Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Arztsuche. Kontakt. Newsletter.


Online-Arztsuche

Zur Online-Arztsuche

Telefonische Arztsuche*
Telefonische Arztsuche

* 08 00.4 10 01 03 Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr,
exklusiv für vollversicherte Kunden


Fragen zur Kostenerstattung
:
08 00.4 10 01 08 *
Fragen zum Vertrag:
08 00.4 10 01 09 *
Persönliches Arztgespräch:

08 00.4 10 01 03*

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei,
aus dem Ausland: +49 89.2 07 00 29 30 1


Info Auslandsreisekranken-versicherung
:
08 00.4 10 01 08*

Auslands 24h-Notruf:
+49 89.67 85 12 34**

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei
** 24 Std./ 7Tage, gebührenpflichtig


Einfach besser informiert


Melden Sie sich für den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Allianz Gesundheitswelt an. Bleiben Sie immer bestens informiert über aktuelle Themen, Aktionen und unsere Services.

Zur Newsletteranmeldung

  • Arztsuche
  • Kontakt
  • Ausland
  • Newsletter

  Stark, schwarz und erfolgreich

Allianz - Belebende Bohne: Kaffee ist mehr als ein Wachmacher

Ob Filterkaffee oder Espresso: Kaffeetrinker weltweit schätzen die belebende Wirkung des aromatischen Heißgetränks. Bis vor wenigen Jahren hing dem koffeinhaltigen Kaffee der Ruch an, sich negativ auf die Gesundheit aus­zuwirken. Neueste Studien belegen aber, dass maßvoller Kaffeekonsum un­schäd­lich ist und unter be­stimm­ten Be­din­gun­gen sogar gesundheitsfördernd sein kann.

  Steckbrief

Historisch belegt ist, dass Kaffee im 9. Jahrhundert in Kaffa angebaut wurde, einer Region im Südosten des heutigen Äthiopien. Etwa im 14. Jahrhundert brachten Sklavenhändler die Pflanze nach Arabien. Im 16. Jahrhundert setzt der Kaffee seinen Siegeszug im Osmanischen Reich und in Persien fort. Im 17. Jahrhundert öffneten Kaffeehäuser in Italien, England und Österreich ihre Pforten.

Kaffeefrüchte ähneln Kirschen und zählen zu den Steinfrüchten. In jeder Frucht befinden sich zwei bohnenförmige Samen, die als Rohkaffee gehandelt werden.

Der Kaffeebaum zählt zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Rund 90 Kaffee-Arten sind bekannt, wobei 98 Prozent der jährlichen Kaffeeproduktion auf zwei Arten entfallen: Arabica (Coffea arabica) und Robusta (C. canephora). Daneben gibt es noch Spezialitäten wie Liberica- (C. liberica) und Excelsa-Kaffee (C. liberica var. dewevrei).

Kaffee-Legende

Der Legende nach entdeckten äthiopische Hirten die Wirkung der Kaffeebohne: Ihre Ziegen fraßen die Früchte einer eigenartigen Pflanze und waren bis in die Nacht quicklebendig. Zu Hilfe gerufene Mönche kreierten dann aus den Bohnen den belebenden Aufguss.

  Inhaltsstoffe

Geröstete Robusta-Kaffeebohnen enthalten unter anderem 35 % wasserunlösliche Polysaccharide, 28,5 % Röststoffe, 17 % Fette (Kaffeebohnenöle), 7,5 % Eiweiße, 3 % Lignin, 2,5 % Chlorogensäure, 1,3 % Koffein, 1,0 % Trigonellin sowie reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Darüber hinaus enthalten Kaffeebohnen über 800 Pflanzenstoffe, darunter Vitamin B3, Aromastoffe und Polyphenole.

Für den charakteristischen Geschmack sind vorwiegend die Röstprodukte verantwortlich, wobei es auf Temperatur und Dauer des Röstvorgangs ankommt. Bei Temperaturen um 500 °C bilden sich mehr Bitterstoffe, langsames Rösten bei etwa 200 °C erzeugt mildere Kaffees. Hell geröstete Kaffees sind säurebetonter, dunkel geröstete eher bitter. Die Crema bei Espresso und Direktaufgüssen wie Mokka besteht vorwiegend aus Kaffeeölen.

Der Brennwert von schwarzem Kaffee liegt bei nur 2 kcal pro 100 ml.Mit Zucker und Milch lässt sich der Energiegehalt jedoch problemlos auf das Niveau einer zuckerhaltigen Cola hieven. Aktuelle Kaffee-Spezialitäten bringen es mit Sirup, Sahne und großer Füllmenge sogar auf bis zu 600 kcal und damit den Kaloriengehalt eines doppelten Hamburgers.

Koffein wirkt

Eine Tasse Kaffee enthält 60 bis 120 mg Koffein. Dieses stimuliert das zen­tra­le Ner­ven­system, stei­gert Herz­tä­tig­keit und Kon­zen­tra­tions­fä­hig­keit, er­höht den Blut­druck leicht, wirkt harn­trei­bend und regt Darm­tä­tig­keit und Fett­ver­bren­nung an.

  Kaffee und Gesundheit

  • Abhängigkeit

  • Bluthochdruck

  • Cholesterinspiegel

  • Flüssigkeitshaushalt

  • Herz und Gefäße

  • Krebs

  • Schwangere und stillende Mütter

  • Sodbrennen

Abhängigkeit

Regelmäßiger Kaffeekonsum kann abhängig machen. Wer als starker Kaffeetrinker sein Lebenselixier auf einen Schlag absetzt, muss mit Entzugserscheinungen rechnen. Spätestens nach einem Tag setzen Kopfschmerzen ein. Ebenso möglich sind Übelkeit, Schwindelgefühle, Erschöpfung und Reizbarkeit. Der Körper kann sich aber binnen ein bis zwei Wochen anpassen und wieder ohne Koffein auskommen.

Bluthochdruck

Koffein erhöht kurzfristig den Blutdruck. Wer an Bluthochdruck (Hypertonie) leidet, sollte daher besser auf koffeinfreie Röstungen zugreifen.

Cholesterinspiegel

Insbesondere in der Crema enthaltende Verbindungen wie das Kafestrol und Kahweol können das Gesamt- und das unerwünschte LDL-Cholesterin im Blut um bis zu 10 Prozent erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (Lipid-Liga) empfiehlt Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel daher, Filterkaffee den Vorzug zu geben. Filterpapier bindet nämlich einen Großteil des Kafestrol und Kahweol.

Flüssigkeitshaushalt

Kaffee regt zwar den Harndrang an, wirkt aber insgesamt nicht entwässernd. Außerdem enthält Kaffee wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium.

Herz und Gefäße

Da Kaffee vorübergehend die Herztätigkeit ankurbelt, stand das Genussmittel lange im Verdacht, sich negativ auf die Herzgesundheit auszuwirken.

Wissenschaftler der Harvard School of Public Health konnten diese Bedenken im Jahre 2013 jedoch zerstreuen, nachdem sie bei rund 1,3 Millionen Studienteilnehmern den Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Herz-Kreislauf-Erkrankungen analysiert hatten: Wer drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag trinkt, hat demnach ein geringeres Risiko als Kaffeeverächter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Starker Kaffeekonsum mit bis zu sieben Tassen täglich wirkte sich dagegen weder positiv noch negativ auf die Herzgesundheit aus.

Krebs

Kaffee enthält Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzenstoffe, die möglicherweise vor der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen schützen können. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) bestätigt, dass Kaffeetrinken vor Leberkrebs schützen kann. Außerdem verringert Kaffeekonsum in geringem Maße das Erkrankungsrisiko für Nierenkrebs und weißen Hautkrebs. Möglicherweise gibt es auch einen schwachen Schutz vor Brust-, Dickdarm- und Gebärmutterkörperkrebs.

Andererseits kann Kaffeetrinken das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Zudem erkranken Personen, die über zehn Tassen Kaffee am Tag konsumieren, häufiger an Blasenkrebs. Da Kaffee-Vieltrinker aber häufig einen ungesunden Lebensstil pflegen, lässt sich hier die Krebsursache nicht direkt am Kaffee festmachen.

Schwangere und stillende Mütter

Ungeborene und Säuglinge verfügen nicht über eine voll ausgereifte Leber und können das Koffein nur langsam abbauen. Werdende und stillende Mütter sollten Kaffee daher nur in geringen Mengen genießen – maximal zwei Tassen à 125 ml pro Tag.

Sodbrennen

Kaffeesäuren wie Chlorogensäure können einen empfindlichen Magen reizen und Sodbrennen verursachen. Hier kann eventuell Schonkaffee Abhilfe schaffen.

Schonkaffee besteht zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen, welche deutlich weniger Säuren enthalten als Robusta-Bohnen. Zudem werden die rohen Bohnen unter Druck mit Wasserdampf behandelt, um einen Teil der Säuren auszuwaschen. Des Weiteren wird Schonkaffee nur leicht geröstet, wodurch weniger Reizstoffe entstehen.

  Lagern

  • Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
  • Verpacken Sie Ihre Bohnen oder das Kaffeepulver in einem luftdicht verschließbaren, lichtundurchlässigen Keramikbehälter.
  • Lagern Sie den Kaffee zudem trocken und an einem kühlen Ort wie einem Naturkeller, aber nicht im Kühlschrank.
  • Am besten hält sich das Aroma, wenn Sie die gerösteten Bohnen kurz vor dem Aufbrühen selbst mahlen.

Alternativen zu Kaffee

Koffeinhaltige Muntermacher sind auch Schwarztee, Grüntee, Mate-Tee und Guaraná an. Letzterer ist ähnlich belebend wie Kaffee, schmeckt aber gewöhnungsbedürftig. Das neue, giftgrüne In-Getränk Matcha ist fein gemahlener Grüntee.

  Zubereiten

Kaffee ist ein weltweit verbreitetes Genussmittel, für das zahlreiche Zubereitungsmethoden existieren. Wer Wert auf Crema legt, brüht die gerösteten und gemahlenen Bohnen ohne Filter auf, z. B. in der French Press, der Moka für die Herdplatte (fälschlich oft als „Espressokocher“ bezeichnet) oder als türkischen Kaffee im Mokkatopf. Eine besonders reichhaltige Crema hat Espresso, da hier insbesondere die Kaffeeöle unter hohem Dampfdruck besonders effektiv extrahiert werden.

Filterkaffee enthält dagegen keine Crema, da diese weitestgehend im Filter zurückbleibt.

Eine besonders magenschonende, aber gewöhnungsbedürftige Variante ist kalter Filterkaffee. Hierzu setzen Sie das Kaffeepulver zwölf Stunden in kaltem Wasser an. Den Überstand gießen Sie durch einen Kaffeefilter und bewahren ihn in einer luftdicht verschließbaren Flasche aus braunem oder grünen Glas auf. Kühl gelagert bleibt das Extrakt etwa eine Woche genießbar.

Der kalte Filterkaffee enthält wenig Säuren und ist entsprechend magenschonend. Zum Trinken einfach ein Teil Extrakt mit zwei bis drei Teilen kochend heißen Wasser aufgießen.

Kaffee statt Fasten

Poly­phe­nole im Kaffee stimulieren die Selbstverdauung von Zellen: Der gleiche Mechanismus wird auch beim Fasten in Gang gesetzt. Damit dies funktioniert, muss der Kaffee aber schwarz getrunken werden.

  Weiterführende Informationen

  Mehr in der Allianz Gesundheitswelt

  Die Services

Allianz -  

Infothek

Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.

Allianz - 150x150_arztsuche

Arztsuche

Mit Hilfe unserer Online-Arztsuche finden Sie schnell und unkompliziert einen passenden Facharzt oder die entsprechende Klinik für Ihre Diagnose.

Allianz - Alles im Griff mit unseren digitalen Services 

Rechnungseinreichung Online

Einfach, sicher, digital – alle Arzt­rech­nun­gen und Rezepte per App einreichen und den Be­ar­bei­tungs­stand online im Blick behalten.