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  Wohlfühlen drinnen

Allianz - Mit dem richtigen Raumklima bleiben Sie im Winter gesünder

Wenn es draußen nass und kalt wird, ist es drinnen erst recht gemütlich. Wenn Sie sich in den eigenen vier Wänden richtig wohlfühlen wollen, sollten sie auf ein gutes Raumklima achten. Neben der Raumtemperatur spielt hier die richtige Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Und egal wie kalt es draußen ist: Regelmäßiges Lüften verbessert nicht nur das Raumklima generell, sondern verringert auch das Risiko gesundheitlicher Probleme.

  Problem Heizungsluft

Im Winter verbringen die meisten mehr als 80 Prozent Ihrer Zeit in Innenräumen – und leiden vielfach unter trockenen Schleimhäuten, dauerhaft verstopfter Nase und Reizhusten. Ursache ist die typische „Heizungsluft“, wobei zu geringe Luftfeuchtigkeit der wichtigste, aber nicht der einzige Faktor ist. Weitere Auslöser von Beschwerden sind von elektronischen Geräten wie Computern oder Laserdruckern erzeugtes Ozon sowie Feinstaub. Letzterer schwebt in trockener Luft länger im Raum und wird durch heizungsbedingte Luftströmungen verteilt. Deshalb können selbst bei ausreichender Luftfeuchtigkeit Beschwerden auftreten, die auf „zu trockene Luft“ geschoben werden.

Trockene Luft reizt die Atemwege und lässt die Schleimhäute austrocknen. Unter 20 Prozent Luftfeuchtigkeit blockiert die Selbstreinigungsfunktion der Schleimhäute, bis zu 30 Prozent Luftfeuchtigkeit läuft sie verlangsamt ab. Dadurch vermindert sich deren natürliche Barrierefunktion gegenüber Krankheitserregern und Schadstoffen. Erkältungs- und Grippeviren haben so leichteres Spiel. Zudem zirkulieren die beim Husten oder Niesen ausgestoßenen Sekrettröpfchen mit Erregern wie Staub länger im Raum.

  Erträgliche Trockenheit

Solange die relative Luftfeuchte nicht über längere Zeit unter 10–20 % fällt, raten Experten allerdings von einer ständigen zusätzlichen Befeuchtung der Raumluft ab. Stattdessen sollte erst einmal versucht werden, die Luftqualität auf anderen Wegen zu verbessern.

Studien zufolge kann die menschliche Nase zu trockene Luft grundsätzlich durch körpereigene Befeuchtung kompensieren. In diesem Fall kann der erhöhte Flüssigkeitsbedarf durch angepasstes Trinkverhalten ausgeglichen werden. Asthmatiker sind dazu allerdings nicht in der Lage: Bei ihnen verhindert ein Defekt, dass Sie die eingeatmete Luft konditionieren können, also befeuchten und auf Temperatur bringen.

Trockene Augen

Winter bedeutet Stress für die Augen: Ständige Tem­pe­ra­tur­wech­sel, trockene Raumluft und kalte Zugluft. Wer zudem am Computer arbeitet, leidet schnell an trockenen Augen.

  Luftfeuchtigkeit – nicht zu viel und nicht zu wenig

Die Luftfeuchtigkeit hat außerdem großen Einfluss auf das Behaglichkeitsempfinden. Bei unter 30 % Luftfeuchtigkeit etwa empfinden die meisten Menschen selbst eine Raumtemperatur von 22 Grad als zu kalt, bei 40 % sind dagegen schon 20 Grad angenehm.

Für maximale Behaglichkeit sollte In Innenräumen die Luftfeuchtigkeit bei 40–45 % liegen. In diesem Bereich liegt die „Wohlfühlzone“, und die Schleimhäute in Nase und Rachen werden ausreichend befeuchtet. Höhere Werte sollten Sie vermeiden: Ab etwa 50 % Luftfeuchtigkeit kann Wasser an kalten Wänden kondensieren und ideale Wachstumsbedingungen für Schimmel schaffen. Hausstaubmilben – häufige Allergieauslöser – fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit ebenfalls wohl. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit mit einem Wassergehalt über 12 g pro kg Raumluft empfinden Menschen das Raumklima als schwül und stickig.

Moderne oder modernisierte Gebäude sind durch ihre gute Abdichtung in dieser Hinsicht anfällig: Hier fällt der althergebrachte Luftaustausch durch undichte Fenster und Türspalte weg. So steigt die Luftfeuchtigkeit schnell auf Werte, dass sich bei unzureichender oder falscher Lüftung Kondenswasser niederschlägt. Deshalb sind raumlufttechnische Anlagen in Büros so auszulegen, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht über 50 % steigt.

Wasserquelle Mensch

Eine große Feuch­tig­keits­quel­le in der Wohnung sind die Bewohner: Je nach Aktivität gibt ein Mensch pro Stunde 0,04–0,3 l Wasser durch Atmen und Schwitzen ab. Kochen, Duschen oder Baden set­zen jeweils auch ca. einen Liter Wasser als Dampf frei.

  Grün für bessere Luft

Früher behalf man sich mit einem Schälchen Wasser auf oder Verdunstern an der Heizung gegen trockene Luft. Der Nachteil dieser Methode: Die Behälter werden schnell zu Brutstätten für Keime, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden. Deshalb sollten Sie auf dieses Verfahren ebenso verzichten wie auf Zimmerbrunnen, die unter demselben Problem leiden. Die bessere Alternative sind hier Zimmerpflanzen.

Frisches Grün tut nicht nur den Augen wohl, sondern auch den Schleimhäuten. Über ihre Blätter verdunsten Pflanzen einen Großteil ihres Gießwassers und steigern so die Luftfeuchtigkeit. Dabei regulieren die Pflanzen die Wasserabgabe von selbst und senken ihre Verdunstungsrate, wenn der Wassergehalt der Umgebungsluft hoch genug ist. ist. Die Wirkung hängt allerdings von Art und Menge der Pflanzen ab – Kakteen und Orchideen geben weniger Wasser ab als Grünlilie oder Zyperngras.

Zusätzlich fungieren sie als Schadstofffänger, wobei manche Pflanzenarten regelrechte Vorlieben für bestimmte Substanzen haben. Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, selbst Nikotin – die Liste der aus der Luft gefilterten Giftstoffe ist lang. Zimmerpflanzen machen diese Substanzen zum einen unschädlich, indem sie sie direkt über die Spaltöffnungen ihrer Blätter aufnehmen und abbauen. Zum anderen lagern sich die Stoffe in der Pflanzerde ab. Hier werden sie entweder über die Wurzeln aufgenommen und verarbeitet, oder Bodenbakterien in den Töpfen kümmern sich um den Abbau.

Duft: lieber natürlich

Regelmäßiges Lüften sorgt grundsätzlich für frische Luft in Innenräumen. Gegen störende Gerüche verzichten Sie lieber auf künstliche Düfte oder Duftöle. Frische Blumen, Früchte oder aufgekochte Gewürznelken sind die risikolosere Alternative.

  Aufatmen für Allergiker

In begrünten Räumen schwebt erheblich weniger Staub in der Luft als in kahlen Zimmern. Pflanzen mit haarigen oder mit einer Wachsschicht überzogenen Blättern fangen Schwebstoffe direkt ein. Zusätzlich wäscht das verdunstete Wasser Staubpartikel aus der Luft. Diese lagern als Kondensationskeime Wasser an und sinken durch die Gewichtszunahme zu Boden.

Auf diese Weise entziehen die Pflanzen zahlreichen Mikroorganismen, die direkt oder indirekt Allergien auslösen können, den Hausstaub als Nährboden. Vor den Pflanzen selbst müssen Allergiker keine Angst haben, wenn sie bei der Auswahl aufpassen: Einige gängige Zimmerpflanzen wie die Birkenfeige (Ficus benjamina) sind allergen und können heuschnupfenähnliche Symptome auslösen.

Staunässe in den Töpfen sollten Sie vermeiden – wenn sich auf der Pflanzerde Schimmel bildet, können dessen Sporen Gesundheitsprobleme verursachen. Kranke Pflanzen wiederum bieten Ungeziefer wie Milben und Läusen eine Heimat, die Allergikern Beschwerden bereiten. Wer für ein gutes Raumklima auf Zimmerpflanzen setzt, sollte deren Pflege also nicht vernachlässigen.

  Richtig lüften

Schimmelsporen in der Raumluft können Allergien und Atemwegserkrankungen auslösen. Zudem stehen die Sporen einiger Schimmelpilzarten im Verdacht, Krebs auszulösen. Richtiges Lüften wirkt zuverlässig gegen Schimmelbildung, ohne dass die Heizkosten in die Höhe schießen. So geht es:

  • Regelmäßig Stoßlüften: Öffnen Sie drei- bis fünfmal täglich die Fenster ganz, so dass Durchzug entsteht.
  • Kein Dauerlüften – das ist nicht nur nicht energieeffizient, sondern lässt die Wände auskühlen, was Kondenswasserbildung begünstigt.
  • Nach Duschen und Baden oder Kochen gründlich lüften.
  • Trocknen Sie keine Wäsche in der Wohnung.
  • Reinigen Sie Filter und Abluftanlagen wie Abzüge in Küche, Bad und Toilette wenigstens zweimal im Jahr.
  • Halten Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen, damit nicht warme Luft dort eindringt – deren Feuchtigkeit schlägt sich an Fenstern und Wänden nieder.
  • Rücken Sie für unbehinderte Luftzirkulation Möbel einige Zentimeter von Außenwänden ab.

  Ideale Raumtemperatur

Nicht jeder Raum muss im Winter kuschelig warm sein. Je nach Tätigkeit sind etwas niedrigere Temperaturen sogar besser. Und schließlich muss man im Winter nicht unbedingt mit dem T-Shirt in der Wohnung sitzen – ein warmer Pullover ist oft die bessere Alternative zum Hochdrehen der Heizung. Außerdem senkt jedes Grad weniger die Heizkosten um 6 Prozent. Geschlossene Vorhänge und Rollläden halten nachts die Wärme in der Wohnung. Bewährt haben sich diese Werte:

  • Wohn- und Esszimmer 20 °C
  • Arbeits- und Kinderzimmer 22 °C – Kinder können ihre Körpertemperatur noch nicht optimal regeln, sitzende Tätigkeit lässt schneller frösteln
  • Schlafzimmer 16–18 °C
  • Badezimmer 22–24 °C
  • Durchgangsräume wie Treppenhaus 12–14 °C
  • Kellerräume: 6–8 °C, hier reicht i. d. R. ein Frostwächter

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