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Lachen ist gesund

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  Entspannen und heilen

Allianz - Fröhliche Familie lacht gemeinsam

Seit langem erforschen Wissenschaftler Ursachen und Wirkungen des Lachens. Dabei sorgte die Lachforschung, auch Gelotologie genannt, gerade auf dem Gebiet der Medizin für überraschende Erkenntnisse. Die unwillkürliche Kör­per­reak­tion entspannt nicht nur, sondern stößt eine Reihe von Prozessen im Körper an, die unter anderem Schmerzen lindern, Entzündungen eindämmen und das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen: Wer sich kranklacht, lebt gesünder.

  100 Jahre Lachforschung

Im Jahre 1913 brachte die russische Verhaltensforscherin Nadeschda Ladygina-Koths erstmals ein Schimpansenjunges zum Lachen. Nach jahrzehntelangen Beobachtungen an Primaten und niederen Affen weiß man, dass nicht nur Menschen über Humor verfügen und lachen. Nur das falsche, gestellte Lachen ist eine menschliche Eigenart.

Aufgrund dieser Beobachtungen gehen Psychologen und Anthropologen davon aus, dass Lachen eine Reihe sozialer Funktionen erfüllt: Es entspannt, hilft Konflikte zu entschärfen und festigt das soziale Gefüge innerhalb einer Gruppe. Es verwundert also nicht, dass Lachen unter Freunden und in der Familie äußerst ansteckend wirkt.

Die medizinische Lachforschung erlebte ab 1979 einen wahren Boom, nachdem der Wissenschaftsjournalist Norman Cousins seine Autobiografie „Der Arzt in uns selbst“ veröffentlichte. Darin beschrieb Cousins, wie er seine schwere Wirbelsäulenerkrankung mit Humor und Lachen erfolgreich therapierte.

Allerdings stehen Lachforschern bis heute verhältnismäßig geringe Geldmittel zur Verfügung, weshalb sich viele Erkenntnisse auf Studien mit niedrigen Teilnehmerzahlen stützen.

Stress, Sex, Krankheit

Lachen kann ein Zeichen von Erleichterung sein oder eine Reaktion auf Kitzeln, Ausdruck von Schadenfreude oder Aggression. Manche lachen oder kichern bei sexueller Erregung. Neurologische Störungen können unmotiviertes, zwanghaftes Lachen auslösen.

  Lachen wirkt

Jeder weiß aus eigener Erfahrung: Wer herzhaft lacht, fühlt sich wohler. Dies liegt unter anderem daran, dass beim unwillkürlichen Lachen das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wird. Darüber hinaus haben Forscher noch weitere interessante Effekte entdeckt:

  • Lachen trainiert Atmung und Gefäße: Während eines Lachanfalls macht der Körper sehr tiefe Atemzüge. Der Sauerstoffgehalt im Blut steigt. Das Herz schlägt schneller, und der Blutdruck steigt wie bei sportlicher Aktivität kurz an, um danach wieder auf den ursprünglichen Wert zu fallen.
  • Lachen lockert die Muskulatur: Beim ausgelassenen Lachen bewegen Sie nicht nur 17 Gesichtsmuskeln, sondern auch bis zu 80 weitere Muskeln im restlichen Körper. Die Schultern wackeln und entkrampfen. Zwischenrippenmuskeln, Zwerchfell und Bauchmuskeln vollbringen Höchstleistungen. Sofern eine Lachattacke nicht in einen Krampf ausartet, lösen sich zuvor verspannte Muskeln wie nach einer guten Massage.
  • Lachen lindert Schmerzen: Echtes Lachen setzt Endorphine frei, die die Schmerztoleranz erhöhen. Der Effekt hält nach dem Lachen etwa für 20 bis 30 Minuten an.
  • Lachen baut Stress ab: Durch Lachen sinkt nachweislich der Blutspiegel der Stresshormone Kortisol und Adrenalin. Außerdem steigert die Lachreaktion das Wohlbefinden und fördert eine positive Grundstimmung. In der Folge lässt sich Stress leichter bewältigen. Dies geht sogar soweit, dass schon die Vorfreude auf ein humorvolles Ereignis Stress reduziert.
  • Lachen stärkt die Immunabwehr: Mediziner der Universität von Kalifornien zeigten, dass Lachen auch die Abwehrkräfte stimuliert. Unter anderem nimmt die Zahl der Natürlichen Killerzellen sowie der T-Zellen im Blut zu, und Abwehrstoffe wie IgA-Antikörper oder Gamma-Interferon werden verstärkt gebildet. Die IgA-Antikörper sind eine wichtige Barriere gegen alle Krankheitserreger, die versuchen, unseren Körper über die Schleimhäute zu befallen.
  • Lachen bremst den Blutzuckeranstieg nach dem Essen: Dies zeigte eine Untersuchung japanischer Forscher an Patienten mit Typ-2-Diabetes.
  • Lachen senkt den Blutdruck: Fünf Wochen, dreimal pro Woche 30 Minuten Lachyoga senkten den Blutdruck von Schlaganfallpatienten deutlich. Dagegen beeinflusste eine reine Bewegungstherapie im gleichen Zeitraum den Blutdruck nicht. Dies zeigte eine kleine Studie in einem neurologischen Therapiezentrum in der Steiermark, Österreich.
  • Lachen schützt Herz und Kreislauf: Mediziner der Universität von Maryland in Baltimore, USA, haben festgestellt, dass Lachen direkt den Blutfluss in der Brachialarterie verbessert. Ein guter Blutfluss in der Brachialarterie gilt als wichtiger Indikator für gesunde Blutgefäße. Zudem fiel den Forschern aus Baltimore auf, dass sich unter ihren Herzpatienten deutlich mehr humorlose und verbitterte Menschen befanden als in einer gleichaltrigen herzgesunden Kontrollgruppe.
  • Lachen ist vorteilhaft für Diabetiker: Im Jahr 2009 veröffentlichten Mediziner der kalifornischen Universität Loma Linda eine denkwürdige Untersuchung mit Patienten, die an Diabetes mellitus, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck litten. Die Hälfte der Patienten wurde täglich mit einer halben Stunde Heiterkeit therapiert, und zwar mit einem lustigen Film. Bereits nach zwei Monaten „Lachtherapie“ war der Pegel für die Stresshormone und Adrenalin und Noradrenalin deutlich niedriger als bei den Patienten, die nicht bespaßt wurden. Auch die Blutfettwerte und Entzündungswerte hatten sich deutlich verbessert, wodurch sich auch das Risiko einer Arterienverkalkung verringerte.
    Nach einem Jahr lag der Blutfettwert für das gesunde HDL-Cholesterin ein Viertel höher und der Entzündungswert CRP war auf ein Drittel seines Anfangswertes gesunken. Die Ergebnisse sprechen laut der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie dafür, Heiterkeit in die bestehende Diabetes-Therapie zu integrieren.

  Mögliche Nebenwirkungen

Heftiges Lachen entspannt auch die Beinmuskulatur und manchmal den Blasenmuskel. Kleine Kinder kippen daher beim Lachen gerne um und machen sich unter Umständen in die Hose. Wer lang und ausgiebiges lacht, der riskiert in der Regel nur einen Muskelkater.

In ungünstigen Fällen kann Lachen starke Schmerzen bereiten. Wer beispielsweise gezerrte Zwischenrippenmuskeln, eine Zwerchfellreizung oder gar eine oder mehrere gebrochene Rippen hat, sollte möglichst nicht lachen. Dasselbe gilt bei einer ungünstig liegenden frischen Operationsnarbe.

  Klinikclowns für Kinder

Mangels großer belastbarer Studien zählen Humor- oder Lachtherapien in Deutschland nicht zum Standardrepertoire der Medizin. Dennoch ist Lachen in vielen Ländern eine anerkannte Methode in der Alten- und Krankenpflege und soll bei Schwerkranken den Genesungsprozess unterstützen. Beispielsweise lassen Klinikclowns auf Kinderstationen die kleinen Patienten vorübergehend ihre Schmerzen und Leiden vergessen.

Klinikclowns scheinen sogar Kinderlosen zum Wunschkind zu verhelfen. Zu diesem Ergebnis kam eine israelische Studie mit 219 Frauen, die sich künstlich befruchten ließen. In der Gruppe Frauen, die den Klinikclown besuchten, kurz bevor der Embryo eingepflanzt wurde, zählten die Forscher deutlich mehr Schwangerschaften als in der unbespaßten Kontrollgruppe. Die Forscher gehen davon aus, dass die entspannten Frauen den Stress der anschließenden medizinischen Prozedur besser ertrugen.

  Heiterkeit steigert Lebensqualität

Für Lachforscher gehört häufiges, heiteres Lachen zu einem gesunden Lebensstil wie Nichtrauchen, ausreichend Bewegung und vollwertige Ernährung. Nicht umsonst sind humorvolle Menschen zufriedener mit ihrem Leben.

Das Praktische daran: Lachen kostet nichts, außer etwas Zeit mit Freunden oder der Familie – oder eine Karte fürs Kabarett. Falls Ihre Lachmuskeln eingerostet sind, kann eventuell ein Lachyoga-Kurs Abhilfe schaffen. Oder gehen Sie am Familientag in einen lustigen Kinofilm und lassen Sie sich vom Kinderlachen anstecken. Wenn es ums Lachen geht, sind Kinder nämliche wahre Meister. Sie keckern, prusten und glucksen ausgelassen und weitaus öfters als Erwachsene.

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