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  Schnelle Hilfe im Ausland

Allianz - Eine Rückholung kann im Notfall lebensrettend sein

Wer denkt im Urlaub schon daran, dass er krank werden kann? Ein Unfall oder eine Infektion kann in der Ferne jedoch schnell zur Katastrophe werden, wenn schlechte medizinische Infrastruktur, Sprachbarrieren oder hohe Behandlungskosten ins Spiel kommen.

Allianz-Experte Dr. Finkenzeller schildert einen dramatischen Fall, den die Allianz Global Assistance zu lösen hatte.

  Ihr Allianz-Experte

Dr. med. Christian Finkenzeller ist Facharzt für Anästhesie und war Medizinischer Leiter der AGA Service Deutschland GmbH.

Seine Hauptthemen waren die Betreuung von Patienten im Ausland und die Koordination der Rückholung sowie Notfallmedizin.

Allianz - Dr. med. Christian Finkenzeller

  Lebensrettende Rückholung

Was war der konkrete Anlass, aus dem Sie aktiv werden mussten?

Die betroffene Familie hatte einen Pauschalurlaub im ägyptischen Hurghada gebucht. Nach einigen Tagen klagte die neunjährige Tochter über diffuse Bauchschmerzen und Durchfall. Die Eltern gingen mit ihrer Tochter zum Hotelarzt, der wies die Tochter in eine nahegelegene Klinik ein. Dort stellten die behandelnden Ärzte die Verdachtsdiagnose einer akuten Blinddarmentzündung und beschlossen, sofort zu operieren.

Parallel wurden unsere Assistance und unsere Ärzte in Deutschland informiert. Wir haben die Kostenübernahme sofort zugesagt.

Das Mädchen wurde operiert – Fall also erledigt?

Nein, der intraoperative Befund konnte die Verdachtsdiagnose nicht bestätigen, es war nicht der Blinddarm. Allerdings erholte sich das Mädchen gut von der Operation, und sein Gesundheitszustand schien sich langsam zu verbessern.

Nach einigen Tagen erfolgte dann aber in der Nacht ein Notruf der Mutter: Der Zustand des Mädchens hatte sich rapide verschlechtert. Mittlerweile war die Patientin ins Koma gefallen, und ihre Nierenfunktion hatte akut ausgesetzt.

Wie hat die Allianz Global Assistance reagiert?

Unsere Dienstärztin hat aufgrund der Symptomatik und des Verlaufes die Verdachtsdiagnose eines Hämolytisch-Urämischen Syndroms (HUS) gestellt. Deshalb hat sie das Mädchen noch in der Nacht in eine Spezialklinik nach Kairo verlegen lassen. Die Einleitung einer akuten Dialyse war lebensrettend für die Patientin. Unseren Assisteuren ist es trotz der schwierigen Umstände gelungen, über ein Militärkrankenhaus in Kairo ad hoc eine Kinder-Dialyse zu organisieren.

Zeitgleich haben wir einen Ambulanzjet mit einem Kinder-Intensivmediziner und einer Intensivpflegekraft nach Kairo entsandt. Nach der Akutdialyse konnte der Flugarzt die kleine Patientin weiter stabilisieren. Das Mädchen wurde noch in der gleichen Nacht nach Deutschland geflogen. Ihr Gesundheitszustand war leider nach wie vor äußerst kritisch und das Mädchen in akuter Lebensgefahr.

Wie ging es nach der Rückholung weiter?

Unsere Ärzte haben für die kleine Patientin ein Bett auf der Kinder-Intensivstation einer großen bayerischen Universitätsklinik organisiert, die auf Kinder mit akuten Nierenversagen spezialisiert ist. Nach mehreren Wochen Aufenthalt auf der Intensivstation und mehreren Dialysen konnte die Patientin dann schließlich in guten Zustand nach Hause entlassen werden.

Dies ist vor allem den Spezialisten in der Uniklinik zu verdanken, aber auch dem schnellen und professionellen Handeln unserer Ärzte und Assisteure. Die hohen Kosten wurden selbstverständlich komplett von der Allianz übernommen und erstattet.

Hämolytisch-Urämisches Syndrom

2011 erkrankten über 800 Men­schen in Deutsch­land schwer am von EHEC-Bakterien aus­ge­lös­ten HUS, über 50 star­ben. Er­re­ger­quel­le waren Spros­sen­ge­müse und auch Bocks­horn­klee­sa­men aus Ägypten.

  Tipps: Medizinische Hilfe im Ausland

  • Das Gesundheitswesen ist gerade in exotischen Reiseländern oft nicht auf dem in Deutschland gewohnten Standard – prüfen Sie schon bei Ihrer Reiseplanung, worauf Sie achten müssen. Nutzen Sie dazu auch die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes.
  • Haben Sie alle wichtigen Unterlagen dabei.
  • Eine Auslandskrankenversicherung sichert Sie im Fall der Fälle ab. Eine aufwendige Behandlung am Urlaubsort kann sehr schnell teuer werden, ein nötiger Rücktransport erst recht.
  • Wenn Sie – wie zumeist üblich – auf Privatrechnung behandelt werden, achten Sie darauf, dass die Rechnung ebenso wie ein eventueller Kostenvoranschlag alle relevanten Positionen aufschlüsselt.
  • Ein Rücktransport kann nötig werden, wenn im Urlaubsland die medizinische oder technische Ausstattung für die Behandlung nicht ausreicht, aber auch, wenn das Risiko weitergehender Gesundheitsschäden aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten besteht.

Weltweiter Schutz

Krank im Urlaub? Mit der leistungsstarken und günstigen Reise-Kranken­ver­siche­rung der Allianz werden Sie weltweit als Privatpatient behandelt.

  Die Services

Allianz - Ausland Notrufservice

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Der Ausland-Notrufservice bietet allen vollversicherten Kunden schnelle unbürokratische Unterstützung zu allen medizinischen Notfällen im Ausland.

Allianz - Service: Persönliches Arztgespräch 

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Unser kostenloser Service Persönliches Arztgespräch ermöglicht Ihnen, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen.

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Infothek

Im Rahmen unseres Services Infothek bieten wir Ihnen eine Fülle qualitäts­ge­prüf­ter Pa­tien­ten­in­for­mations- und Ge­sund­heits­broschüren.