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  Wein oder Bier?

Allianz - Mit Bier und Wein lässt sich gut feiern - doch Alkohol hat nicht nur positive Effekte

Für viele Volksfestbesucher stellt sich nicht die Frage, ob sie Alkohol trinken, sondern in welcher Form. Sofern Sie in Ihrer Entscheidung schwanken – hier die wichtigsten gesundheitlichen Argumente für und wider Wein und Bier.

  Risikofaktor Alkohol

Alkohol weitet die Blutgefäße und fördert die Durchblutung. Egal welche positiven Inhaltsstoffe alkoholische Getränke sonst enthalten, der Grat zwischen gesunder und schädlicher Alkoholdosis ist schmal und individuell verschieden. Alkohol stört nachweislich den Hormonhaushalt, schädigt Nervenzellen, verursacht Vitaminmangel und erhöht das Risiko für eine Reihe von Erkrankungen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schlaganfall
  • Alkoholismus
  • Gicht, da Alkohol die Harnsäureausscheidung hemmt
  • Osteoporose
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
  • Fettleber, Leberentzündung (Hepatitis) und als Folge Leberzirrhose
  • geistiger Verfall
  • Krebserkrankungen des oberen Verdauungstraktes (Mundraum, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre), des Darms, der Leber sowie der weiblichen Brust.

Sofern Sie Medikamente einnehmen müssen, verbietet sich Alkohol in der Regel, da er mit vielen Arzneimitteln wechselwirkt respektive deren Abbau in der Leber verzögert.

Bei Diabetikern gilt übermäßiger Alkoholkonsum ebenfalls als problematisch, da der Blutzuckerspiegel nach dem Alkoholkonsum über Stunden hinweg abfällt.

Für Schwangere ist Alkohol tabu, da das Zellgift der geistigen und körperlichen Entwicklung des Ungeborenen schadet.

Leider verzichten nur ein Fünftel der werdenden Mütter konsequent auf Alkohol. Der Berufsverband der Frauenärzte schätzt, dass etwa 2.600 Kinder jährlich mit einem Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms (FAS) und weitere 2.600 einer schwächeren Form dieser Erkrankung (pFAS) geboren werden. Dementsprechend gilt das fetale Alkoholsyndrom als häufigste Ursache für angeborene geistige Behinderungen.

Kalorienbombe im Glas

Liköre, Cocktails und Schnäpse sind wahre Kalorienbomben: Ein Gramm Alkohol liefert 7 kcal Energie. Zum Vergleich: Koh­len­hy­drate haben einen Ener­gie­ge­halt von 4 kcal, Fette 9 kcal pro Gramm.

  Wein

Schon die alten Griechen schätzten den Wein als Genuss- und Heilmittel. So schwärmte Plutarch: „Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“

Rund 1.900 Jahre später betrachten Mediziner den vergorenen Rebensaft mit nüchterner Distanz und haben viele pflanzliche Inhaltsstoffe im Visier, die für die gesundheitsfördernden Effekte verantwortlich sein könnten. Jede Weinsorte enthält einige hundert Phenole in unterschiedlicher Komposition, die Farbe, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und die gesundheitliche Wirkung beeinflussen.

In diversen Beobachtungsstudien zeigte Weinkonsum unter anderem folgende positive Wirkungen:

  • Er erhöht den Anteil an „gutem“ HDL-Cholesterin im Blut und senkt den Pegel an „ungesundem“ LDL-Cholesterin, was die Gefäßinnenwände vor „Verkalkung“ (Arteriosklerose) schützt.
  • Er verringert den Anteil des Entzündungsfaktors CRP (C-reaktives Protein) im Blut.
  • Er vermindert die Blutgerinnung und somit die Entstehung von Thrombosen, was wiederum das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt reduzieren soll.

Bisher haben Wissenschaftler im Wein noch nicht die Inhaltsstoffe identifiziert, die maßgeblich für die herzschützende Wirkung sind. Der größte Hoffnungsträger Resveratrol erwies sich leider als Sackgasse.

Übrigens: Wein liefert auch Mineralien (Magnesium, Kalium, Eisen) und Spurenelemente (Kupfer, Mangan). Zudem enthält er nennenswerte, wenn auch geringe Mengen an Vitamin C und B-Vitaminen (Niacin, Pantothensäure, Pyridoxin). Diese Inhaltsstoffe finden sich aber auch in Traubensaft und sind kein Argument dafür, alkoholhaltigen Wein zu trinken.

Sofern es Ihnen vorwiegend um die gesundheitlichen Effekte geht, können Sie auch alkoholfreien Wein trinken. Außerdem kommen viele alkoholfreie Weine mittlerweile geschmacklich an die alkoholhaltigen heran. Leider bietet die Gastronomie nur zaghaft alkoholfreie Varianten an; bei gut sortierten Weinhändlern werden Interessierte aber schnell fündig.

Genuss in Maßen

Jenseits der von der WHO empfohlenen Tageshöchstdosis schaden Sie Ihrer Gesundheit. Gönnen Sie sich lieber ab und an einen guten Wein und nehmen Sie sich Zeit für den Genuss, statt den abendlichen Absacker Routine werden zu lassen.

  Bier

Ähnlich wie Wein enthält Bier Mineralien (Kalium, Magnesium), Spurenelemente wie Zink, Mangan und Kupfer sowie B-Vitamine. Zudem liefert der Hopfen zahlreiche Phenole wie das für Mediziner vielversprechende Xanthohumol. Dieses wirkt entzündungshemmend und bremst in Tierversuchen die Entstehung von Prostatakrebs. Bier enthält jedoch zu geringe Mengen dieses Inhaltsstoffes, als dass es zur Krebsvorsorge taugen könnte – zumal zu viel Alkohol das Krebsrisiko erhöhen würde.

Anders verhält es sich mit alkoholfreiem Bier, das teils sogar mehr Hopfen als alkoholhaltiges enthält. Bisherige Untersuchungen mit alkoholfreien Bieren zeigten folgende positive Hopfenwirkungen:

  • Alkoholfreies Bier hemmt Entzündungen. So maßen Sportmediziner deutlich geringere Entzündungswerte bei Marathonläufern, die mehrere Wochen vor dem und während des Rennens alkoholfreies Weißbier tranken. Zudem erkrankten die Sportler seltener an Erkältungen.
  • Es verbessert den Schlaf. Stressgeplagte Krankenschwestern schliefen nach dem abendlichen Genuss von alkoholfreiem Bier erholsamer und besser.

Schon dank der Mineralien, Spurenelemente und des Malzzuckers eignet sich alkoholfreies Bier bestens als isotonisches Sportgetränk, das mit dem Klassiker Apfelschorle mithält.

Aber auch alkoholhaltiges Bier kann der Gesundheit zuträglich sein, sofern Sie es in risikoarmen Mengen (siehe Grenzwerte) genießen. Maßvoller Biergenuss, so belegen diverse Studien,

  • senkt das Nierensteinrisiko fast um die Hälfte.
  • verbessert die Blutfettwerte, indem es den Anteil des „guten“ HDL-Cholesterins erhöht und den Anteil des „ungesunden“ LDL-Cholesterins senkt.
  • verringert das Herzinfarktrisiko um ein Drittel.

Ob und inwieweit alkoholfreies Bier dies ebenfalls bewirkt, muss noch wissenschaftlich belegt werden. Bei alkoholhaltigem Bier gilt jedoch wie beim Wein: Allzu viel ist ungesund, denn die positiven Wirkungen des Bieres kompensieren kein Übermaß an Alkohol.

Kein Bier bei …

… Gicht, Zöliakie und Sprue. Alkoholhaltiges Bier erschwert das Ausscheiden von Harnsäure und erhöht so das Risiko eines Gichtanfalls. Zudem enthält Bier Gluten; Betroffene mit Zöliakie oder Sprue können auf gluten­freie Biere ausweichen.

  Grenzwerte für Männer und Frauen

Ob Alkohol unterm Strich gesundheitsförderlich ist, darüber streiten sich Mediziner seit Jahrzehnten. Angesichts von 1,3 Millionen Alkoholikern in Deutschland steht die Suchtprävention im Vordergrund. Als Schwelle für risikoarmen Alkoholkonsum empfiehlt das wissenschaftliche Kuratorium der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) folgende Grenzwerte:

  • Männer: maximal zwei Standardgläser pro Tag, aber zwei Tage pro Woche kein Alkohol
  • Frauen: maximal ein Standardglas pro Tag, aber zwei Tage pro Woche kein Alkohol

Ein Standardglas enthält hierbei 10 bis 12 g reinen Alkohol. Das entspricht einem Viertelliter Bier mit 5 Volumenprozent Alkohol oder 0,1 Liter Wein mit 12 Volumenprozent Alkohol.

Alkoholfrei?

Alkoholfreie Biere und Weine dürfen maximal 0,5 Vol.-% Al­ko­hol enthalten und so theoretisch auch an Kinder ausgeschenkt werden. Dies kann jedoch Kinder dazu animieren, auch alkohol­haltiges Bier oder Wein aus­zu­pro­bieren.

  Weiterführende Informationen

  Mehr zu diesem Thema in der Allianz Gesundheitswelt

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