Wetterfühligkeit
- Unspezifische Beschwerden: Wetterfühlige Menschen reagieren auf Wetteränderungen oder bestimmte Witterungsverhältnisse mit unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit und Spannungskopfschmerzen.
- Mehr als wetterfühlig: Verschlimmern Wettereinflüsse die Symptome einer bestehenden Erkrankung, so sprechen Mediziner von Wetterempfindlichkeit.
- Wirksame Gegenmittel. Wetterfühligkeit lässt sich durch gesunde Ernährung, Ausdauertraining, Saunagänge und viel Bewegung an der frischen Luft lindern.
Gereizt, müde, schmerzempfindlich?
Was ist Wetterfühligkeit?
Das Wetter beeinflusst maßgeblich unsere Psyche und unseren Körper. Nebel, dunkle Wolken und Regen schlagen vielen auf die Stimmung. Sonne und warme Temperaturen heben dagegen die Laune.
Haut, Muskeln und Blutgefäße arbeiten unentwegt, um die Kerntemperatur auf rund 37 °C zu halten. Verkürzt gesagt: Bei gefühlter Hitze werden Extremitäten und Haut stärker durchblutet und die Haut schwitzt, um den Körper abzukühlen. Bei gefühlter Kälte werden Haut und Extremitäten weniger durchblutet und die Muskeln zittern, um den Körper zu wärmen.
Wetterfühligkeit betrifft Frauen häufiger als Männer. Die Betroffenen nehmen die Körperreaktionen auf plötzliche Temperatur-, Druck- oder Feuchtigkeitsänderungen verstärkt wahr. Der empfundene körperliche Stress führt zu unspezifischen Symptomen wie Schlafproblemen, Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Niedergeschlagenheit oder Spannungskopfschmerzen. Dementsprechend gilt Wetterfühligkeit als Befindlichkeitsstörung, nicht als Krankheit.
Daneben gibt es noch die Wetterempfindlichkeit, die von Nichtmedizinern häufig mit Wetterfühligkeit verwechselt wird.
Was ist Wetterempfindlichkeit?
Etwa jede zehnte Person gilt als wetterempfindlich. Die Betroffenen leiden hier bereits an einer Grundkrankheit, die sich durch Wetterwechsel oder bestimmte Witterungen verschlechtert:
Tipps gegen Wetterfühligkeit
Die Ursachen der Wetterfühligkeit sind vielfältig und individuell verschieden. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, Ihren Körper abzuhärten und Ihre Wetterfühligkeit zu lindern:
Falls vermeintlich wetterbedingte Beschwerden Sie stark einschränken oder belasten, sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren. Dieser kann abklären, ob sich eine unerkannte Erkrankung hinter den Beschwerden verbirgt.