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Tipps gegen Völlegefühl und Sodbrennen

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  Magen unter Feuer

Allianz - Mit ein paar Maßnahmen zum ungetrübten Genuss an den Festtagen

Je nach Konfession und Tradition häufen sich Dezember und Januar die Festtage. Ob Chanukka, Weihnachten, Silvester oder orthodoxes Neujahr, viele schlemmen, bis der Hosenbund spannt. So verwandeln sich Besinnlichkeit und Feierlaune schnell in Völlegefühl und Sodbrennen. Sie können jedoch Ihre Verdauung schonen, ohne auf kulinarische Genüsse verzichten zu müssen.

  Völlegefühl vermeiden

Gerade an Weihnachten reiht sich ein Festgelage ans andere, zwischen den Mahlzeiten locken Plätzchen und Lebkuchen. Da kann auch die stärkste Verdauung nur schwer mithalten. Ist der Magen voll und gedehnt, stellt sich unangenehmes Völlegefühl ein.

Mit folgenden Tipps schonen Sie Ihren Magen:

  • Steht ein Festessen an, dann essen Sie bei der vorhergehenden Mahlzeit nur etwas Leichtes, z. B. Obst und Müsli zum Frühstück oder einen Gemüseeintopf zu Mittag.
  • Kochen bzw. backen Sie mit Kräutern und Gewürzen wie Liebstöckel, Majoran, Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander oder Ingwer. Diese regen die Verdauung an.
  • Verwenden Sie für Ihre Festmenüs auch verdauungsfördernde Lebensmittel wie Artischocke, Chicorée, Endivie oder Papaya.
  • Trinken Sie beim Essen reichlich Wasser und Saftschorle.
  • Servieren Sie das Festmenü in mehreren Gängen, z. B. Salat, Suppe, Hauptgericht und Dessert. Lassen Sie zwischen den Gängen Pausen, damit sich das Essen über eine Stunde erstreckt. So haben Sie und Ihre Gäste Zeit satt zu werden, ohne die Magenwände zu überdehnen. Kurzum: Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie.
  • Trinken Sie zum Abschluss einen Espresso oder einen milden (säurearmen) Kaffee. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an.
  • Verzichten Sie auf den Verdauungsschnaps. Der Alkohol betäubt nur die Magennerven und gaukelt eine Verbesserung des Völlegefühls vor. Außerdem verzögert Alkohol die Fettverdauung, da die Leber zuerst den giftigen Alkohol abbaut.
  • Machen Sie einen ausgedehnten Spaziergang. Die Bewegung stimuliert den Darm und bringt auch die Verdauung auf Trab.

  Sodbrennen lindern

Sodbrennen und seine Symptome gehören zu den häufigen Beschwerden: saures Aufstoßen, Brennen hinter dem Brustbein und im Liegen, oder beim Vorbeugen fließt Magensaft bis hoch in den Rachen.

Idealerweise schonen Sie Ihren Magen, indem Sie die üblichen lebensstilbedingten Ursachen reduzieren oder meiden:

  • übermäßiges Essen
  • reichlich fette, saure, süße oder sehr scharfe Speisen
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • Kaffee, Alkohol
  • Rauchen
  • zu enge Kleidung
  • Übergewicht
  • Stress

Bei leichten Beschwerden können folgende Tipps Linderung verschaffen:

  • Trinken Sie Wasser oder Milch nach dem Essen, um die Magensäure zu verdünnen.
  • Essen Sie stärkehaltige Lebensmittel wie gekochte Kartoffeln, Weißbrot oder Banane, um die Magensäure zu binden. Manchen hilft es, ein paar Nüsse oder Mandeln zu essen.
  • Geben Sie Ihrem Körper Zeit zu verdauen. Essen Sie daher drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr.
  • Schlafen Sie mit erhöhtem Kopfende. So kann der Magensaft nicht ungehindert durch die Speiseröhre in den Rachen fließen.
  • Beobachten Sie, auf welche Lebens- und Genussmittel Sie empfindlich reagieren, und meiden Sie diese.

Übrigens: Auch eine Schwangerschaft kann Sodbrennen provozieren, sobald die Gebärmutter wächst und auf den Magen drückt.

Krankheitssymptom Sodbrennen

Häufiges Sodbrennen kann Symptom sein z. B. für Re­flux­krank­heit, Spei­se­röh­ren­ent­zün­dung, Ma­gen­geschwür oder -krebs. Eine unbehandelte Refluxkrankheit kann das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen.

  Blähungen lindern

Nach üppigen Gelagen stellen sich häufig Blähungen ein. Erst bläht sich der Bauch mehr oder weniger schmerzhaft auf, bis die Gase und damit der Überdruck mehr oder weniger auffällig entweichen. Die Ursachen für Blähungen können hierbei sehr unterschiedlich sein:

  • verschluckte Luft beim hastigen Essen
  • plötzliche Ernährungsumstellung auf ballaststoffreiche Kost (Vollkorn, Rohkost)
  • stark blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl- und Zwiebelgemüse.
  • große Mengen an zuckerhaltigen (z. B. Tiefkühlpizza, Kuchen) und eiweißreichen Lebensmitteln (z. B. Fleisch, Wurst)
  • kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol
  • stressbedingte Verdauungsstörungen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, z. B. gegen Laktose (Milchzucker) oder Gluten (Klebereiweiß)
  • Krankheiten, z. B. Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelallergien, Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, Leberzirrhose, Darmverschluss, Darmkrebs.

So verhindern Sie den unangenehmen Überdruck:

  • Genießen Sie Ihr Essen langsam, so schlucken Sie am wenigsten Luft.
  • Essen Sie stark blähende Lebensmittel nur in geringen Mengen.
  • Nutzen Sie Ihre eigene Erfahrung und meiden Sie Lebensmittel, auf die Sie besonders empfindlich reagieren.
  • Kochen bzw. backen Sie mit verdauungsfördernden Kräutern und Gewürzen wie Liebstöckel, Majoran, Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander oder Ingwer.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport und gönnen Sie sich jeden Tag mindestens einen Spaziergang. Die Bewegung fördert auch die Verdauung.

Bei akuten Blähungen können folgende Tipps helfen:

  • Kräutertee mit Anis, Fenchel und Kümmel wirkt der Gasentwicklung entgegen.
  • Warme Wickel oder eine Wärmflasche entspannen den Darm.
  • Eine Bauchmassage mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn kann helfen, die Winde an das Ende des Verdauungstraktes zu befördern.

Krankheitssymptom Blähungen

Leiden Sie außerdem an starken Bauch­schmerzen, müssen Sie sich über­ge­ben oder ist Ihr Stuhlgang verändert? Halten die Beschwerden tagelang an? Dann sollte Ihr Arzt klären, ob z. B. eine Darm­er­kran­kung die Ursache ist.

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