Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Erste Hilfe

Arztsuche. Kontakt. Newsletter.


Online-Arztsuche

Zur Online-Arztsuche

Telefonische Arztsuche*
Telefonische Arztsuche

* 08 00.4 10 01 03 Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr,
exklusiv für vollversicherte Kunden


Fragen zur Kostenerstattung
:
08 00.4 10 01 08 *
Fragen zum Vertrag:
08 00.4 10 01 09 *
Persönliches Arztgespräch:

08 00.4 10 01 03*

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei,
aus dem Ausland: +49 89.2 07 00 29 30 1


Info Auslandsreisekranken-versicherung
:
08 00.4 10 01 08*

Auslands 24h-Notruf:
+49 89.67 85 12 34**

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei
** 24 Std./ 7Tage, gebührenpflichtig


Einfach besser informiert


Melden Sie sich für den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Allianz Gesundheitswelt an. Bleiben Sie immer bestens informiert über aktuelle Themen, Aktionen und unsere Services.

Zur Newsletteranmeldung

  • Arztsuche
  • Kontakt
  • Ausland
  • Newsletter

  Entscheidende Sekunden

Allianz - Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auf!

Rund 25 Millionen Notfälle ereignen sich jedes Jahr allein in Deutschland. Ob Sturz oder Verkehrsunfall, Herzstillstand oder Vergiftung: Im Ernstfall entscheidet jede Sekunde über Überlebens- und Genesungschancen – bis Notarzt oder Rettungswagen eintreffen, kann es zu spät sein. Ebenso wichtig wie das Wissen über lebensrettende Maßnahmen ist die Bereitschaft, diese anzuwenden. In Deutschland haben nur rund 20 Prozent der Bevölkerung einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, und weniger als zehn Prozent trauen sich, zu helfen.

  Ihre Allianz-Expertin

Dr. Susanne Römer ist Ärztin. Nach ihrer Zeit in der Klinik hat sie bei der Allianz zunächst Gesundheitsprogramme betreut und ist dann ins Arzneimittelmanagement gewechselt.

Allianz - Dr. Susanne Römer

  Jeder kann Lebensretter werden

Viele Menschen haben im Ernstfall Hemmungen zu helfen. Was raten Sie ihnen?

Es gibt ja unterschiedliche Gründe, mit der Ersten Hilfe zu zögern. Gerade in Gruppen verlassen sich viele darauf, dass schon ein anderer helfen wird. Manche haben Angst, etwas falsch zu machen und befürchten vielleicht sogar rechtliche Probleme, bei anderen spielen Ekel oder Panikgefühle angesichts der Unfallsituation eine Rolle.

Die beste Methode, in so einem Fall die eigene Angst und Hilflosigkeit zu überwinden: Frischen Sie regelmäßig Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auf. Beschäftigen Sie sich mit dem Thema. Atmen Sie im Ernstfall tief durch, bewahren Sie Ruhe und handeln Sie. Gehen Sie dabei logisch Schritt für Schritt vor – sprechen Sie den Verunfallten an, um seine Bewusstseinslage zu kontrollieren, prüfen Sie Atmung und Herzschlag und so weiter.

Was sind unverzichtbare Grundlagen, was sollte man als Ersthelfer beherrschen?

Um schnell und richtig helfen zu können, müssen Sie vor allem rechtzeitig erkennen, ob ein Problem unmittelbar lebensbedrohlich ist wie ein Herzstillstand, blockierte Atemwege oder starke Blutungen. Dann müssen Sie entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten können, also mit Herzdruckmassage beginnen, die Atemwege der betroffenen Person freimachen und freihalten oder die Blutung durch einen Druckverband stoppen.

Ansonsten sollten Sie allgemeine Maßnahmen beherrschen wie die stabile Seitenlagerung, das Anlegen von Verbänden, aber auch, wie Sie eine Unfallstelle absichern. Je nachdem, wie Ihr berufliches oder privates Umfeld aussieht, können Sie sich auch spezifischere Erste-Hilfe-Kenntnisse aneignen. Wenn Sie in Ihrer Freizeit gerne Motorrad fahren, bergsteigen oder schwimmen, sollten Sie für die typischen Risiken dabei gewappnet sein. Für junge Eltern ist es sinnvoll, über Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern Bescheid zu wissen – schon um die eigenen Nerven zu beruhigen.

Gibt es etwas, woran man sich nicht wagen sollte – oder ist jede Hilfe besser als gar keine?

Grundsätzlich ist Helfen besser als nichts zu tun. Die einzige Ausnahme ist, wenn man sich durch die Hilfe selbst in Lebensgefahr bringt. Außerdem gibt es eine gesetzliche Pflicht zur Hilfeleistung. Wenn möglich, sollten Sie also selbst helfen. Zusätzlich können Sie Umstehende bitten, den Rettungsdienst zu alarmieren. Dazu sollten Sie aber nicht einfach „Kann mal jemand den Rettungsdienst rufen“ in die Runde rufen, sondern gezielt jemanden ansprechen, also etwa: „Sie mit dem grünen T-Shirt. Bitte rufen Sie den Rettungsdienst!“ Und: Haken Sie nach, ob der Rettungsdienst schon alarmiert wurde und unterwegs ist. Dann können Sie jemanden bitten, den Rettungsdienst auf der Straße abzupassen und zum Verunfallten zu führen.

Internistische Notfälle sind nicht immer so eindeutig erkennbar wie Unfallverletzungen. Deshalb sollten Sie auf Alarmsignale schnell reagieren, sofort professionelle Hilfe organisieren und selbst helfen, soweit es möglich ist. Bei einem Herzstillstand etwa steigt die Überlebenschance dramatisch, wenn ein Helfer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnt. Zu den Alarmsignalen für einen Herzinfarkt gehören zum Beispiel starke Brustschmerzen und Atemnot. Bewusstlosigkeit, Verwirrtheit oder plötzliche, sehr starke Kopfschmerzen können auf einen Schlaganfall oder eine Hirnblutung hindeuten. Eine plötzlich auftretende Schwäche oder Lähmung von Armen, Beinen oder Gesichtsmuskeln kann auch dann die Vorstufe eines Schlaganfalls sein, wenn diese Symptome von alleine wieder verschwinden. Wenn Sie abklären wollen, ob jemand einen Schlaganfall haben könnte, können Sie nach der FAST-Methode vorgehen.

Warum sollte man seine Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auffrischen?

Der eine Grund ist – wie eingangs erwähnt – die eigene Angst zu überwinden: Wenn Sie die lebensrettenden Sofortmaßnahmen regelmäßig üben, gewinnen Sie die nötige Routine und Sicherheit, um auch unter Stress handlungsbereit zu bleiben. Zugleich bleibt Ihnen das korrekte Vorgehen präsent, und Sie bekommen auch Neuerungen oder Änderungen bei Hilfsmaßnahmen mit. Studien zeigen, dass Teilnehmer zwei Jahre nach einem Erste-Hilfe-Kurs die Hälfte der Inhalte vergessen haben und viele Maßnahmen nur noch unzureichend anwenden können.

Wo sollte man seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen?

Da haben Sie eine große Auswahl. Hilfsorganisationen wie Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter oder Malteser Hilfsdienst bieten Kurse unterschiedlichster Ausrichtung vom Kompaktkurs über Erste-Hilfe-Kurse für Kinder und Jugendliche bis hin zu Spezialkursen etwa für Lehrer und Erzieher oder Sportler an. In Unternehmen gibt es oft betriebliche Angebote, die Sie nutzen können. Auch Volkshochschulen bieten solche Kurse an.

Wichtig ist es, möglichst früh die entsprechenden Fähigkeiten zu erwerben und dann nicht einzurosten. Der klassische Weg ist der Pflichtkurs beim Führerscheinerwerb – aber da inzwischen viele junge Leute erst einmal keinen Führerschein machen, sinkt hier die Zahl der Absolventen. Auch beim Übungsleiter- oder Trainerschein von Sportverbänden gehört ein Erste-Hilfe-Kurs dazu. Positiv ist, dass inzwischen auch viele Schulen als freiwilliges Angebot ihren Schülern Grundlagen in Erster Hilfe vermitteln.

Haben Sie bereits „außer Dienst“ Erste Hilfe geleistet?

Schon öfter. Da ich selbst Mutter und die einzige Ärztin in der Nachbarschaft bin, holen mich meine Nachbarn vor allem bei kleineren Unfällen und unklaren Zuständen ihrer Kinder zu Hilfe.

Wichtig ist es, möglichst früh Erste-Hilfe-Kenntnisse zu erwerben und dann nicht einzurosten.

  Weiterführende Informationen

  Mehr zu diesem Thema in der Allianz Gesundheitswelt

  Die Services

Allianz - Alles im Griff mit unseren digitalen Services 

Rechnungseinreichung Online

Einfach, sicher, digital – alle Arzt­rech­nun­gen und Rezepte per App einreichen und den Be­ar­bei­tungs­stand online im Blick behalten.

Allianz - Arzt- und Kliniksuche online 

Arztsuche online

Arzt- und Kliniksuche: Suchen Sie nach freien Terminen und reservieren Sie Ihren Wunschtermin gleich online – auch von unterwegs.

Allianz - 133005103_300__72dpi

Herzinsuffizienz

Die Diagnose Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) stellt Betroffene vor viele Fragen.