Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Skipflege

Arztsuche. Kontakt. Newsletter.


Online-Arztsuche

Zur Online-Arztsuche

Telefonische Arztsuche*
Telefonische Arztsuche

* 08 00.4 10 01 03 Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr,
exklusiv für vollversicherte Kunden


Fragen zur Kostenerstattung
:
08 00.4 10 01 08 *
Fragen zum Vertrag:
08 00.4 10 01 09 *
Persönliches Arztgespräch:

08 00.4 10 01 03*

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei,
aus dem Ausland: +49 89.2 07 00 29 30 1


Info Auslandsreisekranken-versicherung
:
08 00.4 10 01 08*

Auslands 24h-Notruf:
+49 89.67 85 12 34**

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei
** 24 Std./ 7Tage, gebührenpflichtig


Einfach besser informiert


Melden Sie sich für den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Allianz Gesundheitswelt an. Bleiben Sie immer bestens informiert über aktuelle Themen, Aktionen und unsere Services.

Zur Newsletteranmeldung

  • Arztsuche
  • Kontakt
  • Ausland
  • Newsletter

  Check für Bretter und Bindungen

Allianz - Gut gepflegtes Material zahlt sich auf der Skipiste aus

Der moderne Fahrstil im alpinen Skisport stellt hohe Ansprüche an Skier und Bin­dun­gen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Sport­ge­rät in einwandfreiem Zustand ist. Ein schlecht gepflegter Ski mindert das Fahr­ver­gnü­gen dras­tisch, und die Ski­bin­dung kann bei einem Unfall buch­stäb­lich zum Knack­punkt werden: Unfall­studien zeigen, dass bei rund 80 Prozent der Ver­un­glückten die Bin­dun­gen falsch eingestellt waren. Allianz-Experte Jörg Samborski erläutert, worauf es ankommt.

  Ihr Allianz-Experte

Jörg Samborski ist für die Allianz SE im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (HR Group Pension Germany) tätig. Er kennt die Welt des Leistungssports im Bereich Ski-Alpin aus eigener Erfahrung: Er ist in seiner Jugend Ski-Alpin-Rennen (Slalom und Riesentorlauf) gefahren und absolviert derzeit FIS-Mastercup-Rennen. Im Skiverband München ist er Referent für den CIT-FIS-Bereich.

CIT-FIS ist gewissermaßen die 2. Liga des Internationalen Skiverbands. Sie wurde ursprünglich geschaffen, um Aktiven aus Großstädten Startmöglichkeiten bei hochwertigen FIS-Rennen zu bieten. Deshalb durften die Spitzenläufer aus Gebirgsorten ursprünglich nicht teilnehmen. Mittlerweile kann jeder aktive Rennläufer ab einem gewissen Niveau teilnehmen. Heute starten hauptsächlich ehemalige Kaderathleten aus den internationalen Verbänden.

Seine Skibegeisterung hat Jörg Samborski an seine beiden Töchter weitergegeben, denen er während ihrer Rennkarriere als Betreuer, Servicemann und Trainer jahrelang zur Seite stand. Heute organisieren die beiden als Trainerinnen das Skitraining des AC-Höhenfried Pasing e. V., des Heimatvereins der Familie.

Allianz - Jörg Samborski

  Gut geschliffen – richtig gewachst

Warum sollte man zu Saisonbeginn Skier und Bindungen prüfen lassen und auch die Skischuhe unter die Lupe nehmen?

Bei der Bindung ist der Check besonders wichtig: Korrosion führt zu Schäden an der Mechanik und beeinflusst so das Auslösverhalten. Bei den Skischuhen sollten sie die Sohlen untersuchen – zu starker Abrieb oder andere Schäden können ebenfalls Fehlauslösungen der Bindung verursachen.

Wenn Sie zu Saisonbeginn die Kanten schleifen lassen oder selbst schleifen und den Belag wachsen und abziehen, verbessern Sie die Fahreigenschaften der Ski entscheidend. Profis schleifen die Kanten und wachsen den Belag nach jedem Skitag. Dadurch fährt man im Prinzip immer mit perfektem Material und hat mehr Freunde am Skifahren. Ständiges Wachsen führt außerdem dazu, dass sich der Belag im Laufe der Zeit mit Wachs sättigt. Dann können Sie während der Saison auch einmal den einen oder anderen Tag auf das Wachsen verzichten.

Wir wird die Bindung eingestellt?

Es gibt unterschiedliche Verfahren, den richtigen Auslösewert zu ermitteln, den sogenannten Z-Wert nach der DIN ISO 11088. Bei der Tibia-Methode wird zunächst der Durchmesser des Schienbeinkopfes mit einer Z-Wert-Schablone gemessen. Je nach Fahrkönnen, Gewicht, Geschlecht und Alter kommen Korrekturfaktoren hinzu, mit denen der gemessene Z-Wert nach oben oder unten korrigiert wird. Diese Eintellungen lassen Sie in der Regel im Sportfachgeschäft machen.

Was passiert bei einer falschen Einstellung?

Eine falsch eingestellte Bindung kann einerseits das Sturzrisiko erhöhen und andererseits das Risiko für Verletzungen bei einem Sturz steigern. Ist der Bindungswert zu niedrig, löst die Bindung zu früh aus. Bei einem Sturz bedeutet das häufig Gefahr für Kopf, Schulter und Hüftbereich. Ein zu hoher Bindungswert lässt die Bindung verspätet auslösen. Das führt häufig zu Verletzungen im Bereich der Beine, am häufigsten der Knie. Typisch sind Brüche des Schienbeinkopfes oder Bänderverletzungen im Knie.

Worauf kommt es bei den Kanten an?

Kanten sind das wichtigste Steuerelement der Ski. Deshalb sollten sie immer scharf sein, damit Sie auf der Piste eine ausreichende Kontrolle über Ihre Ski haben. Profis fahren in der Regel Kanten mit sehr spitzem Winkel, also 86–87 Grad. Bei Freizeit-Skifahrern reicht normalerweise ein Winkel von 88–89 Grad. Zum Schleifen der Kanten mit der Hand gibt es vorgefertigte Winkel für jeden Wert von 86 bis 90 Grad sowie verstellbare Winkel.

Wichtig ist, die Kante nach dem Schleifen mit einer Diamantfeile ganz glatt zu polieren. Dadurch wird die Kante extrem scharf und läuft schneller über den Schnee. Mit einer scharfen Kante haben Sie den Ski sehr viel besser unter Kontrolle, was wiederum zu viel mehr Spaß beim Skifahren führt.

Worauf sollte man noch achten?

Fahren Sie nur auf Pisten mit ausreichender Schneedecke. Am besten beachten Sie dabei die aktuellen Schneehöhen-Informationen im Internet. Steinen sollten Sie nach Möglichkeit immer ausweichen: Ein größerer Stein kann die Skikante so stark beschädigen, dass man die betroffene Stelle nur sehr schwierig wieder scharf schleifen kann.

Transportieren Sie ihre Ski immer in einer Dachbox oder im Fahrzeuginneren. Offen auf dem Dachgepäckträger können schon ein paar Salzduschen auf der Autobahn eine Bindung in einer Saison zerstören. Um Korrosion am Material zu vermeiden, befreien Sie die Ski vor der Heimfahrt am besten vor dem Einladen sorgfältig vom Schnee. Zu Hause trocknen Sie die restliche Nässe mit einem Handtuch ab. So reduzieren Sie die Korrosion auf ein Minimum.

Wie sollte man seine Skier während der Saison pflegen, wie bereitet man sie optimal für den „Sommerschlaf“ vor?

Wie schon erwähnt, pflegt ein Profi seine Ski nach jedem Skitag. Dazu gehören Belagwachsen und das Schleifen der Kanten je nach Abnutzung. Wie viel man hier macht, hängt auch davon ab wie man sein Material behandelt oder abnutzt. Insbesondere Steine schädigen die Ski am stärksten.

Ich empfehle, am Anfang der Saison nach jedem Skifahren zu wachsen. Im Laufe der Saison reicht dann häufig alle drei Tage. Die Kanten sollten Sie immer schleifen, wenn eisige Verhältnisse erwartet werden.

Am Ende der Saison ist ein „Rennservice“ bei einem professionellen Skischleifer sinnvoll, der mit einer Steinschleifmaschine arbeitet. Dadurch wird der Ski wieder richtig scharf, und der Belag erhält durch den Steinschliff eine neue Struktur und wird damit wieder sehr schnell.

Anschließend sollten Sie den Ski dick mit Wachs bügeln und ein einem trockenen Raum über den Sommer abstellen – das reicht in der Regel.

Scharfe Kante

„Wichtig ist, die Kante nach dem Schleifen mit einer Diamantfeile ganz glatt zu polieren. Dadurch wird die Kante extrem scharf und läuft schneller über den Schnee.“

  Weitere Informationen

  Die Services

Allianz -  

Infothek

Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.

Allianz - 104117252_150__72dpi

Partnerkliniken Knie Hüfte

Unser Service Partnerkliniken Knie Hüfte ist ein attraktives Versorgungsprogramm für vollversicherte Kunden.

Allianz - Service: Doc on Call 

Doc on Call

Unser kostenloser Service Doc on Call ermöglicht Ihnen, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen.