Warnung: Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte wechseln Sie zu einem moderneren Browser wie Chrome, Firefox oder Microsoft Edge.

Teamerlebnis

Das Wir-Gefühl

Beim Mannschaftssport erlernen und trainieren Kinder wichtige soziale Fähigkeiten – und legen den Grundstein für Gesundheit im Alter

In Kürze
Mehr als Sport
In einer Sportmannschaft erlernen Kinder Teamgeist, Loyalität, Einfühlungsvermögen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Auch Konzentrationsvermögen und Selbstbewusstsein profitieren.
Keine Altersgrenze
Mannschaftssport kennt keine Altersgrenze: Erfahrung und Spielintelligenz kompensieren schwindende Ausdauer und Kraft, Spaß und Wir-Gefühl bleiben ungemindert.  
Gut für die Gesundheit
Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, baut Stress ab und verringert sein Risiko für Leiden wie Fettsucht, Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu trainiert Mannschaftssport die geistige Fitness.
Beim Mannschaftssport erlernen und trainieren Kinder wichtige Fähigkeiten.
Spaß im Team
Beim Mannschaftssport erlernen und trainieren Kinder wichtige Fähigkeiten.
Die mit Abstand beliebtesten Sportarten sind Mannschaftssportarten wie Fußball, Bas­ket­ball, Hand­ball und Vol­ley­ball. Die Mischung aus Bewegung, Spiel und Teamwork hält Körper und Geist fit – und macht einfach Spaß. Außerdem ver­mit­telt eine funk­tio­nie­ren­de Mannschaft allen Mit­glie­dern Zu­sam­men­halt, Wert­schät­zung und Freude über ge­mein­same Erfolge. Darüber hinaus ist Mann­schafts­sport gerade für Kinder päda­gogisch wertvoll, da sie hier wichtige soziale Fähig­keiten erlernen und trainieren können.
Sozialkompetenz und mehr

Mannschaftssportarten kommen sowohl dem Spiel- als auch Bewegungsdrang von Kindern entgegen. Ein Ball, eine grüne Wiese und ein paar Freunde machen mehr Spaß als ein Nachmittag allein vor dem Computer. Natürlich sollten Eltern von Anfang an für ihre Kinder als aktive Vorbilder fungieren, damit die Kleinen Freizeitsport als Selbstverständlichkeit ansehen.

Je nachdem wie robust oder feinfühlig ein Kind ist, tendiert es eher zu körperbetonten Sportarten wie Fußball oder zu kontaktarmen wie Volleyball. Am besten lassen Eltern ihren Nachwuchs selbst entscheiden, welcher Mannschaftssport der richtige für ihn ist.

Als Mannschaftsmitglied erwerben die Kinder soziale Fähigkeiten wie Teamgeist, Loyalität, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Des Weiteren fördert der Sport Konzentrationsvermögen und Entscheidungsfreude, stärkt das Selbstbewusstsein und baut Aggressionen ab. Außerdem lernen die Kinder, Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen und mit Misserfolgen umzugehen. Vorausgesetzt natürlich, der Trainer verfügt über die notwendige pädagogische Kompetenz.

Als Mannschaftskapitän können die Kleinen zudem ihre Führungsqualitäten entdecken und entwickeln.

Und ebenfalls wichtig: Unter Mannschaftsmitgliedern können Freundschaften entstehen, die das gesamte Leben Bestand haben.

Die Liebe zum Sport verbindet nicht nur soziale Schichten sondern auch Völker. Gerade Fußball ist dank seiner weltweiten Verbreitung ein Paradebeispiel dafür. Ob „Goal“, „Rigore“ oder „Coup franc“: Die Bezeichnungen sind unterschiedlich, das Spiel ist dasselbe – und die Begeisterung dafür ebenso.

Wettbewerbsvorteil Erfahrung

Mannschaftssport kennt keine Altersgrenze. Schwindende Ausdauer und Kraft kompensieren Veteranen durch Erfahrung und Spielintelligenz. Der Spaß und das Wir-Gefühl bleiben auch im Alter ungemindert. Außerdem lassen sich unter Altersgenossen der gleichen Leistungsklasse auch weiterhin sportliche Ziele verfolgen und Erfolge erringen.

Selbst Spätberufene können noch einen Mannschaftssport beginnen, sofern sie sich gern in ein Team einfügen. Gleichgesinnte Altersgenossen finden sich im Freundeskreis oder im Sportverein.

Limitierende Faktoren im fortgeschrittenen Alter sind jedoch der Gesundheitszustand und der Fitnessstand. Fragen Sie sicherheitshalber Ihren behandelnden Arzt, was Sie sich zumuten können.

Ideal für fortgeschrittene Semester sind eher kontaktarme Mannschaftsportarten wie Volleyball. Im Sommer bieten sich zudem Beachvolleyball und Strandfußball an. Das Laufen im Sand ist zwar anstrengender, verlangsamt aber den Spielverlauf, schont die Gelenke, und Sie fallen weicher.

Mit zunehmendem Alter ist ein auf die Sportart abgestimmtes Aufwärmtraining besonders wichtig, um Sportverletzungen vorzubeugen. Verständigen Sie sich auf eine rücksichtsvolle Spielweise, um Kollisionen mit Mitspielern und damit Sportunfälle zu vermeiden.

Fitness beugt vor 

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, baut Stress ab und verringert grundsätzlich sein persönliches Risiko für Leiden wie Fettsucht, Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kinder und Jugendliche können mit Sport zudem Asthma vorbeugen sowie ihre Motorik und ihren Bewegungsapparat optimal entwickeln.

Kinder und Jugendliche, die begeistert Mannschaftssport ausüben, bleiben in der Regel bis ins hohe Alter sportlich aktiv. Mannschaftsmitglieder motivieren sich zudem gegenseitig, regelmäßig zu trainieren und dem Sport die Treue zu halten.

Neben körperlicher Fitness, sozialer Kompetenz, Selbstständigkeit und Frustrationstoleranz fördern Mannschaftssportarten auch geistige Fähigkeiten: Spielaktionen erfordern komplexe koordinierte Bewegungsabläufe und vorausschauendes Handeln. Jeder Mannschaftssportler muss sich auf den Spielverlauf konzentrieren, kontinuierlich die Spielsituation analysieren, mögliche Aktionen der Mitspieler und Gegner einkalkulieren und entsprechend die Strategie des Trainers umsetzen. Zudem schult Mannschaftssport verbale und nichtverbale Kommunikation – ebenfalls wichtige kognitive Fähigkeiten.

Von Mannschaftssport profitieren alle Altersgruppen. Bei Kindern und Jugendlichen wirkt sich dieser zudem besonders positiv auf die kognitive und soziale Entwicklung aus.

Bild: scarlett/Fotolia