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Zitrusfrüchte

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  Sauer und gesund

Allianz - Mehr als Zitronen und Orangen: Zitrusfrüchte sind vielfältig und vielseitig.

Die farbenfrohen Zitrusfrüchte zählen zu den beliebtesten Früchten in der kalten Jahreszeit. Ihr Geschmack ist erfrischend, ihre Aromen eine Bereicherung in unzähligen Speisen. Außerdem gelten Sie als gute Vitamin-C-Quelle. Erfahren Sie hier, wie Sie das Beste aus Zitrusfrüchten herausholen und worauf Sie unbedingt achten sollten.

  Steckbrief

Die Urformen der heutzutage kultivierten Zitruspflanzen stammen aus einer Region Asiens, die den Südwesten Chinas, den Nordosten Indiens und Burma umfasst. Überlieferungen lassen darauf schließen, dass Zitrusfrüchte bereits 2.000 v. Chr. in Südchina angebaut wurden. Die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen über Zitrusfrüchte in China datieren auf 800 v. Chr.

Vermutlich zur Zeit Alexander des Großen gelangt die Zitronatzitrone als erste Zitruspflanze in den Mittelmeerraum. Bis 300 n. Chr. folgten Zitrone und Bitterorange. Im 15. Jahrhundert waren im Mittelmeerraum zusätzlich Limette, Pampelmuse und die Orange bekannt. Im 19. Jahrhundert folgten Mandarine und Kumquat.

Etwa 1750 entstand auf Barbados die Grapefruit aus der zufälligen Kreuzung einer Orange mit einer Pampelmuse. Die Sorte Minneola hingegen war eine gezielte Kreuzung aus einer Grapefruit und einer Mandarine und kam 1931 in den USA auf den Markt.

Die Zitruspflanzen zählen zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Ihre charakteristischen aromatischen Früchte sind sogenannte Endokarpbeeren. Etwa zwei Drittel der weltweiten Ernte kommt als Obst in den Handel. Der Rest wird zu Saft, Fruchtsaftkonzentrat oder Nebenprodukten wie Pektin und ätherischen Ölen verarbeitet.

Drei Ursprünge

Da Zitruspflanzen leicht untereinander zu kreuzen sind, ist die Sortenvielfalt groß. Alle modernen Zitruspflanzen lassen sich auf drei Arten zurückführen: Zitronatzitrone (Citrus medica), Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima).

  Inhaltsstoffe

Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe schwankt je nach Art und Sorte. Die wichtigsten Nährstoffe in 100 g Fruchtfleisch sind:

  • Wasser: 85–90 g
  • Kohlenhydrate, vorwiegend Fruktose, Glukose und Saccharose: 8–13 g
  • Zitronensäure, Äpfelsäure und andere Fruchtsäuren: 1–5 g
  • Mineralstoffe, vorwiegend Kalzium und Kalium: 0,4–0,7 g
  • Vitamin C: 30–50 mg

Des Weiteren enthalten Zitrusfrüchte nennenswerte Mengen Vitamin B1, B2 und B3 sowie ätherische Öle und Polyphenole. Die Schalen enthalten zudem reichlich Pektin. Zudem enthalten insbesondere bittere Sorten sogenannte Furocumarine, die für gesundheitsschädliche Wechselwirkungen mit diversen Medikamenten verantwortlich sind.

Der Energiegehalt beträgt im Durchschnitt 47 kcal pro 100 g Fruchtfleisch.

Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) steckt vorwiegend in pflanzlicher Kost. Die lebenswichtige Substanz gehört zu den Radikalfängern. Der Tagesbedarf schwankt je nach körperlicher Belastung und Alter.

  Chemie in der Schale

Zitrusfrüchte zählen zu den nicht-klimakterischen Früchten, das heißt sie reifen nach der Ernte nicht von selbst weiter. Dementsprechend müssen die Früchte reif geerntet werden. Der Erntezeitpunkt hängt je nach Sorte vom Verhältnis der Fruchtsäuren und Zucker im Fruchtfleisch ab. Grün geerntete Zitrusfrüchte dürfen nach der Ernte jedoch noch künstlich nachreifen. Dazu lagern die Früchte bei etwa 24 °C Raumtemperatur und 90 Prozent Luftfeuchte und werden bis zu vier Tage mit Ethen begast. Diese Nachbehandlung nennt sich Entgrünung und ist unbedenklich.

Jedoch werden Zitrusfrüchte üblicherweise vor der Ernte mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt, um die Früchte vor Insekten- und Pilzbefall zu schützen. Nach der Ernte werden die frischen Früchte in Packhäusern mechanisch gereinigt, um Schmutz und den Großteil der Pflanzenschutzmittel zu entfernen.

Da hierbei auch die natürliche Wachsschicht verloren geht, erhalten die Früchte eine neue Wachsschicht. Auch wenn hierbei natürliche Wachse verwendet, so müssen die Früchte als „gewachst“ gekennzeichnet werden. Das Wachs bewahrt die Früchte im Wesentlichen vor dem Austrocknen. Hinzu kommen Oberflächenbehandlungsmittel wie E 473 und E 474, die für einen frischen Glanz sorgen.

Zudem dürfen Zitrusfrüchte mit den Konservierungsstoffen Diphenyl (E 230), Orthophenylphenol (E 231), Natriumorthophenylphenol (E 232) und Thiabendazol behandelt werden. Diese Chemikalien töten Pilze ab und verlängern so die Haltbarkeit. Die Verpackung muss entsprechend den Hinweis „konserviert“ oder „mit Thiabendazol behandelt“ enthalten.

Sofern Sie die Schale weiterverarbeiten wollen, sollten Sie Bio-Zitrusfrüchte verwenden.

Mogelpackung

„Unbehandelt“ oder „nach der Ernte unbehandelt“ bedeutet nur, dass gepflückte Früchte nicht mit Konservierungsmitteln behandelt wurden. Die Schalen können dennoch mit Pestizidrückständen belastet sein.

  Lagern

Zitrusfrüchte verströmen das Gas Ethen, das den Reifeprozess in anderen Früchten beschleunigt. Deshalb sollten Zitrusfrüchte nicht mit anderen Früchten gelagert werden.

Am besten halten sich Zitrusfrüchte in einem abgedunkelten Raum bei konstanten 11 bis 14 °C – beispielsweise in einem Naturkeller. Orangen können Sie auch im Kühlschrank aufbewahren. Je höher der Säuregehalt, umso länger bleiben optimal gelagerte Zitrusfrüchte frisch.

Idealerweise legen Sie Zitrusfrüchte in Obstsiebe oder -netze, sodass sie immer gut belüftet sind.

Wenden Sie die Früchte täglich, um Druck- und Schimmelstellen frühzeitig zu erkennen. Verwerten Sie zuerst Früchte mit beschädigter oder weicher Schale, diese verderben schneller.

Süße Sorten wie Mandarinen sollten Sie binnen ein bis zwei Wochen verzehren, spätestens sobald sich die Schale vom Fruchtfleisch löst. Ab diesem Zeitpunkt verlieren die kleinen Früchte rapide ihre Süße und ihren Geschmack.

Halbe Früchte können Sie mit der Schnittfläche nach oben lagern. Schneiden Sie einfach den eingetrockneten Teil weg, wenn Sie den Rest verwenden.

Angeschimmelte Zitrusfrüchte sind nicht mehr genießbar!

  Zubereiten

Süße Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen oder Kumquat eignen sich hervorragend für Fruchtsalate, Säfte oder Marmeladen. Die sauren Sorten kommen überwiegend als Zutaten für Salatdressings, Suppen, Saucen, Getränke, Cocktails, aber auch Kuchen und Desserts zum Einsatz.

Auch die roh ungenießbaren Sorten sind aus der Küche nicht wegzudenken. So liefert die dickschalige Zitronatzitrone nicht nur Zitronat, sondern auch Pektin, welches als Geliermittel für Marmeladen unverzichtbar ist.

Ätherische Öle von Bitterorangen wie der Bergamotte verleihen unter anderem Earl-Grey-Tee und Curaçao-Likören ihr unverwechselbares Aroma.

Schalen im Kompost

Gewachste und behandelte Schalen zersetzen sich sehr langsam. Daher sollten sie maximal ein Zehntel des Kompostes ausmachen. Etwaige Pestizidrückstände werden fast vollständig von Mikroorganismen abgebaut.

  Gesundheit: Wechselwirkungen mit Medikamenten

Zitrusfrüchte sind eine gute Vitamin-C-Quelle. Einige Sorten enthalten jedoch hohe Mengen sogenannter Furocumarine, die mit zahlreichen Arzneimitteln wechselwirken können.

Am problematischsten ist hierbei die Grapefruit. Ihre Inhaltsstoffe verhindern, dass der Darm über 24 Stunden oder sogar mehrere Tage bestimmte Medikamente nicht abbauen kann.

Die Folge: Die Arzneistoffe gelangen in weitaus höhere Dosis in den Körper – werden also überdosiert. Je nach Medikament können die Folgen schwerwiegend sein, unter anderem drohen Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen oder Knochenmarkschäden.

Außerdem genügt bereits ein Glas Grapefruitsaft oder das Fruchtfleisch einer Grapefruit, um Wechselwirkungen mit oralen Arzneien auszulösen. Bei über 40 Arzneien sind in Verbindung mit Grapefruit schwere Nebenwirkungen bekannt. Eine Liste der betroffenen Wirkstoffe finden Sie hier.

Verzichten Sie daher besser auf Grapefruitsaft, wenn Sie Medikamente oral einnehmen müssen.

Da auch Zitrusfrüchte wie Limette, Pampelmusen und Bitterorangen relevante Mengen an Furocumarinen enthalten können, sind vergleichbare Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Orangen gelten als sicher.

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