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Sport in der Kälte

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  Vorbereitung ist unverzichtbar

Allianz - Mit der richtigen Vorbereitung macht Outdoor-Sport auch im Winter Spaß.

Skifahren, Schneeschuhwandern, Langlaufen: Wintersport im Freien macht Spaß und ist herausfordernd – wären da nicht klamme Finger, taube Zehen und verschwitzte Unterwäsche. Unser Allianz-Experte Jörg Samborski gibt Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie sich am besten auf Sport in der Kälte vorbereiten, Ihr Verletzungsrisiko verringern und sich vor dem Auskühlen schützen.

  Ihr Allianz-Experte

Jörg Samborski fährt seit seiner Jugend Skirennen. Er ist ein leidenschaftlicher Skitrainer und betreut als Referent des Münchner Skiverbands Studenten, die FIS-Rennen fahren. Im Jahr 2013 belegte er in seiner Altersklasse bei den Deutschen Masters den dritten Platz im Riesenslalom und Slalom. Seine berufliche Laufbahn führte den Diplom-Elektrotechniker im Jahre 1987 zur Allianz, wo er jetzt für die Allianz SE im BO-Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (HR Group Pension Germany) tätig ist.

Allianz - Jörg Samborski

  Aufwärmen nicht vergessen

Wie bereitet man sich als Wintersportler am besten auf die frostigen Außentemperaturen vor?

Verfolgen Sie den Wetterbericht für Ihr Sportgebiet und kleiden Sie sich entsprechend warm genug. Halten Sie sich dabei an das Zwiebelschalenprinzip und legen Sie mehrere Schichten Funktionskleidung an. Alle Schichten sollten dabei atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit nach außen transportieren, bevor die Kleidung spürbar feucht und dadurch unweigerlich klamm wird. Das Praktische am Zwiebelschalenprinzip ist außerdem: Sollte es unerwartet warm oder kalt werden, können Sie eine Schicht ab- oder anlegen.

Ganz wichtig: verwenden Sie dem Sport angemessene Funktionskleidung. Das heißt Skikleidung zum Skifahren. Laufkleidung zum Laufen und so weiter. Nur so erreichen Sie beim Sport die notwendige Bewegungsfreiheit unter den Kleidungsschichten. Die Funktionsunterwäsche sollte jedoch eng anliegen. Sie hält bei Ruhe warm und saugt bei Aktivität direkt den Schweiß auf und transportiert ihn in die nächste Textilschicht.

Was für Funktionsunterwäsche bevorzugen Sie persönlich?

Ich bevorzuge moderne dünne Sportunterwäsche, die einen dünnen, leicht kühlenden Schweißfilm zulässt und überschüssigen Schweiß schnell nach außen transportiert. Was die Dicke und Wärmeeigenschaften angeht, hat aber jeder Sportler seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse.

Am besten probieren Sie selbst aus, was Ihre schwitzende Haut im Winter am besten temperiert: Polyester, Merinowolle oder ein Mix aus beiden Geweben. Des Weiteren finden Sie bei modernen hochwertigen Sporttextilien Angaben zum idealen Temperaturbereich auf der Verpackung.

Außerdem lohnt es sich, bei anstrengenden Wintersportarten Funktionsunterwäsche und -socken zum Wechseln einzupacken. Falls Sie beispielsweise bei einer Schneeschuhwanderung verschwitzt die Gipfelhütte erreichen, können Sie die feuchten Textilien wechseln und laufen nicht Gefahr, beim Rückweg auszukühlen.

Viele Amateurskifahrer klagen über kalte Füße. Wie kann man die Füße warm halten?

Die Hauptursache für kalte Füße sind meist unpassende Skistiefel. Sind sie zu eng, beeinträchtigen sie die Blutzirkulation, und der Fuß kühlt aus. Sind sie zu weit, können Schnee und damit Feuchtigkeit und Kälte eindringen. In diesem Fall hilft auch der beste wärmeisolierende Innenschuh nicht mehr.

Es lohnt sich daher, die Skistiefel von einem Fachmann anpassen zu lassen. Idealerweise sitzen Skistiefel wie angegossen, drücken nicht bei der Knievorlage und geben den Zehen noch etwas Bewegungsfreiheit. Dazu sollten Sie sich ein paar Gamaschen (nur notwendig, wenn die Skihose keine eingenähten Gamaschen besitzt) zulegen, die Sie über die Skistiefel ziehen. Damit kann kein Schnee oder Schmelzwasser in den Innenschuh eindringen.

Daneben gibt es noch beheizbare Skistiefel, doch die sind deutlich teurer als normale. Eine günstige Alternative sind nachträglich einbaubare beheizbare Sohlen, die über kleine Akkusysteme gesteuert werden und am Skischuhschaft befestigt werden können.

Bei anderen Sportarten gibt es keine beheizbaren Schuhe. Was können Sie beispielsweise Joggern bei Regen und Schnee empfehlen?

Anders als beim Skifahren halten Sie Ihre Füße bei Wandern und Laufen automatisch durch die Bewegung warm. Problematisch sind eigentlich nur eindringende Nässe und rutschiger Untergrund. Ich verwende hochwertige Laufschuhe mit wasserabweisendem Obermaterial wie Gore-Tex, damit meine Füße trocken bleiben. Geht es über Schnee oder nassen Waldboden, bieten Geländelaufschuhe oder leichte Bergschuhe den besten Halt.

Wie schützt man das exponierte Gesicht vor Kälte und eisigem Wind?

Bei eisigem Wind und frostigen Temperaturen sollten Sie Ihr Gesicht und insbesondere die Lippen auf jeden Fall vor dem Austrocknen schützen. Die günstigste Alternative ist Vaseline. Sobald Sie aber im Gebirge Sport treiben und zusätzlich erhöhter UV-Strahlung ausgesetzt sind, empfehlen sich ein Lippenpflegestift und Kältesalbe mit UV-Schutz. Bei extrem tiefen Temperaturen hilft nur noch eine Gesichtsschutzmaske für Wintersportler.

Wichtig ist auch eine Mütze aufzusetzen, die die Stirn bedeckt. Über eine freie Stirn geht sehr viel Wärme aus dem Körper verloren.

Übrigens: Die Schnee- oder Skibrille schützt die Augen nicht nur vor UV-Strahlen, Wind und Eispartikeln, sondern auch vor Kälte.

Was sollte man neben Wetter und angemessener Funktionskleidung noch beachten, bevor man in der Kälte Sport treibt?

Vergessen Sie nicht, sich aufzuwärmen. Kalte Muskeln sind äußerst verletzungsanfällig. Wenn Sie zum Beispiel ausgekühlt aus dem Skilift steigen, dann sollten Sie nicht sofort auf die Piste stürzen. Machen Sie mehrere langsame Kniebeugen, um ihre Beinmuskeln anzuheizen. Kreisen Sie vorsichtig die Arme, sodass auch Ihre Hände wieder warm werden.

Lassen Sie es nach dem Aufwärmen zudem langsam angehen, sodass Ihr Körper einige Minuten Zeit hat, sich an die Muskelbelastung und die Bewegungsabläufe zu gewöhnen. Das gilt selbstverständlich nicht nur fürs Skifahren.

Wann sollte man Ihrer Meinung nach mit Skigymnastik beginnen?

Skigymnastik ist nur sinnvoll, wenn Sie mindestens sechs Wochen vor Ihrem ersten Skitag starten und ein straffes Programm durchziehen. Am besten ist es, Sie trainieren das gesamte Jahr über Ausdauer, Kraft, Koordination und Balance. So sind Sie im Winter fit für alle Wintersportarten – sofern Sie sich nicht im Hochgebirge bewegen.

Inwieweit muss man sich auf Sport im Hochgebirge besonders vorbereiten?

Die Kombination aus Eiseskälte und dünner Luft kann auch einen gut trainierten Körper überfordern, Stichwort Höhenkrankheit. Sie sollten sich daher ausreichend akklimatisieren, bevor Sie Alpinsport treiben. Im Gesundheitswelt-Artikel Achtung, eisige Höhen! finden Sie hierzu praktische Tipps.

„Anders als beim Skifahren halten Sie Ihre Füße bei Wandern und Laufen automatisch durch die Bewegung warm.“

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