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Allianz - Bleibt die direkte Kommunikation auf der Strecke, bekommen Smartphone-Nutzer Probleme mit ihrem Umfeld.

Smartphones erleichtern unseren Alltag. Wir shoppen, surfen, fotografieren und vieles mehr. Geht es darum mit geliebten Menschen in Kontakt zu bleiben, können Handys sowohl verbinden als auch Beziehungen sabotieren – besonders an Feiertagen. Mancher nimmt das Handy so wichtig, dass nicht nur die direkte Kommunikation auf der Strecke bleibt, sondern auch die Fixierung auf das Gerät direkt Konflikte auslöst.

  In Kürze

  • Typische Handynutzer nehmen ihr Smartphone 76-mal am Tag in die Hand und beschäftigen sich 145 Minuten damit.
  • Übermäßiger Handykonsum kann die direkte Kommunikation mit Freunden, Partner oder Familie beeinträchtigen und damit Konflikte auslösen. Dies kann sogar zu Zerwürfnissen führen.
  • Achten Sie darauf, ob Sie mit ihrem Handy-Nutzungsverhalten Ihnen nahestehende Menschen unbeabsichtigt die kalte Schulter zeigen.
  • Gerade Eltern sollten ihren Kindern Vorbild sein, wenn es um maßvolle Handynutzung geht, und sie behutsam an den Medienkonsum heranführen.

  Wie viel ist normal?

Fast jeder zwischen 14 und 49 Jahren nutzt ein Smartphone. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es noch 88 %. Und immerhin 41 % der Über-65-Jährigen halten so Kontakt zur Welt.

Über den Tag investieren wir viel Zeit in die vielseitigen Dauerbegleiter: Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts dscout in Chicago greifen Durchschnittsnutzer 76-mal am Tag zum Handy und nutzen es insgesamt 145 Minuten. Vielnutzer kommen im Mittel auf 132-mal und 225 Minuten.

Handys sind also echte Zeitfresser. Gehen Zeit und Aufmerksamkeit fürs Handy oder Tablet zulasten der direkten Kommunikation mit geliebten Menschen, sind Konflikte programmiert.

Was ist „Phubbing“?

Phubbing ist eine Wortschöpfung aus „phone“ (Telefon) und „snub“ (brüskieren). Sie beschreibt die Unsitte, mitten in einem Gespräch sein Handy zu checken.

  Handys können Beziehungen sabotieren

Immer mehr Menschen können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Die Angst, vom Handy getrennt zu sein, hat sogar einen eigenen Namen: Nomophobie.

Die grassierende Abhängigkeit von Mobilgeräten wirkt sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen aus. Dies belegt eine Studie des britischen Verhaltenspsychologen Jo Hemmings, der 13.000 Erwachsene zum Thema Handy und Beziehung befragte:

  • 32 % der Befragten beklagten, dass sie mit dem Smartphone des Partners um dessen Aufmerksamkeit ringen müssen.
  • 38 % nutzen lieber Textnachrichten oder Soziale Medien, um unangenehme Themen mit Nahestehenden auszudiskutieren.
  • 53 % greifen zum Handy, selbst wenn sie damit eine wichtige Unterhaltung abwürgen. Dabei empfinden es 73 % als äußerst unhöflich, wenn sie selbst in solch einer Situation betroffen sind.
  • 52 % der 18- bis 25-Jährigen gaben zu, dass das Handy sogar einen intimen oder romantischen Moment unterbrach.
  • 60 % der britischen Paare sind sich einig, dass es im Schlafzimmer strikter Regeln zur Smartphone-Nutzung bedarf.

Exzessive Smartphone-Nutzung und mangelnde Aufmerksamkeit gegenüber dem Partner können somit eine Beziehung nachhaltig belasten.

  Familien brauchen handyfreie Zonen

Viele Teenager starren gefühlt stundenlang auf ihr Handy und kommunizieren über WhatsApp & Co. mit ihren Freunden. Das ist für viele Eltern eine Herausforderung, wenn sie wenigstens an Sonn- und Feiertagen mit ihrem Nachwuchs etwas unternehmen wollen. Wer die Handy-Gewohnheiten des pubertierenden Nachwuchses einzudämmen versucht, muss jedoch die richtigen Register ziehen, sonst herrscht am Ende Zwist statt der ersehnten familiären Harmonie.

Es gibt aber ebenfalls den umgekehrten Fall, dass ein Elternteil sich mehr mit seinem Smartphone statt mit seinen Kindern beschäftigt. Daher sollten auch Eltern ihren eigenen digitalen Medienkonsum von Zeit zu Zeit reflektieren und gegebenenfalls zum Wohle der Kinder einschränken. So litten laut der BLIKK-Medienstudie Säuglinge häufiger an Fütter- und Einschlafstörungen, wenn deren Eltern während der Betreuung parallel am Handy hingen.

Zudem sind Eltern bezüglich ihres Medienkonsums auch Vorbilder für ihre Kinder, für die zu viel digitaler Medienkonsum nachteilig sein kann. Spielten beispielsweise Kinder bis sechs Jahre mehr als 30 Minuten täglich mit Handy oder Tablet, so litten diese laut der BLIKK-Medienstudie später häufiger an Sprachentwicklungsstörungen und motorischer Hyperaktivität.

Die BLIKK-Medienstudie zeigt zwar nur statistische Zusammenhänge auf, dennoch belegt sie, dass Kinder behutsam an digitalen Medien herangeführt werden sollten.

Stressfreie Feiertage

Die Festtage im Kreise der Familie sind häufig von Nörgelei und Schmollen geprägt. So sorgen Sie für mehr Harmonie.

  Tipps für Handygeschädigte

Mobilgeräte sind praktisch, aber Partner, Familie und Freunde sind unersetzlich. Als Erwachsener sollten Sie daher sich schlicht fragen, wie viel Ihnen Ihre Beziehung oder Freundschaft wert ist – bevor Sie diese mit übermäßigen Medienkonsum aufs Spiel setzen. Scheuen Sie sich andererseits auch nicht, Freunde und Partner darauf aufmerksam zu machen, dass deren übermäßiger Medienkonsum Ihre Beziehung belastet.

Was Eltern betrifft: So verhindern Sie, dass Mobilgeräte die Beziehung zu Ihren Lieben belasten:

  • Seien Sie selbst Vorbild für eine maßvolle Handy-Nutzung. Wer als Elternteil alle fünf Minuten sein Smartphone checkt, muss sich nicht wundern, wenn die Kinder das ebenfalls machen.
  • Achten Sie darauf, dass Kinder unter sechs Jahren nicht mehr als eine halbe Stunde am Tag am Handy oder Tablet spielen.
  • Zwischen sechs und elf Jahren sollten die Kleinen nicht mehr als eine Stunde an Mobilgeräten spielen, und das nur unter elterlicher Aufsicht.
  • Das erste eigene Handy für Ihr Kind: Verlassen Sie sich nicht allein auf Jugendschutz-Apps. Kinder finden häufig Wege, den Schutz auszuhebeln. Reden Sie mit Ihrem Kind offen über Risiken im Internet und in Sozialen Medien.
  • Installieren Sie in Absprache mit Ihrem Kind auf seinem Handy eine App, die die tägliche Nutzungsdauer zur Selbstkontrolle erfasst, und vereinbaren Sie eine Nutzungsdauer. Spionage-Apps zur Kontrolle mögen verlockend sein, sind aber ein Vertrauensbruch, der die Eltern-Kind-Beziehung belastet.
  • Stellen Sie klare Regeln für Sonn- und Feiertage und gemeinsame Familienzeiten auf, an die sich alle gleichermaßen halten müssen. Beispiel: Für das Abendessen und den Brettspieleabend schalten alle ihr Handy und Tablet aus.
  • Berücksichtigen Sie, dass WhatsApp & Co. für Teenager wichtige Kommunikationsmittel sind, um ihre Kontakte mit Freunden zu pflegen.
  • Reden Sie mit Ihren Kindern darüber, wie wichtig für Sie die gemeinsame Zeit an Sonn- und Feiertagen ist. Entscheiden Sie gemeinsam mit ihren Kindern, wie Sie diese medienfreie Zeit verbringen wollen, z. B. in einem Erlebnisbad oder mit Brettspielen. Hauptsache Sie kommunizieren direkt miteinander und erleben gemeinsam etwas.

Krank durch Technik

Vor zehn Jahren musste man sich Nackenschmerzen und Haltungsschäden noch am PC erarbeiten. Dank Smartphone und Tablet geht das jetzt auch mobil.

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