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Spiele schaffen Abwechslung

Spaß am und im Wasser

 Urlaub am Wasser bietet mehr Möglichkeiten als Sonnenbaden und Schwimmen. Es gibt zahlreiche Aktivitäten am und im Wasser, die den Aufenthalt abwechslungsreich gestalten und der ganzen Familie Spaß machen.

In Kürze
Was tun gegen Langeweile?
Meeresstrand und Seeufer bieten viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Oft gibt es weitere Freizeitangebote wie Minigolf oder abgesteckte Spielfelder für Ballspiele.
Bewegung im Wasser
Das nasse Element eignet sich nicht nur zum Schwimmen, sondern für eine Vielzahl von Aktivitäten, die der ganzen Familie Spaß machen. Anregungen finden Sie in unseren Vorschlägen für Spiele im Wasser.
Bewegung an Strand und Ufer
Auch außerhalb des Wassers sorgen Spiel und Sport für Abwechslung und gute Laune. Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen inspirieren.
Spiele am Strand und im Wasser bieten Abwechslung für die ganze Familie.
Spaß für die ganze Familie
Spiele am Strand und im Wasser bieten Abwechslung für die ganze Familie.
Ist der Strandurlaub auch noch so schön – in der Sonne liegen und im Wasser planschen wird irgendwann langweilig. Vor allem Kinder wollen mehr erleben. Abwechslung schaffen Spiele am und im Wasser. Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl für die ganze Familie.
Erlebnisse an Strand und Seeufer

Neben dem Badevergnügen bieten Meeresstrand und Seeufer viele Erlebnismöglichkeiten. So können auch schon kleinere Kinder die Natur entdecken, ohne sich aus dem Sichtfeld der Eltern zu bewegen: Muscheln am Strand suchen, Steine ditschen oder Sandburgen bauen sind risikoarme Beschäftigungen, die den Nachwuchs unter Umständen stundenlang in ihren Bann ziehen. Sind die Eltern dabei, lässt sich auch das pflanzliche und tierische Leben an der Wassergrenze erkunden.

Darüber hinaus stehen in vielen Baderegionen weitere Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung, von der Minigolfbahn bis zum Startplatz für Lenkdrachen. Für Trendsportarten wie Beachvolleyball gibt es häufig schon abgesteckte Spielfelder. Manche Strände sind freilich so gut besucht, dass vor allem bei Bewegungsspielen Rücksicht gefordert ist.

Wie man welche Spiele spielt, hängt einerseits mit der Gruppengröße und andererseits mit dem Alter der Teilnehmer zusammen. Bei Spielen im Wasser sollten Sie die grundsätzlichen Sicherheitsregeln beachten. Außerdem sollte das Wasser nicht zu tief sein und sich keine spitzen Steine am Boden befinden.

Spiele mit Luftmatratzen, Schwimmreifen oder Ähnlichem sind nur für geübte Schwimmer geeignet.

Nasses Vergnügen
  • Seepferdchenturnier

    Ein Spiel im flachen, etwa hüfthohen Wasser: Jedes „Seepferdchen“ trägt einen Reiter auf seinen Schultern.

    Der Reiter versucht entweder, seinen Gegenspieler von dessen Träger zu stoßen oder – als Variante – ein in die Badehose gestecktes Band als Trophäe zu ergattern.

  • Piranhas

    Ein weiteres Spiel für nicht zu tiefes Wasser: Immer zwei „Piranhas“ kämpfen gegeneinander.

    Jeder Spieler trägt dabei mehrere 30–50 cm lange Bänder in die Badehose gesteckt, die das Gegenüber ihm abzunehmen versucht.

    Wer als erstes kein Band mehr hat, hat die Runde verloren.

    Dieses Spiel lässt sich auch an Land spielen – dann können mehr Teilnehmer innerhalb eines abgesteckten Feldes mitmachen.

  • Wassermann

    Der anfangs ausgeloste „Wassermann“ muss so viele Schwimmer wie möglich einfangen.

    Als „Einfangen“ gilt je nach Wassertiefe und Gruppengröße Abschlagen oder das Ergattern eines in die Badehose gesteckten Bandes.

    Wer eingefangen wurde, muss als Helfer des Wassermanns ebenfalls Mitspieler einfangen.

    Wer als letzter übrig bleibt, hat gewonnen und wird in der nächsten Runde der Wassermann.

  • Wasserschlange

    Tauziehen, aber für Schwimmer: Hier müssen die Wassertiefe ausreichen und die Teilnehmer genügend sicher im Wasser sein.

    Die zwei Mannschaften müssen versuchen, das Tau schwimmend in ihren Bereich – gekennzeichnet etwa durch Pfosten oder Fähnchen am Ufer – zu bringen.

  • Wasserball-Rallye

    Ein Schwimmspiel, das ausreichende Wassertiefe erfordert: Die Teilnehmer müssen einen Ball über eine bestimmte Wasserstrecke transportieren.

    In der einfachen Variante dürfen die Spieler die Hände benützen, in der schwierigen darf der Ball nur mit dem Kopf vorwärts getrieben werden.

    Kann mit Mannschaften oder auf Zeit gespielt werden.

Aktiv werden
  • Beachminton

    Beachminton ist eine junge Abart des klassischen Badmintons und orientiert sich an dessen Regeln: Zwei oder im Doppel vier Spieler treten auf einem 12,30 Meter langen und 3, 80 Meter breiten Spielfeld an.

    Ein Spieler bzw. eine Mannschaft erhält jeweils einen Punkt, wenn der Ball den Boden des gegnerischen Feldes berührt oder wenn ihn der Gegner ins Aus schlägt.

    Als Schläger können Sie herkömmliche Federballschläger benutzen. Da es vor allem am Meer recht windig ist, sollten Sie allerdings den regulären Federball gegen einen schwereren, weniger windempfindlichen Ball austauschen.

  • Beachvolleyball

    Beachvolleyball hat es inzwischen sogar zur olympischen Disziplin gebracht. Das rasante Mannschaftsspiel fordert vollen Körpereinsatz und bietet dafür einen entsprechenden Trainingseffekt. Aufgrund der Anstrengung sollten Sie eher in den Morgen- und Abendstunden als in der prallen Mittagssonne zum Baggern und Pritschen antreten.

    Zwei Mannschaften treten auf einem 16 mal 8 Meter großem Feld mit mittig gespanntem Netz gegeneinander an, wobei pro Team immer nur zwei Spieler auf dem Feld stehen.

    Gespielt werden zwei Sätze, bis jeweils 21 Punkte erreicht sind. Dabei muss eine Mannschaft mindestens zwei Punkte Vorsprung haben, um den Satz zu gewinnen.

    Einen Punkt gibt es jeweils, wenn der Ball über das Netz hinweg auf dem Boden des gegnerischen Feldes landet – oder bei Spielfehlern des Gegners.

    Der Ball darf weder gefangen noch zu lange berührt werden. Zudem sind in der eigenen Feldhälfte maximal drei Ballberührungen erlaubt, bevor der Ball über das Netz in die gegnerische Hälfte muss. Wer den Ball ins Aus befördert, begeht einen Spielfehler.

  • Discgolf

    Discgolf verbindet Frisbee-Werfen mit Golf-Elementen: Wie beim Golfen versuchen die Spieler, von einem Startpunkt aus ein vorgegebenes Ziel mit möglichst wenig Würfen zu erreichen.

    Erreicht ein Wurf nicht das Ziel, ist der Landepunkt der Scheibe die nächste Wurfposition.

    Es gibt inzwischen spezielle Discgolf-Scheiben, doch lässt sich Discgolf problemlos mit herkömmlichen Frisbee-Scheiben spielen.

    Discgolf ist auf abgesteckten Parcours möglich. Alternativ können Sie wie beim Crossgolf auf improvisierte Zielpunkte spielen.

    Auf Discgolf-Parcours gibt es wie auf einem Golfplatz für die einzelnen Bahnen Par-Werte als Grundlage zur Bewertung.

    Discgolf-Tipps für Einsteiger gibt es beim Deutschen Frisbeesport-Verband

  • Footvolley

    Tauziehen, aber für Schwimmer: Hier müssen die Wassertiefe ausreichen und die Teilnehmer genügend sicher im Wasser sein.

    Die zwei Mannschaften müssen versuchen, das Tau schwimmend in ihren Bereich – gekennzeichnet etwa durch Pfosten oder Fähnchen am Ufer – zu bringen.

  • Kubb (Wikingerschach)

    Kubb ist ein eher geruhsames, doch kommunikatives Geschicklichkeitsspiel für kleinere und größere Gruppen. Es lässt sich zu zweit ebenso spielen wie zu zwölft. Ein Kubb-Set besteht aus zehn Basisfiguren, einem König und sechs Wurfhölzern.

    Die beiden Mannschaften stehen sich auf etwa acht Meter gegenüber. Jede stellt ihre fünf Figuren vor sich auf die Grundlinie, der König kommt in die Mitte des Spielfeldes.

    Nun versucht die erste Mannschaft, die gegnerischen Basiskubbs mit den Wurfhölzern zu fällen.

    Die zweite Mannschaft wirft umgeworfene Kubbs ins gegnerische Feld. Sie werden aufgestellt, wo sie gelandet sind, und werden zu Feldkubbs.

    Nun darf die zweite Mannschaft nach dem gleichen Prinzip werfen.

    In der Folge müssen erst alle Feldkubbs des Gegners umgeworfen werden, bevor Kubbs auf der Grundlinie angegriffen werden.

    Eine Mannschaft gewinnt, wenn sie in einem Durchgang alle gegnerischen Kubbs und dann den König umwirft. Wird der König getroffen, während noch ein gegnerischer Kubb steht, hat die werfende Mannschaft verloren.

  • Laufspiel

    Legen Sie eine Laufstrecke fest und gliedern Sie sie in mehrere Etappen.

    Jede Etappe muss in einer vorgegebenen Gangart absolviert werden, z. B. im Entengang, seitwärts auf allen Vieren als „Krabbe“ oder hüpfend.

    Als „Sonderprüfung“ lässt sich z. B. eine Etappe auf Schwimmflossen einbauen.

  • Lochspiel

    Graben Sie für diese Variante des klassischen Murmelspiels ein Loch in den Sand. Als Spielsteine dienen Muscheln, Steine oder Holzstücke.

    Pro Runde versucht jeder Spieler, von einem vorgegebenen Punkt aus in das Loch zu treffen.

    Sieger ist, wer nach einer festgelegten Rundenzahl die meisten Spielsteine im Loch versenkt hat oder dem Loch am nächsten gekommen ist.

Bild: RioPatuca Images/Adobe Stock