Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden
Bewährte Rezepturen
Morgens ein schwarzer Kaffee, mittags ein schneller Döner und abends das Vier-Gänge-Menü beim Italiener: Da kann schon mal der Magen rebellieren. Gegen viele der typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Magendrücken ist im wahrsten Sinne ein Kraut gewachsen.
In Kürze
- Grenzen erkennen: Bei leichten Beschwerden oder Erkrankungen greifen viele Menschen zu bewährten Hausmitteln wie Tees und Wickel. Dies ist auch durchaus sinnvoll. Allerdings gilt es zu beachten: Auch pflanzliche Mittel sind nicht frei von Nebenwirkungen. Vor allem Allergiker:innen sollten aufpassen.
- Sodbrennen: Eibischwurzeltee und die gute alte Kamillenrollkur: Gelegentliches Sodbrennen können Sie mit diesen bewährten Hausmitteln gut selbst behandeln. Treten die Beschwerden jedoch häufiger als einmal pro Woche auf und kommen andere Symptome hinzu, ist ein Gang zum Arzt bzw. zur Ärztin ratsam.
- Bauchkrämpfe: Sehr wirkungsvoll gegen Krämpfe ist Wärme, vor allem feuchte Wärme, da sie zu verstärkter Durchblutung führt. Am besten lässt sich feuchte Wärme durch eine Kartoffelauflage herstellen. Achtung: Handelt es sich um eine Entzündung, sollte Wärme vermieden werden.
- Durchfall: Das alte Hausmittel „Salzstangen und Cola“ ist bei Durchfall nicht zu empfehlen! Cola enthält zu viel Zucker und Koffein, Salzstangen liefern nur Kochsalz, andere Salze werden nicht ersetzt. Stattdessen hilft Pektin aus Äpfeln und Karotten sowie Heidelbeertee aus getrockneten Beeren.
Traditionelle Hausmittel
Grenzen und Risiken
Bei leichten Beschwerden, Schmerzen oder Erkrankungen greifen viele Menschen bevorzugt zu naturheilkundlichen Medikamenten oder traditionellen Hausmitteln und versuchen, sich selbst zu kurieren. Dagegen ist im Grunde auch gar nichts einzuwenden: Die Selbstbehandlung mit Hausmitteln kann durchaus sinnvoll sein – wenn man ihre Grenzen erkennt und beachtet. Nicht jede überlieferte Rezeptur ist sinnvoll und auch pflanzliche Mittel und andere Anwendungen bergen die Gefahr von Nebenwirkungen. Konsultieren Sie deshalb im Zweifelsfall immer Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Das gilt insbesondere für Allergiker:innen oder wenn Sie Hausmittel bei Kindern anwenden möchten.
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Titelbild: drubig-photos/AdobeStock; Grenzen und Risiken: Dangubic/AdobeStock; Hausmittel bei Erkältungen: Studio Barcelona/Shutterstock; Broschüre: drubig-photos/AdobeStock