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Das Milchgebiss

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  Gute Pflege von Anfang an

Allianz - Früh übt sich, auch beim richtigen Zähneputzen

Für ihre Kinder wünschen sich Eltern nur das Beste: Glück, Erfolg und natürlich Gesundheit. Ein wichtiger Aspekt, um ein Leben lang gesund zu bleiben, sind gesunde Zähne. Hier gilt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Mundhygiene muss, wie alles im Leben, erlernt werden und sich als Routine verfestigen. Denn Mundhygiene ist der Schlüssel zum gesunden Mundraum.

  Auch Milchzähne müssen gesund sein

Hartnäckig hält sich das Gerücht, es sei nicht schlimm, wenn Milchzähne Karies haben, da sie ohnehin ausfallen. Jedoch wird dabei vergessen, dass auch die Milchzähne wichtige Funktionen erfüllen. Hierzu zählen:

  • Zerkleinern von Nahrung: Ihr Kind braucht, um gesund zu bleiben und zu wachsen, eine nährstoff- und vitaminreiche Kost. Diese muss beim Kauen gut zerkleinert werden, da es bei unzureichender Zerkleinerung der aufgenommenen Speisen zu Problemen im Verdauungstrakt kommen kann.
  • Platzhalterfunktion: Milchzähne fallen aus – jedoch sollen sie das erst, wenn der bleibende Zahn soweit gewachsen ist, dass er selbst kurz vor dem Durchbruch steht, um seinen Platz einzunehmen. Geht ein Milchzahn lange vor der Reifung des bleibenden Zahnes verloren, kann es zu einer Verschiebung innerhalb der Zahnreihe kommen. Hiervon ist in der Regel später auch das bleibende Gebiss betroffen. Um diese  Fehlstellungen dann zu beheben, braucht es oftmals eine kieferorthopädische Therapie – eine Zahnspange.
  • Ausbildung der Sprache: Die Zunge und die umliegenden Weichgewebe (Wange und Lippe) sind im Zusammenspiel mit den (Milch-)Zähnen, das Werkzeug, welches Ihr Kind zum korrekten Erlernen der Aussprache benötigt. Fehlen Milchzähne schon frühzeitig, kann es zu sprachlichen Problemen wie Lispeln kommen. Das Erlernen einer deutlichen Aussprache wird so stark erschwert.
  • Ästhetische Funktion: Insbesondere die Frontzähne spielen für das Aussehen Ihres Kindes eine bedeutende Rolle. Das Fehlen von Frontzähnen oder die farbliche Veränderung, die mit Karies einhergeht, werden sowohl Ihrem Kind als auch Ihrem Umfeld nicht lange verborgen bleiben.

Eltern als Vorbild

Ihr wichtigster Beitrag: Vorbild sein und Verantwortung übernehmen. Die ersten Jahre stellen die Weichen für ein Leben mit gesunden Zähnen – Sie haben es in der Hand.

  Aufbau des Milchgebisses

Das gesunde Milchgebiss umfasst 20 Zähne. Davon stehen jeweils 10 Zähne in Ober- und Unterkiefer. Die Zähne teilen sich je Kiefer jeweils in 4 Schneide-, 2 Eck- und 4 Backenzähne (Molaren). Die ersten Milchzähne sind meist die mittleren unteren Schneidezähne. Sie brechen in der Regel zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat durch.

Die folgende Tabelle enthält die ungefähren Richtwerte, wann Sie mit dem Durchbruch der einzelnen Zähne rechnen dürfen. Bitte beachten Sie, dass sowohl die hier angegebenen Altersangaben als auch die Durchbruchsreihenfolge stark variieren können. Die hier angegebenen Mittelwerte dienen ausschließlich zur groben Orientierung.

Milchzahn Lebensmonat
Mittlerer Schneidezahn 6.–8.
Seitlicher Schneidezahn 8.–12.
Milchmolar (1. Backenzahn) 12.–16.
Eckzahn 16.–20.
Milchmolar (2. Backenzahn) 20.–30.

Noch Fragen?

Bei weiterführenden Fragen zum Thema Milchzähne können Sie sich an Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin wenden. Gerne beantworten wir Ihnen auch Fragen in unserem Forum „Allianz hilft“.

  Probleme und Hilfestellung beim Milchzahndurchbruch

Häufig ist der Milchzahndurchbruch für Eltern und Kind mit unruhigen Nächten, Tränen und Unmut verbunden. Erste Hilfe leistet sich Ihr Kind meist selbst, indem es die Faust in den Mund nimmt und darauf herumkaut. Dies erzeugt einen Gegendruck und lindert die Beschwerden. Als sehr hilfreich haben sich gekühlte Beißringe erwiesen. Diese sollten Sie ausschließlich im Kühlschrank, nicht jedoch im Eisfach lagern. Achten Sie beim Kauf auf den Hinweis „keine Weichmacher“ – oder kaufen Sie am besten gleich Modelle aus Polyethylen oder Polypropylen.

Sollte kein Beißring zur Hand sein, können Sie sich anders auch behelfen: Ein gekühlter Löffel, eine gewaschene Karotte aus dem Kühlschrank oder auch eine härtere Brotrinde können schon den gewünschten Effekt erzeugen. Auch Veilchenwurzeln werden als Alternative zum Beißring genannt. Veilchenwurzeln haben den Vorteil, dass sie gleichzeitig eine leicht betäubende und desinfizierende Wirkung haben. Da sie jedoch bakteriell belastet sein können, ist die Verwendung nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Alle diese Hilfsmittel sollten Sie nur unter Aufsicht einsetzen, damit sich Ihr Kind nicht verschlucken kann.

Sollte all dies nichts helfen, können Sie auch zu Lidocain-Gels greifen. Diese sind in der Apotheke frei verkäuflich und werden sanft auf die Zahnleiste des Babys mit dem Finger einmassiert. Das Zahnfleisch wird dadurch leicht betäubt. Das Kind hat für den Moment keine Schmerzen mehr und findet so leichter in den Schlaf. Die Gels sind sehr hilfreich und gut verträglich, jedoch nicht zum Dauergebrauch gedacht. Wegen der Gefahr von Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen, sollten Sie vor dem Gebrauch von Medikamenten immer mit Ihrem Kinderarzt oder gegebenenfalls mit Ihrem Zahnarzt Rücksprache halten.

Auch Bernsteinketten wird vielfach eine hilfreiche Wirkung zugesprochen. Ob das Kind die Kette um den Hals trägt, oder ob es auf den Perlen kauen soll: Eine Kette stellt in beiden Fällen eine unnötige Gefahrenquelle dar. Wenn sie reißt, kann sich Ihr Baby an den Einzelteilen verschlucken. Außerdem kann sich Ihr Kind am Hals verletzen, dies kann bis zur Strangulation führen. Von der Verwendung von Bernsteinketten ist daher eher abzuraten.

Durch den erhöhten Speichelfluss während des Zahnens kann es zu Rötungen rings um die Mundöffnung Ihres Babys kommen. Mit einer pflegenden Creme für Babyhaut können Sie Abhilfe schaffen.

Allianz - Baby mit Beißring
Ein Beißring lindert Beschwerden beim Zahnen

  Fieber beim Zahnen

Gelegentlich kann es in der Phase des Zahndurchbruchs auch zu leicht erhöhter Körpertemperatur kommen. Sollte Ihr Baby jedoch Fieber bekommen, muss unbedingt ein Kinderarzt aufgesucht werden. Ein möglicher Grund für Fieber beim Zahndurchbruch sind Erreger, welche über in den Mund genommene Gegenständen oder die Hand Ihres Babys in den Körper gelangt sind. Auch muss ausgeschlossen werden, dass es sich um eine andere Erkrankung handelt, welche zufällig zeitlich mit dem Zahndurchbruch zusammenfällt. Der Kinderarzt wird Ihnen, je nach Bedarf, schmerzstillende oder fiebersenkende Präparate empfehlen, für den seltenen Fall einer starken Entzündung können in Einzelfällen auch Antibiotika zum Einsatz kommen.

Bitte beachten Sie: Wenn Ihrem Baby ein Medikament verschrieben wurde, hat sich der behandelnde Arzt diese Entscheidung und die Auswahl des Präparates nicht leicht gemacht. Er hat das Für und Wider abgewogen und ist zu dem Entschluss gekommen, dass der Nutzen des verordneten Medikamentes überwiegt. Verabreichen Sie das Medikament wie vom Arzt verordnet. Bei Nebenwirkungen oder wenn Sie das Gefühl haben, die Wirkung ist zu stark oder zu schwach, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

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