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  Erst versichern, dann aufsatteln

Allianz - Ein Sturz vom Pferd, ein Huftritt oder ein Zusammenstoß mit einem Pkw kann gesundheitliche und finanzielle Schäden verursachen, die nur durch spezielle Versicherungen gedeckt sind.

Es gibt verschiedene Wege, um sich den Traum vom Pferd zu erfüllen: Reitstunden, Mitgliedschaft in einem Reitsportverein, Reitbeteiligungen oder ein eigenes Pferd. Wer reitet oder ein Pferd besitzt, genießt aber nicht nur das Glück der Erde, sondern trägt auch Risiken. Ein Sturz vom Pferd, ein Huftritt oder ein Zusammenstoß mit einem Pkw kann gesundheitliche und finanzielle Schäden verursachen, die nur durch spezielle Versicherungen gedeckt sind. Ihr Allianz-Expertenteam erklärt, wie Sie sich und Ihr Tier absichern können.

  Ihre Allianz-Experten

Karin Hauk-Sampognaro arbeitet seit 1988 bei der Allianz in der Redaktion für Kundenpublikationen. 1975 hatte sie ihre erste Reitstunde, seit 2005 besitzt sie mit ihrem Mann eigene Pferde. Für das Interview schöpfte sie aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Pferdehalterin. Die fachlichen Details prüften die Allianz-Experten für die Tierhalter-Haftpflicht- und Tierkrankenversicherung.

Allianz - Karin Hauk-Sampognaro

  Absicherung für sich und andere

Frau Hauk-Sampognaro, welche Versicherung benötigt ein Pferdebesitzer auf jeden Fall?

Meines Erachtens ist die Tierhalter-Haftpflichtversicherung für Pferde ein absolutes Muss. Wie auch bei Hunden und Autos greift nämlich die sogenannte Gefährdungshaftung. Das bedeutet, der Pferdehalter haftet für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die das Pferd verursacht. Egal, ob er mit Schuld trägt oder nicht.

Das ist durchaus sinnvoll. Pferde sind Fluchttiere und schon aufgrund ihrer Masse schwer bis gar nicht kontrollierbar, wenn ihr Fluchtinstinkt einsetzt.

Springt beispielsweise ein Pferd in Panik auf eine Schnellstraße und verursacht eine Karambolage, dann können Sach- und Personenschäden in Millionenhöhe entstehen. So ein Ereignis ist existenzbedrohend, es sei denn, man ist Multimillionär – oder man ist versichert.

Ist eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung für Pferde nicht Pflicht?

Von gesetzlicher Seite nicht. Viele Mietställe verlangen aber eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung, bevor man sein Pferd einquartieren darf. Schließlich können Pferde allerlei Dinge nebenbei beschädigen, indem sie hineinbeißen, dagegenrempeln oder -treten. Das sind zwar vergleichsweise Kleinigkeiten, die aber praktischerweise ebenfalls mit einer Tierhalter-Haftplicht für Pferde abgesichert sind.

Wichtig ist natürlich, dass die großen Schäden gedeckt sind. Die günstigste Variante der Allianz Pferdehalter-Haftpflicht deckt Schäden bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro.

Darüber hinaus bietet die Allianz auch Pferdehalter-Haftpflichtversicherungen mit erweitertem Schutz und höheren Versicherungssummen. Diese decken unter anderem auch Flurschäden, Schäden an gemieteten und geliehenen Sachen sowie Kosten für die Lebendbergung des verunfallten Pferds.

Deckt eine Tierhalter-Haftpflicht auch die Behandlungskosten für Verletzungen, die das Pferd sich und seinem Reiter zufügt?

Was das Pferd betrifft, lässt sich diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Beim Reiter muss man dagegen differenzieren. Ist der geschädigte Reiter auch der Pferdehalter, dann greift die Tierhalter-Haftpflicht nicht. Was die Verletzungen und Schäden andere Reiter angeht, so springt beispielsweise die Allianz Pferdehalter-Haftpflicht auf jeden Fall ein.

Es gibt jedoch Tierhalter-Haftpflichtversicherungen für Pferde, bei denen nur gelegentliche Fremd- bzw. Gastreiter automatisch mitversichert sind, nicht aber Reitbeteiligungen.

Wer sich als Pferdebesitzer nicht sicher ist, ob seine Reitbeteiligung in der Tierhalter-Haftpflicht mitversichert ist, sollte unbedingt seinen Vertrag prüfen.

Welche Art Versicherung empfehlen Sie, um Verletzungen und Erkrankungen des Pferdes zu decken?

Hier sollten Sie sich zumindest gegen schwere und kostenintensive Fälle absichern, und zwar für Operationen. Die können gerade bei Pferden sehr teuer werden. Bei einer Kolik addieren sich beispielsweise die Kosten für die Operation, Medikamente und Nachsorge auf mehr als 5.000 Euro.

Damit Sie nicht eines Tages zwischen finanzieller Bedrängnis und Einschläfern entscheiden müssen, bietet sich eine sogenannte OP-Versicherung für Pferde an, die insgesamt 127 tiermedizinisch sinnvollen Eingriffe abdeckt. Die Allianz bietet hier drei Varianten an. Die umfassende Variante „Allianz Tierkrankenversicherung – OP für Pferde SicherheitPlus“ erstattet zum Beispiel alle 127 versicherten Operationen, für die eine Teil- oder Vollnarkose notwendig ist, und zahlt zudem den doppelten tierärztlichen Honorarsatz.

Besonders hervorzuheben ist: Bei allen Allianz OP-Versicherungen für Pferde gibt es bei Koliken nur zehn Tage Wartezeit, bei Unfällen gar keine. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Bei anderen Tierkrankenversicherungen müssen Pferdehalter unter Umständen Monate warten, bevor eine OP aufgrund Unfall gedeckt ist.

Mit welchen laufenden Versicherungskosten muss ein Pferdehalter also insgesamt rechnen?

Halter eines Großpferdes können Ihren Liebling beispielsweise schon für unter 30 Euro monatlich kranken- und haftpflichtversichern.

Das ist ein kleiner Posten verglichen mit den sonstigen monatlichen Kosten von 250 bis 400 Euro für Stallmiete, Futter, Zusatzfutter, Impfungen, Wurmkuren und Hufschmied. Nicht eingerechnet sind Kosten für Reitbekleidung, Pflegeutensilien und sonstige Reitausrüstung – und Ihre Zeit.

Wie sieht es im Vergleich mit den Kosten bei Reitbeteiligungen aus?

Als Reitbeteiligung beteiligen Sie sich an den Unterhaltskosten sowie Pflegearbeiten eines Pferdbesitzers und dürfen sein Pferd dafür zu vereinbarten Zeiten reiten. Eine Reitbeteiligung kostet etwa zwischen 70 bis 120 Euro im Monat. Dafür können Sie in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche reiten.

Was sollte man bei einer Reitbeteiligung bezüglich der Versicherungen beachten?

Fragen Sie den Pferdebesitzer, welche Versicherungen er abgeschlossen hat und welche Risiken diese abdecken. Beharren Sie auf eine Tierhalter-Haftpflicht, bei der die Reitbeteiligung explizit eingeschlossen ist.

Idealerweise schließen Pferdehalter und die Reitbeteiligung eine schriftliche Vereinbarung, die alle Rechten, Pflichten und die Haftungsverhältnisse regelt. Entsprechende Formulare finden Sie bei einschlägigen Reiter-Onlineportalen wie reiter-pferde.de.

Welche zusätzlichen Versicherungen benötigen Reiter?

Reiten ist ein riskanter Sport. Zwar verletzen sich Freizeitreiter nicht häufiger als beispielsweise Freizeitkicker, dafür können die Verletzungen weitaus dramatischer sein. Während sich Fußballer meist nur Gelenke lädieren, drohen bei einem unglücklichen Sturz vom Pferd Knochenbrüche, Schädel- und Wirbelsäulenverletzungen bis hin zur Querschnittslähmung. Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung bietet Schutz vor den finanziellen Folgen eines Unfalles, z. B. Kapitalleistung bei dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) oder Zahlung einer lebenslangen monatlichen Rente. Zumal gerade bei selbst verschuldeten Reitunfällen die Tierhalter-Haftpflicht nicht einspringt.

Welchen Rat haben Sie noch für angehende Pferdebesitzer?

Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie mit einem eigenen Pferd eine große Verantwortung tragen. Außerdem ist Pferdhalter zu sein ein sehr zeitintensives Hobby – sofern Sie das Tier nicht von Dritten versorgen lassen. Ihr Lebenspartner und Ihre Familie sollten daher Ihre Leidenschaft teilen, ansonsten sind Konflikte programmiert.

„Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie mit einem eigenen Pferd eine große Verantwortung tragen.“

  Weiterführende Informationen

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