Entspannung am Arbeitsplatz

Übung mit Progressiver Muskelentspannung
Entspannungsübungen und regelmäßige Bewegung helfen dabei, Stress abzubauen und auf Dauer psychische sowie physische Beschwerden entgegenzuwirken. Wir haben eine leichte Übung mit Progressiver Muskelentspannung für Sie zusammengestellt. Nehmen Sie sich zwischendurch gerne ein paar Minuten Zeit und probieren Sie es  am Arbeitsplatz aus.
Allianz Gesundheitswelt - Entspannung am Arbeitsplatz: eine Frau mit gemusterter Bluse und kurzen dunklen Haaren lehnt sich auf dem Stuhl zurück und streckt sich.
Eine der beliebtesten Entspannungstechniken ist die Progressive Muskelentspannung. Sie geht auf den Arzt Edmund Jacobson zurück und hat sich bei Stress- und Angstbewältigung, in der Schmerztherapie, bei Herz-Kreislauferkrankungen und bei Schlafstörungen in zahlreichen Studien als wirksam erwiesen. Das Prinzip dabei: Ein wechselseitiges An- und Entspannen der Muskeln. Was dazu führt, dass Sie auf körperlicher und seelischer Ebene wieder lockerlassen können.
Machen Sie es sich auf Ihrem Stuhl bequem und schließen Sie die Augen.
Atmen Sie ein paar Mal tief ein und wieder aus.
Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten und spannen Sie sie an. Halten Sie die Spannung für zwei Atemzüge (10 Sekunden) an und lösen Sie die Spannung wieder.
Wiederholen Sie das Anspannen-Entspannen mit weiteren Körperteilen (Oberarme, Gesichtsmuskeln, Schulterblätter, Beine, Füße, Gesäß, Bauch).
Wichtig: Lenken Sie Ihre gesamte Aufmerksamkeit voll und ganz auf das An- und Entspannen der Muskulatur und genießen Sie das Loslassen.

Die Tiefenmuskelentspannung wirkt vielen stressbedingten Beschwerden entgegen und durchbricht den Teufelskreis aus Stress und muskulären Schmerzen. Dementsprechend gilt die progressive Muskelentspannung in der Praxis als bewährtes und für Patienten leicht erlernbares Entspannungsverfahren. Es kann unter anderem bei folgenden Beschwerden und Störungen hilfreich sein:

  • muskuläre Verspannungen
  • muskuläre Rückenschmerzen
  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • funktionelle Herz- und Kreislaufstörungen
  • funktionelle Magen- und Darmstörungen
Quelle: Leitfaden für Beschäftigte der Technischen Universität Dortmund
Bilder: Titelbild - contrastwerkstatt/AdobeStock; Infografiken - Allianz