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Kalorienfalle Weihnachten

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  Hüftgold-Alarm

Allianz - Wer gesund und schlank durch den Advent kommen will, muss mancher Versuchung widerstehen.

Weihnachten naht und der Duft von Plätzchen, gebrannten Mandeln und Glühwein liegt in der Luft. Nur schade, dass so viele Leckereien ungesund sind und sich auch auf der Waage niederschlagen. Wer ein paar Regeln beachtet, startet fit und ohne zusätzliches Hüftgold ins neue Jahr.

  Gesund und schlank durch den Advent

Ein Plätzchen hier, ein Stück Stollen da, und dann auch noch das deftige Weihnachtsmenü: Für die meisten von uns besteht der Dezember aus einer scheinbar unendlichen Reihe an süßen und fettigen Schlemmereien. Im Januar plagt einen dann das schlechte Gewissen, und mancher ärgert sich über die zusätzlichen Pfunde. Das ist auch kein Wunder: Eine Tasse Glühwein schlägt mit rund 200 Kalorien zu Buche, hundert Gramm Nürnberger Lebkuchen bringen rund 450 und eine Portion Weihnachtsgans mit Beilagen rund 1.200 Kalorien.

Wer keine Figurprobleme hat, sollte übrigens trotzdem aufpassen. Auch einem schlanken Körper setzt das Zuviel an Fett, Zucker und Alkohol zu. Da schnellen Cholesterinwert, Blutdruck oder Blutzucker schnell in die Höhe, Galle und Magen können rebellieren. Gleichzeitig rächt sich der Körper oft mit Müdigkeit, unreiner Haut und vielen anderen Symptomen. Sollten wir Weihnachten deshalb am besten gleich absagen? Natürlich nicht!

Mehr Öl bitte!

Ersetzen Sie beim Backen 100 Gramm Butter durch 80 Milliliter Rapsöl und fetten Sie auch das Blech mit Öl ein. So profitieren Sie dreifach: weniger Kalorien, kein Cholesterin und gesunde Fettsäuren.

  Genuss ohne Reue

Die Schlemmereien gehören zum Fest einfach dazu. Regel Nummer eins heißt daher: Genießen ist erlaubt. Genuss bedeutet allerdings, sich einen Lebkuchen zum Kaffee zu gönnen und nicht gleich eine ganze Schüssel. Wer das Gute bewusst zelebriert und vorher festlegt, wie viel er essen will, tappt nicht so schnell in die Kalorienfalle. Wenn Sie Zeit haben, backen am besten selbst. Aus hochwertigen Zutaten entstehen dann Naschereien, die viel gesünder sind als die Ware aus dem Supermarkt.

Probieren Sie dabei auch kalorienärmere Sorten wie Lebkuchen mit Honig oder Früchtebrot aus. Aber auch bei den traditionellen Rezepten lassen sich Kalorien sparen. So können Sie bei fast allen Gebäcksorten den Zuckeranteil ohne Geschmackseinbuße um ein Drittel verringern. Wer außerdem die Butter durch hochwertiges Pflanzenöl ersetzt, tut seinem Körper zusätzlich Gutes.

Nüsse und Mandeln für die Leckereien sollten Sie lieber selbst mahlen: Gemahlen abgepackte Kerne sind oft mit Schimmelpilzgiften, den sogenannten Aflatoxinen, belastet. Gleichzeitig sind sie durch ihre große Oberfläche anfällig für Keime sowie das Ranzigwerden der enthaltenen Fette. Auch Trockenfrüchte, insbesondere Feigen, enthalten häufig Aflatoxine. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft hochwertige Ware und verzehrt keine allzu großen Mengen.

 

Nicht zu heiß

Backen Sie Plätzchen bei höchstens 180 Grad mit Umluft. So entsteht weniger Acrylamid. Der Stoff, der bei zu heißem Backen oder Braten entsteht, steht in Verdacht, Krebs zu begünstigen.

  Glühwein-Fieber

Zum Bummel über den Weihnachtsmarkt gehört der Glühwein einfach dazu. Dass der am nächsten Tag oft Kopfschmerzen verursacht, hat mehrere Gründe: Zum einen überdeckt der hohe Zuckergehalt den Alkoholgeschmack, sodass man manchmal mehr trinkt als gut ist. Zum anderen können auch kleine Mengen zu Kopf steigen. Die Wärme des Getränks und der Zucker sorgen dafür, dass der Körper den Alkohol schnell aufnimmt.

Gefährlich wird es, wenn Händler die minderwertige Qualität eines Weins durch viel Zucker und Gewürze überdecken. Der billige Wein enthält oft mehr der sogenannten Fuselöle, und die sorgen dafür, dass am nächsten Tag der Schädel brummt. Wenn Sie nach einer gesünderen Alternative suchen, bestellen Sie Weinschorle oder einen duftenden Weihnachtstee. Ebenfalls eine Idee: Punsch ohne Zucker, aber mit vielen Weihnachtsgewürzen zu Hause zubereiten und die Freunde dazu einladen.

Glühwein-Test

Ob Glühwein frisch ist, erkennen Sie an seiner Farbe: Ist sie intensiv rot, ist alles in Ordnung. Sieht er bräunlich aus, ist er schon älter. Die Oxidationsprozesse beim langen Warmhalten verleihen ihm die Färbung.

  Gesunde Gewürze

Auch wenn fast überall Kalorienfallen lauern, viele Weihnachtsspezialitäten enthalten gesunde Zutaten. Regelrechte Gesundmacher sind zum Beispiel die Gewürze. So wirkt das Lebkuchengewürz Kardamom antibakteriell und schleimlösend. Die gleiche Wirkung wird dem verwandten Ingwer zugeschrieben. Außerdem lindert Ingwer Schmerzen und hilft gegen Übelkeit. Echte Vanille entspannt und beruhigt die Nerven. Anis hilft zusätzlich bei der Verdauung fetter Speisen. Nelken hemmen Entzündungen und regen die Verdauung an.

Zimt schließlich wirkt sich positiv auf die Cholesterinwerte und den Blutzucker aus. Mit ihm sollten Sie allerdings aufpassen: Das vor allem im vietnamesischen Cassia-Zimt enthaltene Cumarin kann in größeren Mengen die Leber schädigen. Greifen Sie daher beim Kauf zum hochwertigen Ceylon-Zimt, der weit weniger Cumarin enthält. Eines haben die Weihnachtsgewürze übrigens gemeinsam: Ihre ätherischen Öle lösen bei uns über den Geruchssinn Glücksgefühle aus – und das ist genau das Richtige für die Weihnachtszeit.

Welcher Zimt?

Ceylon-Zimt erkennen Sie an seinen sehr dünnen, ineinander gerollten Rindenschichten. Eine Cassia-Zimtstange sieht dagegen aus wie eine dicke, an den Seiten eingerollte Rinde.

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