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Schwimmen – für jeden geeignet?

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  Idealer Allround-Sport

Allianz - 601x240_positive_effekte_des_schwimmens

Vom Schwimmen profitieren Muskulatur, Atmung, Herz und Kreislauf, und die Gelenke bleiben geschmeidig. Sofern Sie keinen Infekt oder Fieber haben, steht einem ausgedehnten Schwimmtraining wenig im Wege. Bei chronischen Leiden sollten Sie jedoch grundsätzlich Ihren Arzt konsultieren, inwieweit Sie sich beim Schwimmen belasten dürfen und welche Wassertemperaturen tolerabel sind.

  Ihre Allianz-Expertin

Dr. med. Gabriela Wenk ist ehemalige Leistungsschwimmerin und startete zweimal bei den Schwimm-Europameisterschaften.

Für die Allianz Private Krankenversicherung ist sie im Referat Qualitätssicherung und Prozesse zuständig für Qualitätskontrolle, Fachkontrollen, ambulantes Medizincontrolling und Stichprobenprüfung. Zudem ist sie Ansprechpartnerin für medizinische Fragestellungen.

Allianz - Dr. med. Gabriela Wenk

  Gesund im Wasser

Welche positiven Effekte kann Schwimmen auf die Gesundheit entfalten?

Es gibt kaum eine gesündere Sportart als Schwimmen. Da man im Wasser nur ein Zehntel seines Körpergewichtes tragen muss, bietet Wasser eine optimale Entlastung des Bewegungsapparates. Somit schont das Schwimmen Gelenke, Bänder und Sehnen.

Das macht das Schwimmen auch für den Bereich der Rehabilitation und für all diejenigen interessant, die sich an Land nur mit Mühe bewegen können. Letzteres betrifft zum Beispiel Übergewichtige oder Personen mit rheumatischen Erkrankungen, aber auch Personen mit chronischen Schmerzen im Rücken-, Knie oder Hüftbereich.

Durch dosiertes Schwimmtraining ist ein schonender und kontinuierlicher Muskelaufbau möglich. Außerdem ist Schwimmen eine ausgezeichnete Sportart, um Ihren Körper zu trainieren und fit zu halten, und ebenso Ihre Seele baumeln zu lassen.

Welche Schwimmtechnik empfehlen Sie und warum?

Grundsätzlich sollte jeder so schwimmen, wie es ihm Spaß macht. Jedoch sollten Sie darauf achten, nicht zu einseitige Bewegungen durchzuführen, um einer Überbelastung vorzubeugen. Deshalb empfehlen Profis, ein Training abwechslungsreich zu gestalten und die Schwimmstile zu variieren. Kombinieren Sie etwa ein paar Bahnen Brustschwimmen abwechselnd mit Kraul- oder Rückenschwimmen.

Sehr wichtig vor dem Schwimmen ist allerdings, eine Aufwärmphase mit leichten Dehnübungen einzubauen.

Was hat es mit Schwimmerleiden wie der Schwimmerschulter auf sich?

Die „Schwimmerschulter“ ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Problemen der Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette sowie von diversen Bändern, dem Schleimbeutel und den Knochen des Schultergelenkes.

So zeigt sich bei vielen Schultergelenksbeschwerden eine schlechte Zentrierung des Oberarmkopfes in der kleinen Schultergelenkspfanne. Der Oberarmkopf klemmt beim Anheben des Armes bestimmte Sehnen und Schleimbeutel unter dem Schulterdach ein. Das führt zu Entzündungen und Schmerzen. In der Medizin spricht man in diesem Fall von einem „Impingementsyndrom“.

Ursache dieser gestörten Schultergelenksmechanik ist eine bei Schwimmern oft anzutreffende muskuläre Dysbalance, also ein Ungleichgewicht zwischen einem Muskel und seinem Gegenspieler. Im Extremfall wird eine Muskelpartie stark gekräftigt und verkürzt sein, wobei der Gegenspieler zunehmend verkümmert und dem anderen Muskel nur noch schwer entgegenwirken kann.

Um diese muskuläre Dysbalance zu verhindern, muss die stark trainierte Gruppe der Innenrotatoren (Brustmuskulatur) nach jedem Training gedehnt werden. Noch wichtiger allerdings ist es, ihre Gegenspieler zu trainieren: die Schulterblattmuskulatur. Das lässt sich durch regelmäßiges Krafttraining erzielen. Zudem ist natürlich das Erlernen einer sauberen Schwimmtechnik essentiell, um die Schulter keinen anderen Fehlbelastungen auszusetzen.

Wer sollte einen Arzt konsultieren, bevor er ein Schwimmtraining aufnimmt?

Grundsätzlich sollte jeder, der ein Schwimmtraining aufnimmt, vorher einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen. Nicht umsonst ist es für Leistungssportler Pflicht, sich zumindest einmal im Jahr einer gründlichen ärztlichen Untersuchung zu unterziehen.

Wann sollte man grundsätzlich auf Schwimmen verzichten?

Tritt eine akute Erkrankung mit Fieber auf sollte man auf jeden Fall eine Pause beim Schwimmen einlegen und sich auskurieren.

Es gibt viele Erwachsene, die nicht schwimmen können. Was empfehlen Sie ihnen?

Für Erwachsene, die nicht schwimmen können, gibt es heute in vielen Schwimmbädern eine Fülle von Angeboten. Darunter fallen Aquafitness, Wasserspinning oder Aquajogging. Zudem bieten zahlreiche Schwimmvereine oder städtische Badbetreiber Schwimmkurse für Erwachsene an.

Ganz individuell

„Grundsätzlich sollte jeder so schwimmen, wie es ihm Spaß macht. Jedoch sollten Sie darauf achten, nicht zu einseitige Bewegungen durchzuführen, um einer Überbelastung vorzubeugen.“

Hinweise für Risikogruppen

  • Personen mit Bandscheibenleiden sollten sich beim Wenden nicht zu schwungvoll mit den Beinen vom Beckenrand abstoßen. Die Abstoßenergie wirkt auch auf Ihre Wirbelsäule und komprimiert diese, was bei Wirbelsäulenproblemen sehr schmerzhaft sein kann.
  • Asthmatiker können unter Umständen Asthmasymptome beim Schwimmen in gechlortem Wasser bekommen, da die Chlordämpfe die Atemwege reizen.
  • Für Herzpatienten bedeutet Schwimmen und Tauchen in kühlem Wasser eine enorme Belastung. Der Körper kühlt aus, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, und die Herzfrequenz sinkt im und unter Wasser um bis zu 30 Schläge pro Minute. Wenn Herzpatienten zusätzlich untertauchen, so bewirkt der Wasserdruck Volumenverschiebungen in den Blutgefäßen, und Herzrhythmusstörungen können auftreten.

  Die Services

Allianz - Service: Doc on Call 

Doc on Call

Unser kostenloser Service Doc on Call ermöglicht Ihnen, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen.

Allianz - Starker Rücken mit Kieser Training

Professionelles Rücken­training

Sie leiden an Rücken­be­schwerden? Die Allianz Pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung und Kie­ser Trai­ning bieten gemein­sam ein inno­va­ti­ves Ver­sor­gungs­konzept an.

Allianz - Rehabilitation nach Operation oder Erkrankung

Reha-Vermittlung

Nach schwe­ren Er­kran­kun­gen oder Ein­grif­fen ist u. U. eine An­schluss­heil­be­hand­lung (AHB) er­for­der­lich. Die Allianz Pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung hilft bei der Suche nach ei­ner ge­eig­ne­ten Form und Ein­rich­tung.