Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Feiertagsblues

Arztsuche. Kontakt. Newsletter.


Online-Arztsuche

Zur Online-Arztsuche

Telefonische Arztsuche*
Telefonische Arztsuche

* 08 00.4 10 01 03 Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr,
exklusiv für vollversicherte Kunden


Fragen zur Kostenerstattung
:
08 00.4 10 01 08 *
Fragen zum Vertrag:
08 00.4 10 01 09 *
Persönliches Arztgespräch:

08 00.4 10 01 03*

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei,
aus dem Ausland: +49 89.2 07 00 29 30 1


Info Auslandsreisekranken-versicherung
:
08 00.4 10 01 08*

Auslands 24h-Notruf:
+49 89.67 85 12 34**

* Mo. bis Fr. von 8-20 Uhr, im Inland kostenfrei
** 24 Std./ 7Tage, gebührenpflichtig


Einfach besser informiert


Melden Sie sich für den kostenlosen E-Mail-Newsletter der Allianz Gesundheitswelt an. Bleiben Sie immer bestens informiert über aktuelle Themen, Aktionen und unsere Services.

Zur Newsletteranmeldung

  • Arztsuche
  • Kontakt
  • Ausland
  • Newsletter

  Mit Vollgas ins Stimmungsloch

Allianz - So vermeiden Sie das Stimmungstief zu Weihnachten

Graut es Ihnen alle Jahre wieder vor Weihnachten? Verfallen Sie nach der Bescherung in den Feiertagsblues? Dann teilen Sie dasselbe Los wie hunderttausende andere Erwachsene in Deutschland – unabhängig vom Familienstand. Im Interview erklärt unser Allianz-Experte, warum viele Menschen an den Weihnachtsfeiertagen in ein Stimmungstief fallen und wie Sie dies vermeiden können.

  Ihr Allianz-Experte

Eckart Oesterle (43) studierte Sozialpädagogik an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München. Ab 1999 arbeitete er in der Personalabteilung der Allianz Deutschland AG und ist seit 2010 als Referent in der Allianz Sozialberatung (OSC) tätig. Hier berät er Mitarbeiter und Führungskräfte bei beruflichen und persönlichen Herausforderungen. Zudem arbeitet Eckart Oesterle freiberuflich als Coach und Persönlichkeitstrainer.

Allianz - Eckart Oesterle

  Genießen statt Grübeln

Warum fallen immer mehr Menschen an Weihnachten in ein Stimmungstief?

Wir rennen das ganze Jahr im Hamsterrad und bekommen gefühlt rund um die Uhr Input von außen – von Freunden, Kollegen, Vorgesetzten. Am 24. Dezember ab 14 Uhr scheint die Zeit für die meisten stehen zu bleiben: Supermärkte schließen, es trudeln keine wichtigen E-Mails ein, Freunde ziehen sich über die Feiertage in ihre Familie zurück.

Spätestens nach der Bescherung kommen wir zwangsweise zur Ruhe, das Hamsterrad steht für mindestens zwei Tage still. Viele trifft diese abrupte Entschleunigung ihres Alltags unvorbereitet, und sie wissen nichts mit sich anzufangen.

In dieser Situation werden wir nachdenklich, ziehen Bilanz in unserem Leben, hadern über unerfüllte Vorsätze, gehen mit uns selbst ins Gericht. Allzu leicht drehen sich die negativen Gedanken im Kreis, und man verbringt die Feiertage überwiegend mit Grübeln – bis sich endlich das Hamsterrad wieder dreht.

War das „Hamsterrad“ nicht ursprünglich für Arbeitssüchtige reserviert?

Ja. Aber dank der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche, laufen wir alle mehr oder weniger in einem Hamsterrad. Schon Kinder und Jugendliche haben einen vollen Terminplan. Nach Schule und Hausaufgaben gehen sie in den Sport- oder Musikunterricht. Fast alle Jugendlichen sind in sozialen Medien aktiv und für ihren digitalen Freundeskreis rund um die Uhr erreichbar.

Als Erwachsene schätzen wir die Freiheiten, die der globalisierte Alltag mit sich bringt. Wir können rund um die Uhr einkaufen, Bankgeschäfte erledigen, Medien konsumieren. Dafür sind wir per Smartphone jederzeit erreichbar, leider häufig auch für unseren Chef. Vor der Verbreitung von Handy und Internet mussten wir nur spazieren gehen, um unseren Alltag zu entschleunigen. Mittlerweile sind viele Menschen regelrecht abhängig von der ständigen Erreichbarkeit, dem steten Input, dem schnellen Lebensrhythmus.

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, Ruhephasen wie die Weihnachtsfeiertage einfach zu genießen?

Neben der Globalisierung und Digitalisierung kommt noch die Individualisierung hinzu. In unserer modernen Gesellschaft mit ihren hervorragenden Sozialsystemen sind wir nicht mehr abhängig vom Familienverbund. Haushalte mit Großfamilien, in denen drei Generationen unter einem Dach leben, sind eine Seltenheit. Wir können uns weitestgehend ohne familiäre Zwänge selbst verwirklichen und zahlreiche soziale Kontakte pflegen.

Durch die Weihnachtsfeiertage sind wir aber gezwungen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Zudem schalten unsere nicht-familiären Kontakte auf Funkstille. Diesen Stillstand und die Einsamkeit empfinden viele als unangenehm.

Was kann man gegen den Feiertagsblues unternehmen?

Bereiten Sie sich auf die Weihnachtsfeiertage vor. Überlegen Sie frühzeitig, wie Sie diese Ruhephase für sich nutzen können. Welches Buch wollten Sie schon immer lesen? Welche Winter- oder Indoor-Sportart wollten Sie einmal ausprobieren? Was wollten Sie schon immer gemeinsam mit Ihrer Familie unternehmen?

Kurzum: Wechseln Sie einfach die Perspektive und sehen Sie die Feiertage als wertvolle Zeit, in der Sie endlich ungestört und aktiv ausspannen können. Sei es allein, zu zweit oder mit Kindern. Wichtig ist nur, dass Sie den Feiertagsblues nicht durch Feiertagsstress ersetzen und wieder losrennen, indem Sie etwa Ihrer Familie gemeinsame Aktivitäten aufzwingen.

Dieser Perspektivwechsel schließt Phasen des Nachdenkens natürlich nicht aus. Reflektieren Sie über das vergangene Jahr. Hadern Sie aber nicht über unerfüllte Vorsätze des vergangenen Jahres. Schöpfen Sie aus Ihrer Erfahrung und überlegen Sie, welche Ziele realistisch sind und als Vorsätze fürs neue Jahr taugen.

Woran erkenne ich, dass ich keinen einfachen Feiertagsblues habe, sondern auf eine Depression zusteuere?

Fühlen Sie sich anhaltend niedergeschlagen, antriebslos, traurig und ängstlich, kann das auf eine Winterdepression oder eine typische, saisonal-unabhängige Depression hindeuten.

Falls Sie mehr als zwei Wochen niedergeschlagen sind, sollten Sie daher Ihren Hausarzt konsultieren. Dieser kann Sie medikamentös oder mit einer Lichttherapie unterstützen, oder Sie gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen.

Was halten Sie davon, einfach über die Feiertage zu verreisen?

Gegen einen Urlaub über Weihnachten ist nichts einzuwenden, solange Sie sich damit einen Wunsch erfüllen und tatsächlich entschleunigen. Es ist jedoch ungesund, falls Sie damit nur der Ruhe und der Konfrontation mit sich selbst entfliehen. Nutzen Sie die Zeit für sich!

In unserer schnelllebigen Welt ist es wichtig, sich die Fähigkeit der Selbstreflexion zu bewahren. Und das „Fest der Besinnung“ eignet sich hervorragend dafür, weil es uns zum Innehalten zwingt.

„Wechseln Sie einfach die Perspektive und sehen Sie die Feiertage als wertvolle Zeit, in der Sie endlich ungestört und aktiv ausspannen können“

  Weiterführende informationen

  Mehr zu diesem Thema in der Allianz Gesundheitswelt

  Die Services

Allianz -  

Infothek

Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.

Allianz - Service: Doc on Call 

Doc on Call

Unser kostenloser Service Doc on Call ermöglicht Ihnen, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen.

Allianz - 150x150_arztsuche

Arztsuche

Mit Hilfe unserer Online-Arztsuche finden Sie schnell und unkompliziert einen passenden Facharzt oder die entsprechende Klinik für Ihre Diagnose.