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Gefahren in der dunklen Jahreszeit

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  Risiken erkennen – Unfälle vermeiden

Allianz - Schlechte Sicht lässt im Herbst das Unfallrisiko steigen

Oktober und November sind die unfall­träch­tig­sten Monate im Straßenverkehr: Kürzere Tage, Nebel, Regen, nasses Laub und der erste Frost lassen Straßen, Geh- und Radwege unsicherer werden. Mit etwas Vorsicht und Vorbereitung können Sie die herbstlichen Gefahren vermeiden, egal ob Sie auf vier Rädern unterwegs sind, auf zweien oder zu Fuß.

  Wetter und andere Probleme

Wer sich von den letzten goldenen Oktobertagen in Sicherheit wiegen lässt, kann eine unangenehme Überraschung erleben: Wetter und Straßenverhältnisse ändern sich im Herbst oft buchstäblich über Nacht. Die Umstellung auf Winterzeit um die Oktobermitte bedeutet außerdem, dass es eine Stunde früher dunkel wird. Dies sollten Sie auf dem Heimweg von der Arbeit ebenso berücksichtigen wie beim Outdoor-Sport nach Feierabend.

Sowohl tagsüber wie nachts beeinträchtigt eine Reihe von Faktoren die Sicht von Verkehrsteilnehmern. Statistisch ist es im Oktober an jedem dritten Tag neblig. Morgens und abends blendet die tief stehende Sonne. Das Nachtsehvermögen wird durch Reflektionen auf nasser Straße stärker auf die Probe gestellt. Denken Sie daran, dass die Augen mit zunehmendem Alter länger brauchen, von hell nach dunkel umzuschalten – nach Gegenverkehr sind Sie unter Umständen sekundenlang im „Blindflug“ unterwegs. Lassen Sie deshalb bei einem Sehtest auch Ihr Nachtsehvermögen prüfen.

Nasses Laub hat auf Straßen und Wegen ähnliche Eigenschaften wie das erste Eis im Winter – Lenk- und Bremsmanöver können so unerwartete Effekte haben. Auch ohne Laub sorgen Nässe und Regen für geringere Bodenhaftung. Fahren Sie deshalb vorausschauend und halten Sie größeren Sicherheitsabstand.

Eine weitere Gefahr stellen die Herbststürme dar. Seitenwind und Sturmböen bringen Autos aus der Spur und Fahrradfahrer aus dem Gleichgewicht. Fußgänger müssen ebenfalls vorsichtig sein, besonders, wenn sie mit einem Regenschirm unterwegs sind. Abgerissene Äste und umgestürzte Bäume können unerwartete Hindernisse werden.

Lichttest

Als Autofahrer können Sie einen kostenlosen Lichttest in einer der 37.800 Werkstätten des Deut­schen Kfz-Gewerbes durchführen lassen. Hier werden Scheinwerfer und Schluss­leuchten geprüft.

  Tipps für Autofahrer und Motorradfahrer

  • Sehen und gesehen werden

  • Mehr Durchblick

  • Reifen und Bremsen

  • Vorsicht, Wildwechsel

Sehen und gesehen werden

  • Fahren Sie in der Dämmerung und bei schlechter Sicht mit Licht – Sie sehen mehr und werden von anderen Verkehrsteilnehmern auch eher registriert.
  • Achtung: Tagfahrlicht leuchtet nur vorne, nach hinten ist Ihr Fahrzeug bei dieser Schalterstellung unbeleuchtet. Und Standlicht ist – der Name deutet es an – nicht zum Fahren gedacht.
  • Mit Fernlicht sehen sie im Nebel nicht besser, sondern schlechter, denn die Nebeltröpfchen reflektieren stark – Sie blenden sich selbst.
  • Nebelscheinwerfer dürfen Sie nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schnee einschalten, sonst blenden Sie den Gegenverkehr.
  • Die Nebelschlussleuchte dürfen Sie erst bei Sichtweiten unter 50 Metern (Abstand zwischen zwei Leitpfosten) einschalten. Achtung: Mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte dürfen Sie höchstens 50 km/h fahren, auch auf der Autobahn!

Mehr Durchblick

  • Kratzen Sie vereiste Scheiben vollständig frei, bevor Sie losfahren, auch seitlich – mit „Sehschlitzen“ sehen Sie nicht genug, und Ihre Scheibenwischer sind dann ebenfalls nutzlos.
  • Ersetzen Sie verschlissene Scheibenwischer, die Schlieren auf der Windschutzscheibe hinterlassen.
  • Füllen Sie Ihre Scheibenwaschanlage regelmäßig nach, achten Sie dabei auf ausreichenden Frostschutz.
  • Reinigen Sie Ihre Scheiben regelmäßig von innen. Verschmutzte Scheiben beschlagen leichter.

Reifen und Bremsen

  • Nach der „O-O-Regel“ („Oktober bis Ostern“) sollten Sie jetzt Winterreifen aufziehen. Unter 7 °C werden Sommerreifen härter und haben schlechtere Fahr- und Bremseigenschaften.
  • Winterreifenpflicht: Sind Sie mit Sommerreifen unterwegs, obwohl die Straßenverhältnisse Winterreifen erfordern, erhalten Sie bei einem Unfall auf jeden Fall eine Mitschuld.
  • Achten Sie auf ausreichendes Reifenprofil – die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist auf Schnee zu wenig, mit 4 mm sind Sie auf der sicheren Seite.
  • Bei winterlichen Verhältnissen haben Sie mit Sommerreifen einen fast 50 % längeren Bremsweg als mit Winterreifen.
  • Unterschätzen Sie den Einfluss des Straßenzustandes nicht: Wenn Sie mit Sommerreifen bei einer Vollbremsung auf trockener Fahrbahn aus 100 km/h nach 35 m stehen, brauchen Sie dazu auf nasser Straße bereits 75 m. Liegt noch zusätzlich Laub und Schmutz auf der Straße, stehen Sie erst nach knapp 130 m, auf Schnee sogar erst nach fast 200 m.

Vorsicht, Wildwechsel

  • Tiere können zu jeder Tageszeit die Straße überqueren. Wild ist besonders in der Dämmerung und den frühen Abendstunden aktiv.
  • Fahren Sie am Wald und an unübersichtlichen Feldrainen langsam. Seien sie besonders vorsichtig auf neu geführten Straßen, da Wildtiere auf ihren vertrauten Pfaden bleiben.
  • Sehen Sie Wild am Straßenrand oder auf der Straße, blenden Sie ab,bremsen Sie kontrolliert und hupen Sie.
  • Wo ein Wildtier ist, sind oft mehrere; gerade Rehe und Wildschweine sind selten alleine unterwegs.
  • Ist das Wild schon zu nahe, unternehmen Sie keine wilden Ausweichversuche, sondern halten Sie das Lenkrad gerade und bremsen Sie. Ein Aufprall mit reduzierter Geschwindigkeit ist weniger riskant als der Abflug in den Straßengraben oder an einen Baum.

  Sicherheitstipps für Radfahrer

Als Radfahrer sind Sie im Zweifelsfall der schwächere Verkehrsteilnehmer. Gehen Sie daher immer davon aus, dass Sie unsichtbar sind, und fahren Sie entsprechend vorausschauend. Rechnen Sie grundsätzlich mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer – besonders bei Kindern und alten Menschen. Denken Sie an den toten Winkel von Kraftfahrzeugen. Und falls Sie selbst mit dem Auto unterwegs sind: Achten Sie ebenso auf Radfahrer.

Im Herbst sollten Sie sich diese Regeln besonders zu Herzen nehmen:

  • Achten Sie auf den Fahrbahnzustand – hohe Rutschgefahr auf feuchtem Laub und an Stellen, wo sich Feuchtigkeit sammelt, oder die mangels Windschatten besonders auskühlen.
  • Fahren Sie mit Helm – schon ein Sturz kann ohne Kopfschutz lebensgefährlich sein.
  • Bei schlechter Sicht immer mit Licht – damit Sie auch bei Nebel, in der Dämmerung und bei Nacht gesehen werden.
  • Zur Beleuchtung gehören unbedingt Vorder- und Rücklicht (idealerweise mit Standlichtschaltung), Rückstrahler vorne und hinten sowie Reflektoren an den Pedalen und den Seiten.
  • Achten Sie auf den technisch einwandfreien Zustand Ihres Rades, besonders der Brems- und Lichtanlage.
  • Seien Sie nicht als graue Maus unterwegs – tragen Sie auffällige Kleidung in hellen Farben, am besten mit reflektierenden Streifen.
  • Halten Sie auf der Straße wenigstens einen halben Meter Sicherheitsabstand zum Fahrbahnrand ein, damit ein kleiner Schlenker nicht gleich an den Bordstein führt.
  • Geben Sie rechtzeitig und deutlich Handzeichen vor dem Abbiegen.
  • Vergessen Sie nicht den Blick nach hinten vor dem Abbiegen und bei geplanten Ausweichmanövern.

Gutes Licht rundum

Beim Fahrrad ist die korrekte Beleuchtung noch wichtiger als beim Auto, damit Sie auf zwei Rädern nicht von anderen Ver­kehr­steilnehmern übersehen werden.

  Als Fußgänger sicher unterwegs

Modisches Schwarz kann im Winter lebensgefährlich sein: Autofahrer erkennen Fußgänger in dunkler Kleidung erst aus 25 m Entfernung. Schon bei 50 km/h beträgt der Anhalteweg eines Autos jedoch bis zu 40 m. Tragen Sie als Fußgänger dagegen helle Kleidung, sind Sie für Autofahrer schon aus 80 m Entfernung sichtbar, besitzt die Kleidung Reflektoren, steigt der Abstand auf 150 m.

Reflektoren an Kleidung sollten die Norm DIN EN 13 356 erfüllen und das CE-Zeichen tragen. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit garantiert, dass das Produkt regelmäßig überwacht wird. Besonders hell leuchten Reflektorfäden mit mikroskopisch kleinen verspiegelten Glaskügelchen. Sie lassen sich unauffällig in Jacken, Mäntel, Stirnbändern oder Mützen verarbeiten.

Zu Fuß müssen Sie sich drauf einstellen, dass Wege und Treppen rutschig sein können. Angewehtes Laub kann außerdem Kanten, Stufen, Vertiefungen und andere Stolperfallen verdecken. Tragen Sie Schuhwerk mit profilierten und rutschfesten Sohlen. Damit haben Sie beim Gehen ebenso sicheren Halt wie beim Ein- und Aussteigen in Bus und Bahn.

Wenn Sie mit Regenschirm unterwegs sind, halten Sie ihn nicht so vor das Gesicht, dass Sie nur noch ihre Füße sehen, sondern behalten Sie Ihre Umgebung im Auge. Und verzichten Sie lieber auf Musik aus dem MP3-Player.

Treten Sie außerdem nicht im Vertrauen auf die moderne Technik abrupt auf die Straße, sondern kalkulieren Sie den längeren Brems- und Anhalteweg von Autos und Fahrrädern ein.

  Die Services

Allianz - Service: Doc on Call 

Doc on Call

Unser kostenloser Service Doc on Call ermöglicht Ihnen, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen.

Allianz -  

Infothek

Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.

Allianz - Rehabilitation nach Operation oder Erkrankung

Reha-Vermittlung

Nach schwe­ren Er­kran­kun­gen oder Ein­grif­fen ist u. U. eine An­schluss­heil­be­hand­lung (AHB) er­for­der­lich. Die Allianz Pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung hilft bei der Suche nach ei­ner ge­eig­ne­ten Form und Ein­rich­tung.