Durch Organisation Stress vermeiden

Tipps für das Arbeiten im Homeoffice

Die Arbeit von Zuhause kann flexiblere Zeiteinteilung, weniger Fahrtzeiten und mehr Zufriedenheit bedeuten. Doch wer es falsch anpackt, hat mehr Stress und weniger Freizeit.

Das finden Sie hier
Arbeiten von Zuhause aus
Das Homeoffice liegt im Trend, gerade in Zeiten von Corona ist es für viele sogar alternativlos geworden. Tatsächlich hat die Arbeit von Zuhause aus einige Vorteile. Doch wer es falsch anpackt, hat mehr Stress und weniger Freizeit. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie im Homeoffice richtig arbeiten können. 
Erfolgreich und entspannt daheim
  • Arbeitszeit: Wenn die Arbeitszeit nicht eindeutig geregelt ist, kann das leicht dazu führen, dass Sie auch abends oder am Wochenende arbeiten und unbemerkt Überstunden machen.
  • Arbeitsplatz: Ohne die klare räumliche Trennung von Arbeit und Freizeit ist es nicht mehr so leicht, beides gegeneinander abzugrenzen. Damit besteht die Gefahr, dass Sie sich auch in der freien Zeit nicht genug entspannen können und ständig das Gefühl haben, arbeiten zu müssen.
  • Feierabend: Arbeiten Sie nicht endlos in den Abend hinein, sondern schalten Sie bewusst ab – und beantworten Sie auch keine geschäftlichen E-Mail bis zum nächsten Arbeitsbeginn.
  • Selbstorganisation: Gutes Zeitmanagement ist für die Arbeit im Homeoffice eine wesentliche Fähigkeit.
  • Trennung der Tätigkeiten: Trennen Sie untertags Arbeit und andere Tätigkeiten – gleichzeitig putzen, kochen und produktiv an einem Quartalsbericht arbeiten funktioniert nur selten.
  • Kommunikation: Kommunizieren Sie Ihre Arbeits- und Freizeiten klar an ihre Kollegen, und auch wenn Sie einmal krank sind, sonst wird Ihre ständige Erreichbarkeit irgendwann selbstverständlich. Flexible Arbeitszeiten bedeuten keine Rufbereitschaft rund um die Uhr.
  • Abstimmungsprozesse: Nutzen Sie technische Möglichkeiten wie Videokonferenzen, Chat und Dokumenten-Sharing und -versionierung für die innerbetriebliche Kommunikation.
  • Rücksicht: Egal, ob Sie früh aufstehen oder spät am Abend noch arbeiten: Nehmen Sie Rücksicht auf den Arbeitsrhythmus anderer Mitarbeiter, und stimmen Sie sich vor allem bei gemeinsamen Aufgaben genau ab.
  • Abseitsfalle: Vermeiden Sie die Karriere-Abseitsfalle durch klare Zieldefinitionen und regelmäßiges Feedback mit Vorgesetzten.
  • Arbeitsmittel: Wenn Sie nicht über eine vollständige Büroeinrichtung verfügen, sollten Sie vereinbaren, welche Arbeitsmittel der Arbeitgeber stellt. Grundsätzlich gilt, dass er all das zur Verfügung stellt, was Sie für Ihre Arbeit brauchen.
  • Arbeitsschutz: Der Arbeitgeber ist beim Arbeitsplatz im Homeoffice ebenso für den Arbeitsschutz verantwortlich wie im Unternehmen. Das gilt für das Einhalten der Bildschirmarbeitsverordnung ebenso wie für die arbeitsmedizinische Vorsorge oder das Einhalten von Pausenregelungen.
Bild: baranq/Fotolia