Gut beraten

Golfausrüstung

Ob Schläger, Bekleidung oder Zubehör – Golfspieler benötigen ganz unterschiedliches notwendiges und nützliches Equipment.  Wir geben Ihnen Empfehlungen für die richtige Auswahl.

In Kürze
Neu oder gebraucht?
Für den Anfang reicht eine gebrauchte Ausrüstung. Oft kann man sich Schläger und Bälle auch ausleihen. Der Golflehrer kennt Stärken und Schwächen und kann beraten.
Golfkleidung
Die Golfkleidung muss ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Wichig ist auch, dass die Bekleidungsetikette der Golfanlage befolgt wird.
Zubehör
Neben Schlägern und Bällen benötigt ein Golfspieler diverses Zubehör, wie z. B. eine Tasche, Tees, Pitchgabel, Marker usw.
Wir geben Ihnen Empfehlungen bei der Auswahl Ihrer Golfausrüstung.
Ausrüstung
Wir geben Ihnen Empfehlungen bei der Auswahl Ihrer Golfausrüstung.
Wer ernsthaft golfen will, steht vor einer Reihe von Kaufentscheidungen. Auf dem Platz benötigen Golfspieler mannigfaltiges notwendiges und nützliches Zubehör, um alle Facetten des grünen Sports auskosten zu können. Für den Anfang muss es keine nagelneue Ausrüstung sein.
Hölzer und Eisen

Für Schnupper- und Platzreifekurse müssen Sie sich nicht in Unkosten stürzen. Schläger und Bälle können Sie ausleihen. Ansonsten sollten Sie den Empfehlungen Ihres Golflehrers folgen, da dieser Ihre Stärken und Schwächen am besten einschätzen kann.

Sobald Sie wissen, welche Hölzer und Eisen Sie für den Anfang benötigen, können Sie in einem Fachgeschäft ein entsprechendes Set erwerben – auch ein gebrauchtes.

Bekleidungsetikette beachten

Als Einsteiger finden Sie in der Regel in Ihrem Schrank passende Kleidung, die Ihnen die notwendige Bewegungsfreiheit beim Golfen bietet. Wichtig ist nur, dass Sie die Bekleidungsetikette der Golfanlage befolgen. Wenn Sie diesen Kleidungsrichtlinien folgen, sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Herren müssen, Frauen sollten einen Kragen tragen. Hier bietet sich ein Polohemd an. Fußballtrikots oder hautenge Sportshirts sind verpönt.
  • Frauen dürfen ärmellos auf den Platz, sollten aber auf klassische Tops verzichten.
  • Das Hemd muss im Hosenbund getragen werden.
  • Mit beinlangen Bundfaltenhosen liegen Sie immer richtig. Kurze Hosen sollten bei Männern das Knie bedecken, bei Frauen den gesamten Oberschenkel. Wichtig: Keine Jeans, Badeshorts oder Trainingshosen.
  • Zu kurzen Hosen sind lange Socken Pflicht, die die Waden bedecken.

Sobald Sie den Sport länger betreiben wollen, empfiehlt sich echte Golfbekleidung, deren Schnitt und Material dem Sport angepasst ist:

Hemd bis Hose
Wie bei allen Outdoor-Sportarten hat sich hier das Zwiebelschalenprinzip bewährt: Funktionsunterwäsche, Poloshirt, Fleecejacke für kühlere Tage und – je nach Wetter – Wind- oder Regenjacke. Moderne Golfhosen sind robust und enthalten elastische Stoffbeimischungen. Wer die alte Schule bevorzugt, findet in gut sortierten Sportgeschäften auch klassische Knickerbocker. Kosten für eine Golfhose: ca. 70 Euro.

Golfschuhe
Als Einsteiger genügen Sportschuhe oder festes Schuhwerk mit Profil, um auf der so genannten Driving Range den Abschlag zu üben. Sobald es auf den eigentlichen Golfplatz geht, sind Golfschuhe Pflicht. Legen Sie hierbei Wert auf Bequemlichkeit, denn bei einer vollen Golfrunde über 18 Löcher gehen Sie sieben bis zehn Kilometer. Kosten: ab 70 Euro.

Handschuh
Wenn Sie den Golfschläger sicher halten und sich keine Blasen an der nicht führenden Hand holen wollen, benötigen Sie einen Golfhandschuh. Rechtshänder brauchen einen Handschuh für die linke Hand, Linkshänder einen für die rechte. Kosten: ab 10 Euro.

Tee, Pitchgabel, Marker
  • Bälle

    Gerade bei Einsteigern tendieren die Bälle dazu, im Wasser oder hohem Gras (engl. Rough) zu verschwinden. Packen Sie deshalb genügend Bälle ein. Golfklubs verkaufen übrigens auch gefundene Bälle zu niedrigen Preisen. Sie zahlen sozusagen nur einen Finderlohn. Kosten: 10 bis 20 Euro pro Du
  • Tasche

    Sofern Sie keinen Caddy haben, empfehlen sich für Einsteiger leichte Golftaschen mit oder ohne Trolley. Kosten: ab 250 Euro für eine Kombination aus Golftasche und Trolley.
  • Tee

    Dies ist der kleine Holzstift, den man beim Abschlag in den Boden steckt, um den Golfball aufzulegen. Vorteil: Der „aufgebockte“ Ball lässt sich leichter treffen, und der Spieler drischt seltener in den Rasen. Kosten: ca. 10 Cent pro Stück.
  • Pitchgabel

    Die speziell präparierte Fläche rund um das Loch nennt sich Grün. Schlägt ein Spieler den Ball in hohem Bogen (Pitch) auf das Grün, so kann der Aufschlag eine Delle (Pitchmarke) im empfindlichen Rasen hinterlassen. Derartige Bodenunebenheiten auf dem Grün erschweren jedoch das Einlochen (Putten). Deshalb sollte jeder Spieler eine so genannte Pitchgabel (Pitchfork, Divot Tool) mit sich führen, um die eigenen Pitchmarken auszubessern. Kosten: ab 7 Euro, inklusive Marker.
  • Marker

    Falls das Einlochen nicht auf Anhieb klappt und Ihr Ball auf dem Grün liegt, müssen Sie diesen aufheben, um nicht Ihre Mitspieler beim Putten zu behindern. Stattdessen legen Sie einen Plastikchip (Marker) oder eine Münze aufs Grün. Sobald Sie wieder am Schlag sind, können Sie Ihren Ball wieder auf die alte Position legen.
  • Bleistifte

    Nehmen Sie zum Golfen immer ein bis zwei gespitzte Bleistifte mit, damit Sie Ihre Spielergebnisse auf der Scorekarte notieren können.
  • Sonstiges

    Je nach Wetterlage packen Golfer nützliches Zubehör wie eine Sonnenbrille, ein Golfcap, eine Sonnencreme, ein Mückenspray, ein kleines Handtuch, ein Ersatz-Polohemd oder eine leichte Regenjacke ein.

    Darüber hinaus können Sie Ihren Sammeltrieb mit weiterem Zubehör ausleben: Beliebte Spielzeuge sind beispielsweise Laser-Entfernungsmesser (300 bis 500 Euro) und Puttingmatten für zu Hause.

Bild: Warren Goldswain/Adobe Stock