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Hausmittel bei Erkältungen

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  Schnupfen, Halsweh, Husten, leichtes Fieber

Allianz - Erkältungen lassen sich mit einfachen Mitteln in Schach halten

Gerade in der kalten Jahreszeit grassieren Erkältungskrankheiten. Kälte und trockene Luft schwächen die natürliche Abwehr, und Erkältungsviren können sich leicht in den oberen Atemwegen ausbreiten. Wenn die Atemwege entzündet und verschleimt sind, dauert es in der Regel eine Woche bis zehn Tage, bis die Erkältungsbeschwerden abklingen. Bewährte Hausmittel lindern die Symptome.

  Schonen und trinken

Eine Erkältungskrankheit ist eine akute Infektion der oberen Atemwege, die Ihre Immunabwehr beschäftigt. Solange nur die Nase etwas läuft, können Sie noch leichten Sport machen und in die Sauna gehen. Ansonsten lautet die Devise: Keine körperliche Anstrengung, keine Sauna. Mit anderen Worten: Schonen Sie sich bei erhöhter Körpertemperatur oder Fieber, geschwollenen oder schmerzenden Lymphknoten, Husten, Hals- oder Gliederschmerzen. Und warten Sie mit dem Sport, bis Sie mindestens vier Tage beschwerdefrei sind.

Bei Virusinfektionen besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die Erreger sich im ganzen Körper ausbreiten und auch den Herzmuskel befallen. Die doppelte Belastung aus Entzündung und Sport kann den Herzmuskel dauerhaft schädigen.

Viel trinken

Bei Erkältungen und Fieber benötigt Ihr Körper mehr Flüssigkeit. Trinken Sie pro 1 °C über 37 °C  ½–1 Liter mehr am Tag – Wasser, Früchte- oder Kräutertee. Die erhöhte Flüssigkeitszufuhr verdünnt zudem den Schleim in den Atemwegen.

  Hausmittel gegen Schnupfen

  • Inhalationen

  • Salzwasserspülung

Inhalationen

  • 20 Gramm Kamillenblüten, 10 Gramm Thymiankraut und 10 Gramm Salbeiblätter mischen, ein bis zwei Esslöffel davon mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und nach fünf Minuten inhalieren.
  • Je 20 Gramm Kamillenblüten, Thymiankraut und Oregano mischen. Ein bis zwei Esslöffel der Mischung mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und nach fünf Minuten inhalieren.
  • Je zehn Tropfen Latschenkiefer-, Thymian- und Eukalyptusöl mischen. Drei bis fünf Tropfen der Mischung in das heiße Inhalationswasser geben und die Dämpfe einatmen.
  • Sie können auch Badeöle verwenden. Halten Sie sich dann an die Dosierungsanweisung der jeweiligen Produkte.
  • Vorsicht: Allergiker und Asthmatiker vertragen unter Umständen keine ätherischen Öle. Alternativ können Sie eine Zwiebel klein hacken, mit einem halben Liter Wasser aufkochen und die Dämpfe einatmen. Jedoch vertragen manche Allergiker und Asthmatiker keinen Zwiebeldampf.

Salzwasserspülung

Verwenden Sie eine 0,9-prozentige Salzwasserlösung. Diese können Sie fertig kaufen (Apotheke, Drogerie) oder selbst herstellen (neun Gramm Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser).

Ziehen Sie das Salzwasser durch die Nase hoch und schniefen Sie es anschließend wieder heraus. Die selbst hergestellte Lösung ist einen Tag haltbar.

Eine Nasenspülung reinigt die Nasenschleimhaut und befeuchtet die Flimmerhärchen. So kann sich die Nase besser gegen Bakterien und Viren wehren. Regelmäßige Nasenspülungen mit Salzwasser beugen Erkältungen vor.

  Hausmittel gegen Husten

  • Bitte beachten

  • Hustensaft aus Zitrone

  • Hustensaft aus Zwiebel

  • Hustensaft aus Rettich

  • Krampflösender Hustentee

  • Schleimlösender Hustentee

  • Entzündungshemmender Hustentee

  • Brustwickel

Bitte beachten

Akuter Husten dauert weniger als drei Wochen. Verschwindet der Husten nicht oder kommen hohes Fieber, blutiger Auswurf oder Atemnot dazu, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.

Hustensaft aus Zitrone

  • Mehrere Zitronen schälen, in Scheiben schneiden und in einer Schüssel dick mit Zucker bestreuen.
  • Etwa zwölf Stunden stehen lassen.
  • Dreimal täglich je einen Esslöffel davon einnehmen.
  • Den Rest im Kühlschrank aufbewahren.

Hustensaft aus Zwiebel

  • Je 100 Gramm gehackte Zwiebel und Kandiszucker so lange kochen, bis sich der Zucker gelöst hat.
  • Saft abseihen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Dreimal täglich je einen Esslöffel davon einnehmen.
  • Zwiebel wirkt bakterienabtötend, entzündungshemmend und verflüssigt den Schleim.

Hustensaft aus Rettich

  • Schwarzen Rettich halbieren und aushöhlen.
  • Beide Hälften mit Honig füllen und zwölf Stunden ziehen lassen.
  • Dreimal täglich je einen Esslöffel davon einnehmen, den Rest im Kühlschrank aufbewahren.
  • Die Senföle des schwarzen Rettichs wirken schleimlösend und bakterienabtötend.

Krampflösender Hustentee

  • Einen Teelöffel Thymiankraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen.
  • Zehn Minuten ziehen lassen.
  • Täglich drei bis vier Tassen trinken.
  • Statt Thymian kann man auch je einen Teelöffel Anis oder Fenchel nehmen.

Schleimlösender Hustentee

  • Einen Teelöffel Schlüsselblumenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen.
  • Zehn Minuten ziehen lassen.
  • Täglich zwei bis drei Tassen trinken.
  • Statt Schlüsselblumenblüten können Sie auch einen Teelöffel Königskerzenblüten verwenden.

Entzündungshemmender Hustentee

  • Einen Esslöffel blaue Malvenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen.
  • Zehn Minuten ziehen lassen.
  • Täglich sechs bis acht Tassen trinken.
  • Statt Malvenblüten können Sie auch einen Teelöffel Isländisches Moos verwenden.

Brustwickel

Auch Kartoffel-, Quark- und Zitronenwickel helfen gegen Husten. Bereiten Sie die Wickel wie im Absatz „Halsschmerzen“ beschrieben zu. Legen Sie die Auflage auf die Brust und umwickeln Sie das Ganze mit einem großen Handtuch.

  Hausmittel gegen Halsweh

  • Bitte beachten

  • Kartoffelwickel

  • Quarkwickel

  • Lehmwickel

  • Zitronenwickel

  • Gurgellösung mit Kamille und Salbei

  • Eibischtee

  • Isländisch-Moos-Tee

Bitte beachten

Halswickel verbessern die Durchblutung und fördern dadurch die lokale Immunabwehr. Sie sollten allerdings den Arzt aufsuchen, wenn sich zu den Halsschmerzen hohes Fieber gesellt oder im Rachen bzw. auf den Mandeln weißliche Punkte zu sehen sind. Eine Streptokokkeninfektion kann hier die Ursache sein. Ohne Therapie drohen in diesem Fall Herz- und Nierenerkrankungen.

Kartoffelwickel

  • Kartoffeln wie Pellkartoffeln kochen, zerstampfen und auf ein Tuch legen.
  • Etwas auskühlen lassen und um den Hals legen.
  • Mit einem Wollschal festbinden.
  • Der warme Kartoffelwickel sollte etwa eine Stunde einwirken.
  • Aber Vorsicht: Nicht zu heiße Kartoffeln verwenden, sonst besteht Verbrennungsgefahr.

Quarkwickel

  • Zimmerwarmen Quark etwa einen Zentimeter dick auf ein Tuch streichen.
  • Um den Hals legen und mit einem Wollschal umwickeln.
  • Mehrere Stunden wirken lassen.

Lehmwickel

  • Zwei bis drei Esslöffel Heilerde aus der Apotheke oder Drogerie mit etwas Wasser zu einem Brei verrühren.
  • Auf ein Tuch streichen und um den Hals binden.
  • Mit einem Wollschal umwickeln.
  • Erst abnehmen, wenn die Heilerde trocken ist. Das dauert einige Stunden.

Zitronenwickel

  • Tuch in reinen Zitronensaft tauchen und auf den Hals legen.
  • Mit einem zweiten Tuch umwickeln und bis zu zwei Stunden einwirken lassen.
  • Vorsicht: Bei manchen Menschen können Zitronen zu allergischen Hautausschlägen führen.

Gurgellösung mit Kamille und Salbei

  • Je einen Teelöffel Kamillenblüten und Salbeiblätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen.
  • Zehn Minuten ziehen lassen.
  • Noch warm gurgeln.
  • Kamille und Salbei wirken entzündungshemmend.

Eibischtee

  • Einen Esslöffel geschnittene Eibischwurzel (fertig in der Apotheke zu kaufen) mit kaltem Wasser übergießen. Heißes Wasser würde die Stärke aus der Wurzel lösen, die Freisetzung der Wirkstoffe behindern und den Tee eindicken.
  • Den Tee zwei bis drei Stunden ziehen lassen, dann abseihen.
  • Vor dem Trinken kurz aufkochen und täglich zwei bis drei Tassen trinken.
  • Eibisch enthält wie Isländisch Moos Substanzen, die sich wie ein Film über die gereizten Schleimhäute legen und diese beruhigen.

Isländisch-Moos-Tee

  • Zwei Teelöffel des geschnittenen Mooses (fertig in der Apotheke zu kaufen) mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen.
  • Eine halbe Minute ziehen lassen.
  • Mehrmals täglich eine Tasse trinken.

  Hausmittel gegen Fieber

  • Bitte beachten

  • Schweißtreibender Tee

  • Schweißtreibender und entzüngungshemmender Tee

  • Fußbad

  • Zwiebelauflage

  • Wadenwickel

Bitte beachten

            • Bei Fieberbeginn helfen Heiltees und Schwitzkuren. Treiben Sie die Temperatur aber nicht über 39 °C.
            • Wenn Sie weder chronisch krank noch abwehrgeschwächt sind, dann kann es bei gutem Allgemeinbefinden sinnvoll sein, sich auszuruhen und viel zu trinken, anstatt früh zu fiebersenkenden Medikamenten zu greifen.
            • Steigt das Fieber über 39 °C, senken Sie es behutsam mit lauwarmen Wadenwickeln – maximal um 1 °C im Verlauf einer bis anderthalb Stunden. Halten Sie zudem die Füße warm, auch wenn die Wadenwickel angelegt sind.
            • Benutzen Sie niemals kalte Wadenwickel. Diese führen nur dazu, dass der Körper die Unterschenkel schlechter durchblutet und die Kerntemperatur zusätzlich steigt.
            • Bei kalten Beinen helfen Wadenwickel nicht. In diesem Fall benötigen Sie Medikamente, z. B. Paracetamol.
            • Nach zwei bis drei Tagen sollte das Fieber selbst abklingen. Hält das Fieber länger an oder steigt es auf 40 °C, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Schweißtreibender Tee

  • Einen Teelöffel Lindenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser überbrühen.
  • Fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und mit ein wenig Honig süßen.
  • Trinken Sie davon drei- bis fünfmal täglich eine Tasse.
  • Alternativ können Sie statt der Lindenblüten auch Holunder- oder Mädesüßblüten (fertig in der Apotheke zu kaufen) nehmen.

Schweißtreibender und entzüngungshemmender Tee

  • 70 Gramm Lindenblüten, 15 Gramm Pfefferminzblätter, 10 Gramm Mädesüßblüten und 5 Gramm Pomeranzenschalen mischen.
  • Pro Tasse einen Teelöffel mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.
  • Mehrmals täglich eine Tasse trinken.

Fußbad

  • Füllen Sie eine Schüssel mit warmem Wasser (etwa 40 °C).
  • Geben Sie fünf bis acht Tropfen Fichtennadelöl dazu.
  • Baden Sie Ihre Füße darin etwa 15 Minuten lang.
  • Dann abtrocknen, dicke Socken anziehen, ins Bett legen und schwitzen.

Zwiebelauflage

  • Eine Zwiebel schälen, hacken und in ein Tuch legen.
  • Dieses auf die Fußsohle legen und eine Socke darüber ziehen.
  • Zwiebelauflagen haben sich besonders bei beginnender Erkältung bewährt.
  • Die Wirkung der Zwiebelauflage können Sie intensivieren, wenn Sie die Füße zusätzlich auf eine Wärmflasche legen.

Wadenwickel

  • Sie entziehen dem Körper Wärme und senken das Fieber.
  • Tauchen Sie zwei Handtücher in lauwarmes Wasser und wickeln Sie beide Handtücher um die Waden.
  • Darüber können Sie ein dickes Frotteehandtuch wickeln.
  • Kühlen Sie damit die Waden etwa 10 bis 15 Minuten.
  • Wiederholen Sie den Vorgang im Verlauf von einer bis anderthalb Stunden zwei- bis dreimal, bis das Fieber um 1 °C gesunken ist.
  • Außerdem können Sie einen Schuss Obstessig, den Saft einer halben Zitrone oder Pfefferminztee ins Wasser geben.

  Erkältungen sind unvermeidbar

Bisher sind über 300 verschiedene Viren bekannt, die eine akute Infektion der oberen Atemwege verursachen können. Aufgrund dieser Vielfalt können sich Menschen mehrmals im Jahr erkälten: Vorschulkinder etwa vier- bis achtmal und Erwachsene zwei- bis dreimal. Die klassischen Erkältungssymptome umfassen Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit in verschieden starken Ausprägungen. Häufig fühlen sich die Betroffenen matt und haben erhöhte Körpertemperatur (37,5 bis 38,0 °C) bis leichtes Fieber (38,1 bis 38,5 °C).

  Checkliste Erkältung

  Weiterführende Informationen

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