Mehr laufen
Bewegung auf zwei Beinen
Laufen ist gesund. Wir laufen aus Spaß oder um uns fit zu halten. Ihre Allianz Gesundheitswelt zeigt Ihnen die gesundheitlichen Vorteile und verschiedene Laufstile – und gibt Ihnen Tipps rund um das Thema Laufen.
In Kürze
- Gesundheitliche Vorteile: Laufen ist eine natürliche Form der Fortbewegung, ist gesund und hält fit. Das Training kann unkomplizert in den Alltag integriert werden.
- Laufstile: Je nach Streckenlänge, Tempo und Gelände kommen verschiedene Laufstile zum Einsatz. Die Laufstile unterscheiden sich hinsichtlich der Abrollbewegung des Fußes und der Aufprallenergie.
- Tipps für Einsteiger: Als Anfänger sollten Sie nicht übertreiben. Trainieren SIe regelmäßig und steigern Sie das Pensum langsam. Ein Laufpartner ist hilfreich für die Motivation. Bei Infekten besser auf das Laufen verzichten.
Fit durch Laufen
Die natürlichste Form der Fortbewegung
Als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, mussten sie zwangsläufig rennen. Sei es, um Beute zu jagen, sei es, um vor Raubtieren zu flüchten. Heute laufen wir entweder aus Spaß oder um uns fit zu halten. Trifft beides zu, umso besser. Denn Laufen ist gesund – und alles was Sie dazu brauchen, sind Ihre Beine.
Fakten rund ums Laufen
Laufen beliebteste Sportart in Deutschland
Laut einer Statista-Studie aus dem Jahr 2018 gilt Laufen als die beliebteste Sportart der Deutschen. Außerdem ist Laufen ein integraler Bestandteil vieler anderer Sportarten wie Fußball oder Tennis.
Lauftraining verbrennt reichlich Kalorien
Beim Laufen arbeiten fast 70 Prozent Ihrer Muskeln. Dementsprechend eignet sich Laufen gut, um überflüssige Pfunde abzuschmelzen. Wie viele Kalorien Sie umsetzen hängt im Wesentlichen von Ihrem Körpergewicht sowie von Lauftempo und Laufdauer ab. Im Durchschnitt verbrennt eine 60 kg schwere Frau binnen 30 Minuten rund 290 kcal, wenn Sie eine Geschwindigkeit von 10 km/h hält. Ein 80 Kilogramm schwerer Läufer verbrennt hierbei rund 390 kcal.
Beim Laufen lastet das 2- bis 3-fache des Körpergewichts auf dem Fuß
Im Jahre 1989 maßen Forscher des Karolinska-Instituts in Schweden die beim Laufen wirkenden Kräfte. So prallt der Fuß eines Läufers mit einer Kraft auf den Boden, die dem 2- bis 3-fachen seines Körpergewichts entspricht. Je höher das Tempo, desto stärker der Aufprall. Beim normalen bis strammen Gehen (Walken) lastet nur das 1- bis 1,5-fache des Körpergewichts auf jedem Fuß.
WHO empfiehlt 10.000 Schritte pro Tag
Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige und ausreichende Bewegung den Blutdruck senkt und unter anderem das Risiko für Typ-2-Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich verringert. Die WHO empfiehlt daher, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Das entspricht in etwa einer Laufstrecke von 8 bis 10 km. Wer im Büro arbeitet, die meisten Wege mit dem Auto zurücklegt und keinen Sport treibt, kommt im Schnitt nur auf 1.500 Schritte am Tag.
Welche Laufstile gibt es?
Der Mensch beherrscht drei grundlegende Laufstile:
Tipps für Einsteiger
Wir haben insgesamt neun Tipps für Sie gesammelt, mit denen Sie Anfängerfehler vermeiden und langfristig Spaß am Laufen haben.
Achtung Risikogruppen!
Ringt Ihr Immunsystem merklich mit Krankheitserregern? Dann sollten Sie besser weder Laufen noch anderweitig Sport treiben. Typische Anzeichen einer Infektion sind unter anderem Erkältungsbeschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen), Erbrechen, Durchfall, erhöhte Temperatur oder Fieber.
Sind Sie untrainiert und dazu übergewichtig, über 35 Jahre alt oder chronisch krank (z. B. Asthma, Diabetes, Bluthochdruck)? Oder haben Sie orthopädische Beschwerden wie Arthrose oder einen Bandscheibenschaden? Konsultieren Sie Ihren Arzt oder einen Sportmediziner. Dieser kann abklären, was Sie Ihrem Körper zumuten können.
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Bilder: Titelbild - Aleksandr Markin/Shutterstock; Laufbesxchwerden - Martinan/Adobe Stock; Optimaler Laufschuh - Stefan Schurr/Adobe Stock