialhilfegleichem Versorgungsniveau) ist im Sinne des EStG kein spezieller Tarif. Es beinhaltet die Absicherung der Leistungen auf dem Niveau der GKV (Leistungen zur Verhütung von Krankheiten, Leistungen bei Krankheit), die auch in jedem anderen Tarif als dem Basistarif enthalten sein können. Die für die Absicherung solcher Leistungen gezahlten Beitragsanteile können steuerlich geltend gemacht werden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wann kann ich mit der Wechseloption des Tarifs Krankenhaus bei Unfall in einen anderen Tarif wechseln?

    Unser Einsteigertarif Krankenhaus bei Unfall zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Sie zu vorgegebenen Zeitpunkten mit den Tarifen KrankenhausPlus oder KrankenhausBest in eine Krankenhauszusatzversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung wechseln können. Der Wechsel ist möglich nach einer Vertragslaufzeit von 5, 10, 15 oder 20 Jahren – sofern Sie höchstens 50 Jahre alt sind. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Was genau versteht man unter einem Unfall?

    Ein Unfall ist eine Gesundheitsschädigung, die man unfreiwillig dadurch erleiden, dass ein plötzliches Ereignis von außen auf den Körper einwirkt. Dazu zählen z.B. Verrenkungen von Gelenken sowie Risse und Zerrungen an Muskeln, Sehnen, Bändern und Kapseln, die durch eine erhöhte Kraftanstrengung verursacht worden sind.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier in der Gesundheitswelt

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Was sind Vorsorgeaufwendungen?

    Allgemeine Vorsorgeaufwendungen sind:   

    • Krankenversicherungsbeiträge inkl. Mehrleistungen und Beitragsanteile, die über die Basisabsicherung hinausgehen,
    • PPV,                                                                                                                                                                                              
    • Berufs-/ Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, 
    • Unfallversicherungen,
    • Arbeitslosenversicherungen,
    • Haftpflichtversicherungen,
    • Lebensversicherungen und Unfallversicherungen mit garantierter Beitragsrückzahlung, sofern sie vor 2005 in begünstigter Form abgeschlossen wurden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wie kann ich meine Krankenversicherungsbeiträge steuerlich absetzen?

    Angestellte können ab dem 01.01.2010 die Beiträge zur Heilkostenvollversicherung (HKV) und Pflegepflichtversicherung (PPV), soweit sie der Basisabsicherung bzw. einem sozialhilfegleichem Versorgungsniveau entsprechen, entweder bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren oder in der Einkommensteuererklärung steuerlich geltend machen.                                                                                                                                                                                                        Selbständige oder Rentner können die ab dem 01.01.2010 gezahlten Beiträge zur Heilkostenvollversicherung und zur Pflegepflichtversicherung, soweit sie der Basis-Krankenversicherung bzw. einem sozialhilfegleichem Versorgungsniveau entsprechen, bei der Einkommensteuererklärung steuerlich geltend machen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Hat meine Beitragsrückerstattung Einfluss auf meine steuerlich absetzbaren Krankenversicherungsbeiträge?

    Ja, denn Beitragsrückerstattungen und steuerfreie Zuschüsse vermindern die abziehbaren Beiträge im Jahr des Zuflusses. Maßgeblich sind somit gezahlte Beiträge.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Welche Krankenversicherungsbeiträge sind steuerlich berücksichtigungsfähig?

    Steuerlich berücksichtigungsfähig sind Beiträge im Umfang der gesetzlichen Absicherung für folgenden Versicherungsschutz, wenn der bestehende Versicherungsschutz dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht: (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG):                                                                                                       

    • Heilkostenvollversicherung,
    • Pflegepflichtversicherung,     
    • Auslandskrankenversicherungen (R65 / RKEXP), nicht R 77 / LGR /…),     
    • Beihilfeversicherung,
    • Kurkostenversicherung (im Rahmen einer HKV)     
    • Anwartschaftsversicherung (AwV), (unabhängig davon, welche AwV besteht),   
    • Zahnzusatz bei Grenzgänger Schweiz * (soweit Zahnleistungen betroffen sind, die nicht von der Schweizer       Versicherung abgedeckt sind),                   
    • Versicherungsschutz von Personen, die bei der APKV keinen Versicherungsschutz für allgemeine Krankenhausleistungen haben (Bsp.: ambulant und/ oder Zahn bei APKV, stationäre Absicherung bei anderer PKV).

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Gelten Wartezeiten bei privaten Krankenversicherungen?

    Die Allianz Private Krankenversicherung verzichtet in der Vollversicherung zugunsten ihrer Kunden auf Wartezeiten.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann eine Krankenhauszusatzversicherung ohne Wartezeit abgeschlossen werden?

    Nein, das ist leider nicht möglich. Es gibt eine allgemeine Wartezeit von drei Monaten, bis Sie die Leistungen der stationären Zusatzversicherung in Anspruch nehmen können. Des weiteren gibt es eine besondere Wartezeit von acht Monate, die für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie gilt. Die Wartezeiten entfallen bei Unfall bzw. nach Vorlage eines ärztlichen Attests innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss. Beim Tarif Krankenhaus bei Unfall gibt es keine Wartezeit. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Wie funktioniert die Zahnzusatzversicherung?

    Wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung haben, bekommen Sie direkt von Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden Ihre Rechnung. Auf der Rechnung sehen Sie die Gesamtkosten der Behandlung aufgelistet – abzüglich des Anteils, den Ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt. 

    Unser Tipp: Fordern Sie vor Ihrer Behandlung den sogenannten Heil- und Kostenplan an. Wenn Sie diesen einreichen, erhalten Sie eine transparente Übersicht, welche Kosten von der gesetzlichen und welche Kosten im tariflichen Umfang von der privaten Zusatzversicherung übernommen werden. Bei der Allianz reichen Sie die Rechnung ein und wir erstatten Ihnen dann Ihre Kosten im tariflichen Rahmen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Kann ich bei der Allianz Zahnzusatzversicherung von einem Tarif in den anderen wechseln?

    Das ist grundsätzlich möglich. Beim Wechsel in einen höheren Tarif ist jedoch eine Gesundheitsprüfung erforderlich. 

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Gelten die Tarife auch im Ausland?

    Ja, in allen europäischen Ländern besteht Versicherungsschutz, solange eine Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse im Sinne des Sozialgesetzbuchs besteht und der Tarif nicht gekündigt ist.

    Im außereuropäischen Ausland besteht Versicherungsschutz für kurzfristige Aufenthalte von bis zu zwei Monaten. Eine Verlängerung ist durch Vereinbarung möglich. Unabhängig davon besteht Versicherungsschutz, solange eine Rückreise die Gesundheit gefährden würde.

    Es werden die ortsübliche Kosten erstattet bis zu dem Betrag, der bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wäre. Die eingereichten Belege werden in Euro umgerechnet. Entscheidend ist der Kurs desjenigen Tages, an dem die Belege bei uns eingehen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf allianz.de

  • Werden Alterungsrückstellungen für die Tarife DentalPlus und DentalBest gebildet?

    In den Tarifen DentalPlus und DentalBest werden keine sogenannten Alterungsrückstellungen gebildet. Dies bedeutet, dass die Tarife besonders für junge Leute geeignet sind, da die Einstiegsbeiträge sehr günstig sind. Mit dem 21. Geburtstag und ab dem 41. Geburtstag steigen die Beiträge dann alle fünf Jahre bis zum 61. Geburtstag an. 
  • Wann kann ich den Vertrag kündigen?

    Die Mindestlaufzeit beträgt zwei Jahre. Zum Ende dieser Mindestlaufzeit ist eine Kündigung möglich - mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. 
  • Was bedeutet "Verdopplung Festzuschuss"?

    Immer häufiger fällt im Rahmen einer Zahnzusatzversicherung der Begriff „Verdoppelung Festzuschuss“.

    Versicherungen, die den Festzuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verdoppeln, zahlen Ihnen genau den Betrag noch einmal aus, den Sie von der GKV erhalten haben.

    Gerade bei Zahnersatzbehandlungen erstattet die GKV nur einen Bruchteil der entstandenen Kosten. Selbst wenn Sie von Ihrer Zusatzversicherung den gleichen Betrag noch einmal erhalten, bleiben Sie auf dem Großteil der Rechnung sitzen.

    Mit den Dental-Tarifen der Allianz sind Sie auf der sicheren Seite, da wir Ihnen inklusive der GKV-Leistung bei DentalBest 90 Prozent bzw. bei DentalPlus 75 Prozent des Rechnungsbetrags erstatten.

Bild: Allianz Bilddatenbank