Wellnessprogramm Sauna
In Kürze
- Gute Stimmung: Ein Wohlfühl-Nachmittag in der Sauna oder ein Wellness-Wochenende stärkt Ihre Abwehrkräfte und sorgt für gute Stimmung.
- Schwitzen ist gesund: Ein Saunabesuch hat vielfältige Effekte auf Kreislauf und Stoffwechsel. Das Immunsystem wird gestärkt, Muskelverspannungen lösen sich und Haut und Poren werden intensiv gereinigt.
- Viele Möglichkeiten: Schwitzbäder haben eine lange Tradition und sind in vielen Kulturen verbreitet. Wählen Sie aus einer Vielzahl verschiedener Arten von Dampf- und Saunabädern.
Fit und entspannt mit Wärme und Kälte
Schwitzen Sie sich gesund
Ein Saunabesuch ist in der dunklen Jahreszeit doppelt wohltuend: Zum einen können Sie hier Stress buchstäblich ausschwitzen. Zum anderen hat Saunieren vielfältig Effekte auf Kreislauf und Stoffwechsel. Die Wärme- und Kältereize beim Pendeln zwischen Saunakabine und Kaltwasserbecken trainieren das Anpassungsvermögen der Blutgefäße in der Haut und den Schleimhäuten der Atemwege, so dass sich der Körper schneller auf Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen einstellen kann.
Dadurch sind die Atemwegsschleimhäute im Winter besser durchblutet, bleiben länger feucht und halten Krankheitserregern besser stand. Während des Saunagangs erhöht sich die Körpertemperatur leicht, was die Bildung unspezifischer Immunzellen stimuliert. Nach dem Sporttraining kann ein Saunagang einem Muskelkater entgegenwirken, da in der Wärme die Milchsäure in den Muskelzellen schneller abgebaut, die Muskeln stärker durchblutet und Abbauprodukte schneller abtransportiert werden. Auch Muskelverspannungen lösen sich.
Was sind beliebte Saunatypen?
Finnisches Bad
Klassische Sauna
Römisches Bad
Hamam
Kuti
Indianische Schwitzhütte
Sento
Sauna für jeden?
Ein Saunabad ist ein gesundes Vergnügen für die ganze Familie. Schon Kinder ab etwa drei Jahren können Sie problemlos mitnehmen. Allerdings sollte ein Saunagang bei Kleinkindern maximal fünf Minuten dauern. Gerade das bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildete Immunsystem profitiert von den Temperaturreizen. Kinder, die zu häufigen Infekten neigen, verringern ihre Anfälligkeit durch regelmäßige Saunabesuche.
Auch im Alter wirkt Saunieren über die Stärkung der Abwehrkräfte hinaus positiv. Es mildert typische Beschwerden wie rheumatische Leiden oder Durchblutungsstörungen. Der Entspannungseffekt der Wärme hilft gegen Einschlafprobleme.
Nicht krank in die Sauna!
Legen Sie unbedingt eine Pause ein, wenn Sie akut krank sind. Bei chronischen Erkrankungen, speziell Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, sollten Sie sich vorab mit Ihrem Arzt abstimmen.
Tipps für Saunagänger
Korrekt ausgestattet
Leichte Kost
Sport mit Abstand
Maß halten
Entspannter Ablauf
Wichtig: Abkühlen
Ausreichend trinken
Bei einem Saunagang verlieren Sie bis zu zwei Liter Flüssigkeit. Neben Wasser scheidet Ihr Körper dabei auch Mineralstoffe aus. Beides müssen Sie durch ausreichendes Trinken ersetzen. Ideal dafür sind isotonische Getränke, mit dem Klassiker Apfelschorle an der Spitze. Auch Mineralwasser ist ein empfehlenswerter Durstlöscher.
Gegen ein Bier zwischen zwei Saunagängen ist nichts einzuwenden – aber Achtung: Alkohol erweitert ebenso wie Hitze die Blutgefäße und kann so einen Kreislaufkollaps begünstigen. Genießen Sie Ihr Bier deshalb lieber zum Abschluss des Saunabesuchs.Tipp: Alkoholfreies Weißbier enthält alle notwendige Mineralstoffe und Elektrolyte in isotonischer Konzentration.