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Radfahren – so radelt Jan Frodeno

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  Der Grenzgänger

Allianz - Jan Frodeno verrät, wie er in Wettkämpfen alles aus sich herausholt

Jan Frodeno hat in seiner sportlichen Karriere viele Erfolge gefeiert. Doch die Erfolge kamen nicht von ungefähr. Im Interview verrät Frodeno, wie er zum Triathlon kam und wie er noch heute mit intensivem Training, gesunder Ernährung, richtiger Kräfteeinteilung und Selbstmotivation in Wettkämpfen alles aus sich herausholt.

  Über Jan Frodeno

Jan Frodeno ist Spitzensportler, Olympiasieger, Weltmeister – und vieles mehr. In Köln geboren und in Südafrika aufgewachsen, jobbte Frodeno in der Schulzeit als Rettungsschwimmer. Mit 20 Jahren ging er erstmalig das Thema Triathlon an. Mit 27 gewann er bei den Olympischen Spielen eine Goldmedaille. Mit 33 Jahren startete Jan Frodeno bei seinem ersten Ironman; ein Jahr später wurde er Weltmeister beim berühmten Ironman auf Hawaii. Im Folgejahr gleich noch einmal.

Schon als Kind wollte Jan Frodeno gewinnen. Auch deshalb hat er sich über die Jahre systematisch in das Thema Motivation eingearbeitet. Mit der Zeit hat er gelernt, dass im Wettkampf eine Niederlage manchmal unvermeidlich ist. Aber selbst in solchen Momenten schaut er, was er für sich daraus machen kann: Wenn schon verlieren, dann soll das Rennen zumindest lehrreich gewesen sein.

Lesen Sie hier auf unseren Sonderseiten eine ausführliche Vita von Jan Frodeno.

Allianz - Jan Frodeno

  Tipps – nicht nur für Leistungssportler

Warum sind Sie Leistungssportler geworden? Und wie kamen Sie zum Triathlon?

Ich denke ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Zudem mag ich den Leistungsgedanken und versuche, an meine Grenzen heranzukommen beziehungsweise diese täglich zu verschieben.

Als ich etwa zehn Jahre alt war, sind meine Eltern mit mir von Deutschland nach Südafrika – nach Kapstadt – ausgewandert. So habe ich aufgrund des warmen Klimas sehr viel Zeit aktiv im Freien verbracht. Der Ehrgeiz hat mich erstmals als Jugendlicher beim Wellenreiten gepackt. Wegen der großen Wellen hatte meine Mutter aber Angst um mich und schickte mich in einen Schwimmverein, damit ich ordentlich Schwimmen lerne. Dort wollte ich sofort immer besser werden: Also wurde ich schnell Leistungsschwimmer und habe mehrmals täglich trainiert.

Über das Rettungsschwimmen, das in Südafrika eine richtige Sportart ist, bin ich dann mit 19 Jahren zum Triathlon gekommen.

Radfahren ist beim Triathlon die Disziplin mit der größten Streckenlänge – ist sie auch die härteste?

Nicht wirklich. Natürlich ist es auch beim Radfahren hart. Aber man versucht sich ja über die Stunden im Wettkampf ständig an der „ertragbaren“ Grenze aufzuhalten, um so schnell wie möglich zu sein. Aber erst am Ende, also beim Laufen, kommen dann im Idealfall die richtigen Schmerzen und Qualen.

Was ist beim Radfahren unter solchen Bedingungen das Schwierigste?

Während eines Triathlons ist Selbstkontrolle beim Radfahren wohl das Schwierigste und Wichtigste zugleich. Das Maximale herausholen, ohne zu überziehen. Disziplin und die Kenntnis der eigenen Grenzen sind alles entscheidend. Geht man einmal in den „roten“ Bereich, wird man es später bereuen.

Wie bereiten Sie sich auf einen Ironman vor, speziell im Hinblick auf die Radetappe? Wie sieht Ihr normales Trainingspensum aus, wie das vor einem Wettkampf? Welche Erholungspausen machen Sie?

Das ist sehr komplex und würde auch zu weit führen. Dafür habe ich einen Trainer, der meinen Trainingsplan erstellt und gegebenenfalls täglich anpasst. Im Prinzip trainiere ich 365 Tage im Jahr. Die Inhalte und Umfänge variieren natürlich je nach Jahreszeit beziehungsweise Saisonzeitpunkt. Im Winter liegt der Fokus auf Grundlagenausdauer – vor allem auf dem Rad.

Wie versorgen Sie ihren Körper auf der Strecke mit Energie? Haben Sie einen persönlichen Ernährungstipp?

Während des Wettkampfs ernähre ich mich ausschließlich von Kohlenhydraten in flüssiger Form. Alles andere würde den Magen nur zu sehr stressen. Aber generell ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit einer der wichtigsten Faktoren im Leistungssport. Wie diese dann aussieht, ist individuell unterschiedlich

Krämpfe sind nicht nur beim Wettkampf der Schrecken jedes Sportlers – haben Sie ein Rezept dagegen?

Krämpfe sind ja häufig eine Mangelerscheinung.  Deshalb schwöre ich auf eine ausgewogene Ernährung und viel Flüssigkeit. Ich bin zwar kein Arzt, aber im Wettkampf und in den Tagen davor achte ich darauf, meinem Körper vor allem genug Mineralstoffe zuführen.

Wie halten Sie durch? Gibt es auf der Radstrecke einen toten Punkt – und wenn ja, wie überwinden Sie ihn?

Es gibt bei einem Wettkampf von etwa acht Stunden ganz viele Tiefs. Darauf muss man sich einstellen. Ich selbst versuche, mich in solchen Situationen immer an kurzfristige Ziele auf der Strecke zu orientieren. Oder ich rufe mir eine gute Trainingseinheit ins Gedächtnis, die vielleicht auch nicht so gut begonnen hat.

Als Olympiasieger und zweifacher Ironman-Weltmeister haben Sie schon die Weltspitze erreicht. Wie motivieren Sie sich für neue Herausforderungen?

In den letzten Jahren haben mich die ständige Verbesserung und der Wettkampf in Hawaii so angetrieben, dass sich mir die Frage lange nicht stellte. Aktuell motiviert mich das Scheitern 2017 in Kona noch zusätzlich – es mir nochmal zu beweisen.

Woraus schöpfen Sie Ihre mentale Stärke? Wie bauen Sie sich nach einer Niederlage wieder auf?

Bei Niederlagen ist das enge Umfeld immer das Wichtigste. Familie und Freunde, etwas Ablenkung, aber auch Zeit für mich helfen mir dabei, mir wieder meine eigentlichen Ziele bewusst zu machen.

Welche Laster leisten Sie sich?

Ein klassisches Laster habe ich nicht. Ich bin abseits des Sports sehr faul. So fahre ich zum Einkaufen – selbst, wenn ich die Strecke in zwei Minuten zu Fuß gehen könnte. Wenn ich bei etwas schwach werde, dann ist es Schokolade. Aber ich kasteie mich nicht mehr, das habe ich nur früher gemacht. Jetzt würde mir das viel zu viel mentale Energie rauben.

Nicht jeder, der sich aufs Rad schwingt, will gleich einen Triathlon absolvieren. Was raten Sie Einsteigern, die Radfahren erst einmal als Ausgleichssport betreiben, aber neugierig sind, sich auch einmal mit anderen zu messen?

Das Schöne am Radfahren ist ja, dass man in der Natur ist und die Welt erkunden kann.  Es gibt so viele schöne Strecken, sei es in den Alpen, in den Pyrenäen oder in der Toskana. Man soll einfach Spaß haben und es genießen, mal fern ab vom Trubel zu sein. Und wenn man sich messen will, gibt es auch zahlreiche Amateurrennen um die Ecke oder an besonderen Orten, etwa in Alpe d’Huez, das durch die Tour de France bekannt ist.

„Disziplin und Kennt­nis der eigenen Gren­zen sind alles ent­schei­dend. Geht man einmal in den ‚roten‘ Bereich, wird man es später bereuen.“

  „Partner for Health“: Jan Frodeno und die Allianz Private Krankenversicherung

Jan Frodeno ist einer der besten Sportler der Welt, und seine Themen liegen auch uns als Krankenversicherung am Herzen: Bewegung und Fitness, Erholung, Gesundheit, gute Ernährung und Motivation.

Der Ironman hat sich mit der Allianz Private Krankenversicherung als leistungsstarkem „Partner for Health“ zusammengetan – und teilt mit Ihnen seine Erfahrungen und Tipps.

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