Ausgestattet für die kalte Jahreszeit

Hausapotheke für den Winter

Hier efahren Sie, was in die Hausapotheke gehört. Zudem sollten den Inhalt der Hausapotheke regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls entfernen oder auffüllen.

In Kürze
Was gehört in die Hausapotheke?
Das wichtigste für die Wintermonate sind Mittel gegen Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und ein funktionierendes Fieberthermometer.
Entsorgung alter Arzneimittel
Altarzneimittel können über den Hausmüll entsorgt oder in der Apotheke abgegeben werden. Medikamentenreste nicht in die Toilette oder ins Waschbecken kippen.
Richtig lagern
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel an einem trockenen und kühlen Ort auf. Am besten in einem abschließbaren Medizinschränkchen: lichtgeschützt und sicher vor Kinder.
Mit Bewegung fällt das Abnehmen leichter.
Für kleine Blessuren und harmlose Erkrankungen
Mit Bewegung fällt das Abnehmen leichter.
Eine Hausapotheke sollte alles Nötige ent­halten, um kleine Blessuren zu ver­sor­gen und harmlose Erkrankungen zu be­han­deln. Darüber hinaus sollten Sie die Ausstattung auf Ihre und die in­di­vi­du­el­len Bedürfnisse Ihrer Familie abstimmen – auch in Abhängigkeit der Jahreszeit. Kurz­um: Hier lagern Sie alle aktuell be­nö­tig­ten und verordneten Medikamente ein. 
Hausapotheke für die kalte Jahreszeit

Das wichtigste für die Wintermonate sind Mittel gegen Fieber, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen; ein funktionierendes Fieberthermometer (ohne Quecksilber) und natürlich alle verschriebenen Medikamente.

Ein Tipp: Fordern Sie aktiv die Beratung Ihres Apothekers ein. Auch freiverkäufliche Arzneimittel sind erklärungsbedürftig und müssen hinsichtlich ihrer Risiken bewertet werden.

Nutzen Sie unsere Checkliste

Neben den vom Arzt verschriebenen Medikamenten sollte Ihre Hausapotheke eine Basisausstattung enthalten: Eine genaue Auflistung finden Sie in unserer Checkliste „Grundausstattung Ihrer Hausapotheke“.

Nicht zu vergessen: Sie sollten den Inhalt der Hausapotheke regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls entfernen oder auffüllen.

Was müssen Sie beachten?
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hausapotheke kein Endlager für alte Arzneimittel wird. Reste von Medikamenten, die Ihnen gegen eine akute Erkrankung verschrieben worden sind, sollten Sie direkt nach Ihrer Genesung entsorgen. Den übrigen Bestand Ihrer Hausapotheke sollten Sie wenigstens jedes halbe Jahr einmal unter die Lupe nehmen.
  • Ersetzen Sie alle Produkte, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Entsorgen Sie außerdem alle Arzneimittel, die schon längere Zeit angebrochen sind. Gerade Cremes, Gele und Salben oxidieren schnell, und auch flüssige Arzneimittel reagieren empfindlich auf Luftsauerstoff bzw. verkeimen rasch. Augenarzneimittel müssen grundsätzlich vier Wochen nach Anbruch ersetzt werden.
  • Selbst wenn das Haltbarkeitsdatum noch nicht erreicht ist, sollten Sie Arzneimittel ausmustern, die sich optisch verändert haben: Angelaufene oder bröselige Tabletten gehören genauso dazu wie flüssige Arzneimittel, die sich verfärben oder in denen sich ein Niederschlag (Flocken, Kristalle etc.) gebildet hat. Riecht etwa Aspirin nach Essig, dann entsorgen Sie es: Bei Überlagerung bildet sich aus dem enthaltenen Acetat häufig die am charakteristischen Geruch erkennbare Essigsäure.
  • Lose Blisterpackungen oder Flaschen mit unleserlichen Etiketten sollten Sie ebenfalls aussortieren. Sofern Sie etwas aus Ihrer Hausapotheke entfernen, sorgen Sie unverzüglich für Ersatz, damit alles aus der Grundausstattung im Notfall zur Verfügung steht.
  • Auch Pflaster altern. Beispielsweise trocknen über die Jahre die Klebeflächen aus und haften nicht mehr zuverlässig.

Wichtig: Altarzneimittel können Sie über den Hausmüll entsorgen. Kippen Sie aber keine Medikamentenreste in die Toilette, ins Waschbecken oder auf anderem Wege in die Kanalisation. Eine Rücknahme durch Apotheken ist freiwillig und wird nicht flächendeckend angeboten. Jedoch bieten viele Gemeinden die Möglichkeit, auf Wertstoffhöfen Altmedikamente zu entsorgen.

Ideal: Medizinschränkchen
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel an einem trockenen und kühlen Ort auf. Schlafzimmer, Flur oder Abstellraum sind eine gute Wahl. Ideal ist ein abschließbares Medizinschränkchen: Es hält alles lichtgeschützt an seinem Platz und verhindert, dass Kinder an Arzneimittel kommen.
Bild: bikeriderlondon/Shutterstock