Stress abbauen mit Outdoor-Sport
Welche Outdoor-Sportarten gibt es?
Laufen
Laufen ist ein guter Weg zu mehr Ausgeglichenheit, Entspannung und Wohlgefühl. Sie brauchen für den Einstieg weder eine umfangreiche Ausrüstung, noch sind Sie auf ein besonderes Umfeld angewiesen.
Weitere positive Nebeneffekte: Die Produktion und die Effektivität von Abwehrzellen steigt, Bakterien und Viren werden schneller unschädlich gemacht. Menschen, die regelmäßig trainieren, verfügen außerdem über einen effektiveren Schutzwall gegen zellschädigende freie Radikale. Mehr zu dieser Sportart finden Sie in unserem Schwerpunkt Laufen.
Nordic Walking
Nordic Walking ist eine ideale Einsteiger-Sportart. Ähnlich wie Radfahren belastet diese Fortbewegungsweise den Körper schonend und gleichmäßig. Anders als herkömmliches Wandern oder Laufen trainiert sie dabei nahezu die gesamte Muskulatur. Auch der Oberkörper wird gefordert, während die Gelenke weniger als etwa beim Joggen beansprucht werden.
Ein großer Vorteil gerade im Herbst: Auf rutschigem Untergrund geben die Stöcke mehr Halt und ein sichereres Laufgefühl bergauf wie bergab. Entsprechend niedriger ist das Verletzungsrisiko im Vergleich zum Joggen.
Wandern
Wandern eignet sich als gelenkschonende Fitnessvariante für jede Altersstufe. Die mäßige, anhaltende Anstrengung aktiviert die Fettverbrennung, Blutfett- und Cholesterinwerte verbessern sich deutlich.
Sind Sie bereits im Training, können Sie Ihre Fitness bei anspruchsvollen Bergwanderungen ausloten und dabei Ihren Energieverbrauch nahezu verdoppeln. Als Alternativen bieten sich Genusswandern oder Geocaching als moderne Form der Schnitzeljagd an. Auch Kinder lassen sich so dafür begeistern und erleben dabei die Natur mit allen Sinnen.
Radfahren
Beim Radfahren belasten Sie Ihren Körper wohldosiert. Der Tritt in die Pedale trainiert den Bewegungsapparat und schont gleichzeitig die Gelenke. So eignet es sich als Ausdauersport für Einsteiger und Übergewichtige ebenso wie als schonendes Konditionstraining.
Radfahren trainiert überwiegend die Oberschenkel-, Gesäß- und untere Rückenmuskulatur. Um Fehlhaltungen und Verspannungen zu vermeiden, sollten Sie zum Ausgleich den gesamten Oberkörper, Bauchmuskeln und Unterschenkel trainieren.
Mountainbiken
Wie konventionelles Radeln trainiert Mountainbiking die Fitness und schont dennoch die Gelenke. Darüber hinaus schärft der Sport Konzentrationsstärke, Balance und Koordinationsgefühl. Hoher Spaßfaktor und frei wählbarer Schwierigkeitsgrad machen es attraktiv für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Falls Sie nur über Feldwege kurven, genügen normale Radfahrkenntnisse. Auf schwierigen Strecken sollten Sie Ihr Mountainbike jedoch richtig beherrschen und Ihre Grenzen kennen. Die richtige Schutzausrüstung wie Helm, Protektoren und Handschuhe gehört dann dazu.
Nordic Blading
Diese auch als Nordic Skating oder Cross Skating bezeichnete Sportart hat sich aus dem Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Je nach Skate-Typ lässt sie sich auf asphaltierten Strecken oder auf Feld- und Waldwegen ausüben. Alle Varianten stellen ein hervorragendes Ausdauer- und Ganzkörpertraining dar.
Auch wenn man sich beim Nordic Blading mit Stöcken abstößt, besteht ebenso Sturzgefahr wie beim Inlineskaten. Helm, Gelenkschoner und Handschuhe sind daher unverzichtbar, um die Verletzungsrisiken gering zu halten.