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Kleine Belohnungen – viele Kalorien

Infografik: Süßigkeiten

Wir essen Süßigkeiten, weil sie gut schmecken und nicht, weil sie notwendige Nährstoffe enthalten. Deswegen zählen Süßigkeiten zu den Genussmitteln. Sie enthalten immer sehr viel Zucker und oft viel Fett. Um die Kalorien zu reduzieren und die Zähne zu schonen, werden teilweise Süßstoffe eingesetzt. Auch Aromastoffe und Farbstoffe können enthalten sein.
Infografik Süßigkeiten Teil 1
Infografik Süßigkeiten Teil 2
Infografik Süßigkeiten Teil 3
Infografik Süßigkeiten Teil 4
Infografik Süßigkeiten Teil 5
Wussten Sie schon …?
  • Die bösen Kalorien

    Eine Kalorie ist die Energiemenge, mit der man ein Gramm Wasser um ein Grad erwärmt.

    1948 wurde die Kalorie als physikalische Einheit vom Joule abgelöst.

    Ein Joule entspricht etwa der Energie, die man benötigt, um 102 g (also etwa eine Tafel Schokolade) um einen Meter anzuheben.

  • Süße Industrie

    Die deutsche Süßwarenindustrie verarbeitet jährlich etwa 2.385.000 Tonnen Rohstoffe. Darunter sind 750.000 Tonnen Zucker.

    (Quelle: Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie)

  • Grusel trägt nur wenig zum Gesamtumsatz bei

    An Halloween werden gruselige Süßigkeiten im Wert von etwa 10 Millionen Euro verkauft.

    Doch trotzdem trägt das Geschäft mit den Monsteraugen nur mit etwa 0,65 % zum Jahresumsatz bei.

    In Deutschland sind Weihnachten und Ostern die umsatzstärksten Feste.

    (Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie)

  • Erfolg garantiert: Halloween in Berlin!

    Die Berliner haben 2014 für Halloween durchschnittlich 19,89 Euro für Süßigkeiten ausgegeben und sind damit deutscher Spitzenreiter.

    Durchschnittlich geben die Deutschen für Süßigkeiten an Halloween 14,42 Euro aus.

    Am sparsamsten sind – nein, nicht die Schwaben – die Hessen mit 10,90 Euro.

    (Quelle: Statista)

  • Süße Weihnachten

    Die Deutschen essen über die Weihnachtszeit am liebsten

    • Plätzchen und Kekse (76 %),
    • Lebkuchen (68 %) und
    • erst an dritter Stelle kommt der Schoko-Weihnachtsmann (59 %).

    (Quelle: Statista)

  • Weihnachtsmänner zu Osterhasen?

    Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Schoko-Nikoläuse nach Weihnachten eingeschmolzen und als Osterhasen wieder geboren werden. Das wäre für Handel und Industrie aber viel zu teuer.

    Nach Weihnachten werden die vormals heiß begehrten Schokoladenmänner einfach als Sonderangebote verramscht.

    (Quelle: Worlds of Food)

  • Der Lebkuchen stirbt aus

    Langsam aber sicher stirbt der Lebkuchen aus. Während 2009 noch etwa 102.500 Tonnen produziert wurden, waren es 2012 nur noch 80.200 Tonnen.

    (Quelle: Statistisches Bundesamt)

  • Mehr Osterhasen als Weihnachtsmänner

    2014 hoppelten aus Deutschlands Fabriken 206 Millionen Schokoladen-Osterhasen in die Welt hinaus.

    Der Weihnachtsmann kann von so viel Gesellschaft nur träumen: „Nur“ 146 Millionen Stück traten 2014 ihren Weg an.

    (Quelle: Statista)

  • Kamelle & Co.

    2015 wurden die Kölner beim Karneval mit 300 Tonnen Süßigkeiten beworfen. Darunter waren 700.000 Tafeln Schokolade, die etwa 367.822.681 kcal enthielten.

    Davon könnte sich ein 30 Jahre alter Mann etwa 154.000 Tage oder 423 Jahre ernähren.

    Quelle: www.koelnerkarneval.de

  • Paradiesapfel und Schokobanane

    Schokolierte oder glasierte Früchte sind lecker. Aber der süße Überzug bringt nicht nur Geschmack, sondern auch jede Menge Kalorien mit: Ein glasierter Apfel enthält etwa 133 kcal. Die Hälfte davon steckt in dem süßen Zuckerüberzug.
  • Schokoladenparadies Deutschland

    Deutschlands Süßwarenindustrie produziert jährlich etwa 1 Million Tonnen Schokolade.

    Etwa 800.000 Tonnen davon landen in einheimischen Mägen.

    (Quelle: Manager Magazin/Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie)

  • Süße Männer

    Männer essen im Jahr etwa 20 kg Süßwaren. Davon sind

    • 8,4 kg Süßigkeiten,
    • 6,9 kg süße Aufstriche,
    • 2,5 kg Speiseeis.

    Frauen etwa nehmen jährlich etwa 17,5 kg Süßwaren zu sich, davon sind etwa

    • 7,6 kg Süßigkeiten,
    • 6,2 kg süße Aufstriche und
    • 2,2 kg Speiseeis.

    (Quelle: Max Rubner Institut, Nationale Verzehrstudie)

  • Kalorienbombe für Kinder

    Typische Schokoladen mit Milchcreme-Füllung für Kinder enthalten etwa 573 kcal/100 g, Milch nur 64 kcal/100 g.

    Inhaltsstoffe

    • Milch (3,5 % Fett)
      Eiweiß: 3 %
      Fett: 3,5 %
      Zucker: 5 %
      Wasser: 87 %
    • Schokolade mit Milchcreme
      Eiweiß: 8 %
      Fett: 40 %
      Zucker: 50 %
      Wasser: 0 %

    (Quelle: Nährwerttabellen)

  • Wieviel Süßes für Kinder?

    Kinder essen gern Gummibärchen, Schokoküsse oder Nuss-Nougat-Creme. Aber wieviel ist gut für die Kleinen?

    Vier- bis sechsjährige Kinder sollten täglich nicht mehr als 10 % der Energiezufuhr mit Süßigkeiten abdecken. Das sind 150 kcal oder etwa

    • 21 Gummibärchen,
    • 1,5 Schokoküsse oder
    • 3 Teelöffel Nuss-Nougat-Creme.

    (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

  • Kakaobohnen mit Wirkung

    Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 2012 entschieden: Ein Hersteller von Kakao- und Schokoladenerzeugnissen darf seit 2013 mit einer gesundheitlichen Wirkung werben.

    Wer täglich 10 g stark kakaohaltiger Bitterschokolade oder 2,5 g Kakaopulver zu sich nimmt, trägt dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu erhalten.

    (Quelle: EFSA Journal 2012)

  • Schlank mit Fruchtgummi?

    Fruchtgummi enthält fast kein Fett – also wunderbar zum Abnehmen?

    Leider nicht: Die etwa 75 % Zucker bringen 100 g Fruchtgummi auf 328 kcal.

    Damit ist Fruchtgummi als Diätspeise nicht geeignet. Ein Apfel ist da schon besser!

    Lebensmittel im Vergleich:

    • Apfel 54 kcal/100g
    • Fruchtgummi 328 kcal/100g
    • Lutschbonbons 391 kcal/100g
    • Milchschokolade 506 kcal/100g

    (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung)

Bild: ChrisArt/Fotolia