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  Richtig einsteigen

Allianz - Kletterhallen bieten auch erfahrenen Kletterern spannende Herausforderungen

Schneeregen und Eiseskälte sollten Ihnen die Lust auf Sport nicht vermiesen. Wenn Sie die Winterträgheit aus jeder Faser Ihres Körpers vertreiben wollen, dann empfehlen wir Ihnen Hallenklettern. Zahlreiche Indoor-Kletteranlagen ermöglichen Groß und Klein einen sicheren Einstieg in den Klettersport und bieten auch erfahrenen Kletterern spannende Herausforderungen.

  Ganzheitlicher Nutzen

Der stete Wechsel zwischen statischer und dynamischer Belastung beim Klettern trainiert alle Muskelgruppen gleichermaßen. Arme und Schultergürtel, Rücken, Bauch und Beine profitieren besonders von den Bewegungsabläufen an der Kletterwand. Neben Muskelkraft und Kondition lassen sich auch Körpergefühl, Reflexe und Koordinationsvermögen verbessern. Zugleich ist Klettern ein Konzentrationssport, gilt es doch, den Weg durch die Wand ebenso zu planen und zu verfolgen, wie die Eigensicherung im Blick zu behalten.

Beim Klettern wird besonders die Rumpfmuskulatur gestärkt. Dadurch lassen sich im Idealfall mit diesem Sport muskelbedingte Rückenschmerzen lindern: Klettern mobilisiert Wirbelsäule sowie Gelenke und hilft dabei, die Muskelkraft zu steigern. Die gekräftigten Bauch- und Rückenmuskeln stützen wiederum die Wirbelsäule. Die daraus resultierende verbesserte Haltung kann Rückenbeschwerden vorbeugen.

  Gesundheitliche Risiken

Nichtsdestotrotz birgt Hallenklettern Verletzungsrisiken. Beim so genannten Bouldern klettern Sie zwar nur in geringer Höhe und überwiegend seitlich, aber bei einem unkontrollierten Sturz aus zwei Meter Höhe kann man sich leicht ein Gelenk verstauchen.

An der Kletterwand lauern ebenfalls Gefahren. Beim hilflosen Versuch, im Fallen einen Griff zu fassen, kann man mit der Hand gegen die Wand schlagen oder streift einen rauen Klettergriff. Das Resultat ist eine schmerzhafte Prellung oder Abschürfung.

Noch verletzungsträchtiger ist der sogenannte Vorstieg, bei dem ein Sportler vorklettert und das Sicherungsseil auf dem Weg nach oben in die Sicherungspunkte einhängt. Im Falle eines Sturzes ist der Fallweg bis zu zwei Meter lang:

  • Fasst der Stürzende in das Sicherungsseil an der Wand, schleift das Seil entweder durch die Hand oder reißt die Hand mit in den nächsten Karabiner. Verbrennungen oder Quetschungen können die Folge sein.
  • Noch gefährlicher ist es, wenn sich im Sturz das Seil um Finger oder Hand schlingt.

Augrund der erhöhten Verletzungsgefahr beim Vorstieg sollten Einsteiger anfangs nur Toprope-Klettern. Hier ist der Fallweg gering, da das Seil bereits im höchsten Punkt eingehängt ist und der Sichernde dem Seil nur so viel Spiel gibt, dass der Kletterer nicht behindert wird.

Tödliche Stürze in der Halle sind dagegen extrem selten. Sie sind immer die Folge menschlichen Versagens, wenn sowohl der Kletternde das Sicherungsseil falsch an seinem Klettergurt befestigt als auch der Sichernde den unsachgemäßen Knoten nicht bemerkt.

Falls Sie sich krank fühlen oder noch an einer Sportverletzung laborieren, sollten Sie nicht klettern. Andernfalls riskieren Sie unnötige Stürze und Verletzungen. Mit Gleichgewichtsstörungen, Problemen mit der Wirbelsäule, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer chronischen Erkrankung sollten Sie vorab Ihren Arzt konsultieren. Höhenangst muss dagegen kein Hindernis sein – unter Umständen besiegen Sie Ihre Angst mit dem Klettersport.

Nie krank in die Wand

Falls Sie sich krank fühlen oder noch an einer Sportverletzung laborieren, sollten Sie nicht klettern. Höhenangst muss dagegen kein Hindernis sein – unter Umständen besiegen Sie Ihre Angst mit dem Klettersport.

  Grundlagen erlernen

Sofern Sie als Einsteiger nicht nur in Bodennähe bouldern wollen, empfiehlt es sich einen Klettergrundkurs zu absolvieren. So lernen Sie nicht nur, wie Sie mit Ihrer Ausrüstung richtig umgehen, sondern auch wie sich selbst und – ebenso essenziell! – Ihren Kletterpartner sichern. Außerdem verringern Sie Ihr Verletzungsrisiko, wenn Ihnen ein Kletterprofi die wichtigsten Dos und Don’ts direkt in der Wand erklärt.

Der Deutsche Alpenverein (DAV) bietet hier zwei Einsteigerkurse an, in denen Sie die grundlegenden Kenntisse und Fertigkeiten für das Toprope-Klettern und den Vorstieg erlernen.

Beim Kurs Toprope erlernt der Einsteiger selbstständiges Toprope-Klettern. Die Kursinhalte umfassen richtiges Anseilen, Einlegen der Sicherung, Partnercheck, Selbstkontrolle, Ablassen sowie Toprope-Klettern. Darauf aufbauend gibt es den Kurs Vorstieg, bei dem der Einsteiger das selbstständige Vorsteigen erlernt. Weitere Kursinhalte sind unter anderem Sicherungsverhalten, im Vorstieg klettern und Verhalten an der Umlenkung.

Zum Abschluss können die Kursteilnehmer eine Prüfung absolvieren und die DAV-Kletterscheine „Toprope“ und „Vorstieg“ machen. Die Kletterscheine sind jedoch unverbindlich, und kein Kletterhallen-Betreiber verlangt von seinen Kunden einen derartigen Fähigkeitsnachweis.

Kletterkurse

Kletterkurse können Sie bei einer DAV-Sektion oder in einer unabhängigen Kletteranlage absolvieren. Für den Anfang müssen Sie nichts mitbringen außer etwas Fitness und Bewegungsfreude.

  Kletteranlage finden

Von der Kletterwand bei der lokalen DAV-Sektion bis zur Großanlage mit mehr als 5.000 Quadratmetern Kletterfläche: Die nächste Kletterhalle ist vermutlich näher, als Sie denken.

Die Kletterhallen-Suche des DAV gibt Ihnen einen umfassenden Überblick. Hier finden können Sie in ganz Deutschland nach für Sie Anlagen in Ihrer Nähe suchen. Die Suchergebnisse können sogar nach Kletterfläche, Boulderbereich, Wandhöhe, Schwierigkeitsgrad und weitere Angebote wie Gastronomie, Kurse, Leihausrüstung etc. sortieren. Die Einträge zu den einzelnen Kletterhallen sind entsprechend detailiert.

  Weiterführende Informationen

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Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.

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