Ernte einwecken
Eigene Vorräte anlegen
Beim Einwecken sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, da sich viele Lebensmittel einkochen lassen – und das ganz ohne Chemie.
In Kürze
- Auf Vorrat: Wer selbst Obst und Gemüse anbaut, kann einen Teil der Ernte einwecken, also haltbar machen. Auch viele andere Lebensmittel lassen sich einkomen , unter anderem Pilze, Fleisch, Wurst und Kuchen.
- Prinzip des Einkochens: Beim klassischen Einwecken kochen Sie ein Lebensmittel in einem Glasgefäß ein. Die Hitze tötet alle Keime im Glas ab. Ist das Gefäß luftdicht verschlossen, entsteht beim Abkühlen ein Unterdruck im Gefäß, wodurch der Glasdeckel fest auf den Gummiring gepresst wird.
- Lange Tradition: Im Jahre 1690 kochte der französische Gelehrte Denis Papin erstmals Lebensmittel in einem Kupfertopf ein und verschloss mit Unterdruck.
Konservieren ohne Chemie
Auf Vorrat
Herbstzeit – Erntezeit. Wer im eigenen Garten Obst und Gemüse anbaut, steht jetzt vor dem Problem: Wohin damit? Verschenken ist nur eine Lösung. Sie können aber auch einen Teil der Ernte einwecken, also haltbar machen. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, da sich viele Lebensmittel einkochen lassen – unter anderem Pilze, Fleisch, Geflügel, Wurst und Kuchen. Wichtiger Pluspunkt: Sie können im Gegensatz zur Lebensmittelindustrie auf Chemie verzichten.
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Bild: ojl/Adobe Stock